Mandel Operation, starke Angst davor, Dringend Infromationen!

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6 Antworten

Hey, also ich wurde am 2. August dieses Jahr operiert an den Mandeln (bin 14, Mädchen). Also bei mir lief das so ab: Ich musste, wie du gesagt hattest, einen Tag vorher ins Krankenhaus, es war Montags. Also ich hatte auch richtig Panik davor, und hatte auch mehrmals im Jahr Mandelentzündung, doch bei mir war noch das Problem, sie MUSSTEN raus, weil viele verschiedene Bakterien drauf waren, die man auf dauer nicht bekämpfen kann, so hätte ich es alle 4 Wochen gekriegt... also (fast) chronisch. Also wie gesagt, ich hatte riesen Panik. Als ich Montags ankam, wurde ich untersucht und Blutgenommen unsoo (das Übliche halt)und ab nachts u 24 Uhr durft ich nichts mehr essen und ab 6 Uhr morgensnichts mehr trinken (nüchtern) Dann Dienstags musst ich mein OP Hemd anziehen und bekam Saft, der mich ruhiger und nicht mehr so aufgeregt machen sollte (hat bei mir leider nicht sehr geklappt). Und habe noch auf meine Handrücken ein Betäubungspflaster bekommen, damit das stechen nicht soo stark weh tut. Ich wurde dann gegn 11 Uhr in den OP geschoben. Ich hatte , weil der Saft nichts wirkte genauso Angst. Ich wurde reingeschoben und musste auf eine kleinere Liege klettern (je nach Krankenhaus ist das anders ob man klettern oder man auf so ein "Band" (ich wurde 2.November dieses Jahr am Knie operiert, am Knochen, in einem anderen Krankenhaus dawar ich auf so einem "Band"). Dann wurde ich zugedenkt, und festgeschnallt (hört sich komisch an, ist aber so und auch nicht sehr schlimm). Dann kam ich in einen anderen Raum, dort machte man mir die Betäubungspflaster ab und stach mir (tat kein bisschen weh, habs gar nicht gemerkt) die kp wie des heißt ich nenns einfach mal "Öffnung". Dann machte da an einen Schlauch dran und die laberten noch ein bisschen mit mir... (waren sehr nett) und dagten dass ich nun das Narkosemittel bekäme und dass es sich einbisschen komisch anfühlt, dann werde ich immer müder und es wird einem etwas komisch, während man is eine Maske einatmet (hört sich alles gruselig an, ist aber nicht schlimm) ... Dann war ich auch schon 1 Sekunde danach weg.. "Angestöpselt" also mit den Monitoren, die das Herz überwachen und Sauerstoffmacher (wie auch immer des heißt) wurden alles erst dran gemacht als ich schlafte (als ich im November operiert wurde, wurde das alles vorher befestigt, das war dann ein bisschen angsteinflösend, aber lange konnt ich sowiso nicht darüber nachdenken). Also wie gesagt, ich war dann weg. Ich bekam nichts mit... Als ich irgentwann im Aufwachraum aufwachte, war da auch nichts besonderes... Ich war anscheinend wach und hab meiner Mum viel erzählt als ich in mein Zimmer geschoben wurde, doch daran kann ich mich auch nicht mehr erinnern, nicht was ich sagte und auch nicht wie ich in mein Zimmer kam (natürlich bevor man aufwachte wurde man irgetwie wieder aufs Bett gelegt)Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern meine Mum etwas nach der Op gesagt zu haben ( im nachhinein wunderte ich mich darüber, weil ich anfangs sehr schlecht bis nichts sprechen konnte). So schlief ich dann in meinem Zimmer weiter, es war aber ein normaler Schlaf, weil ich sehr erschöpft war, nach der OP. Als ich aufwachte war da meine Mum und ja kp man muss halt im Bett bleiben. Abends wurde mir schlecht, sehr schlecht. Ich musste mich übergeben (trotz dass ich nüchtern war, aber dass meinten die Ärtzte sein nicht ausergewöhnlich und sorheitseregent) Die nächsten Tage tat es beim schlucken immer sehr weh, und ich wollte auch deshalb nicht sehr viel essen, doch ich musste, weil es gut für die Krusten ist, damit sie sich lösen. Also es war sehr unangenehm, doch ich hatte auch Eis zum Kühlen im Nacken. Ich durfte am Sonntag nach Hause gehen, weil alles nomal verheilt. In den letzten Tagen konnte ich auch rumlaufen und die anderen Mädchen waren auch nett. Ich weiß ich habe einen Roman geschrieben ;D aber ich hoffe, ich konnte dir deine Angst zumindest ein bisschen nehmen. Und dir meine Angst zu ersparen, die ja eigentlich unnötig war. Viel Glück bei der OP, LG geheimschirmsbg

Lady2812 06.12.2010, 14:08

Hey habe deine Antwort gerade gelesen und bin gerade aus dem Krankenhaus von meiner Mandeln OP wieder da hehe. Ist alles gut verlaufen hab zwar noch angst vor den Nachblutungen aber ich sont war alles ganz ok. Ganz um sonst so verrückt gemacht ;)

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geheimschirmsbg 06.12.2010, 20:44
@Lady2812

Oh, war wohl dch zu späät, tut mir leid ;) Schön dass alles gut ging. Keine Angst, wenn alles bisher gut gelaufen ist, wird es nicht noch nachbluten wenns schon en paar Tage her ist, denk ich mal :) Noch Gutebesserung!

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Mandel-OP ist zwar nicht gerade schön, aber es gibt keinen Grund, besonders aufgeregt zu sein.

Ich habe 2 Mandel-OPs hinter mir und bei der 2. war ich deutlich älter als Du und es war keine Katastrophe ;-)

Du bekommst rechtzeitig vor dem OP einen "Istmirdochallesegal-Tablette" - nach ein paar Minuten bist Du so weggedreht, sie könnten Dich aufs Bahngleis legen und Du sähest den Zug kommen, ohne daß Dich das irgendwie aufregen würde :)

Üblicherweise kannst Du am nächsten Tag heim, wenn es nicht so gut heilt, vielleicht ein zwei Tage länger Krankenhaus.

Ein paar Tage lang ist das Schlucken unangenehm wie bei einer Mandelentzündung, aber es gibt leckeres Eis zum Kühlen, das läuft ganz allein in den Magen. Abends hast Du Hunger und löffelst ein Süppchen oder dünnen Brei. Und wieder einen Tag weiter geht schon Kartoffelbrei und geschreddertes Gemüse etc.

Nach 3 Tagen kannst Du wieder fast normal essen und schlucken - und alle werden Dich bewundern, wie heldenhaft Du diese enorme OP überstanden hast :)

Die Wunden im Hals sind kleiner als ein Centstück - auch wenn es sich am 1. Tag anfühlen mag, als seien sie fußballfeldgroß :)

Wie gesagt: nicht toll der Eingriff, aber nichts Dramatisches, in ein paar Minuten erledigt, 1 - 2 Tage etwas gelitten und dann ist alles wieder gut

Lady2812 04.11.2010, 18:22

Bekommt man diese Tablette schon am Abend vorher damit man schlafen kann, oder erst morgens vor der OP ?

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geheimschirmsbg 04.12.2010, 13:32
@Lady2812

Die Tablette kriegt man wenn man sich umzieht (also Op hemd unsoo) also kurz vor der OP... Nur das Problem bei mir war bei mir hat es nichts gebracht, ich war genauso nervös und aufgeregt. Und das mit dem Zug, da würde ich kreischen und wegrennen, ehrlich bei manchen Personen bringt es was und bei manchen nicht (bei mir hat es bei zwei verschiedenen Op's dieses Jahr nicht gewirkt) ... ich will dir jeztzt nicht Angst oder so machen, nur sagen, dass es auch anders kommen kann mit der Tablette... (siehe meinen Beitrag von geheimschirmsbg zu deiner Frage) so war es bei mir... Auf jeden Fall, viel Glück, die Ärtzte kriegen das schon hin ;)

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Wago1956 02.10.2012, 09:55
@geheimschirmsbg

wenn Du keine Angst machen willst, warum schreibst Du dann so einen Quark. Lasse es ! Du hast Angst gemacht ! garantiert.

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also habe auch schon eine mandel op hinter mir... mit 18. ist nun 2 jahre her. es geht mir im mom super und ich hatte seit der op 1 mal schwierigkeiten mit dem hals... also hat mir echt geholfen... über die nachhaltigkeit kann ich dir nichts berichten. ist bestimmt bei jedem anders.

ich mein man kann dir gez die angst nehmen, indem man dir erzählt alles super alles schön... mit an dem nächsten tag nach hause stimmt nicht... war bei mir zumindest nicht so und wird glaube ich auch nicht sein. ich musste "damals" eine woche lang drin bleiben...

dann gehts einem meistens aber schon echt wieder gut. trozdem sind die gefahren nicht zu vernachlässigen. kla es kann passieren, dass du nachblutungen bekommst, kla es kann bei der op was schief laufen, aber mein hno (auch von einem weiteren hno bestätigt) meinte, dass das risiko sehr gering ist und es "nur" bei 2 von 100 autritt... sprich 2%, bekommen nachblutungen.

wie schwer diese sind ist auch immer ne sache. es kann sein, dass es nur ein, zwei mal blutspucken ist, kann aber auch wesentlich schlimmer sein!

ich hatte solch einen fall... ich hatte 4 mal nachblutungen, musste einmal not operiert werden, wo mit die beiden gaumenbögen zusammengenäht wurden und die stelle mit dem "leck" wurde verödet. ich empfand das als echt schlimm...

ich lag insgesamt 5 wochen im krankenhaus, habe nicht grade wenig blut verlohren... aber wie oben erwähnt, passiert das fast nie... ich denke mal mit den 2% sind nicht solche extremfälle gemeint!

ich denke auch eine zweite oder auch dritte meinung wäre wichtig... wie schon erwähnt, habe ich mir auch 2 hno meinungen und eine von meinem hausarzt eingeholt... alle waren der selben meinung.

solltest du nachblutungen bekommen (bei mir ist es nur zuhase passiert war immer einen tag zuhause und dann wieder im krankenhaus) solltest du dich informieren, wo bei dir in der nähe eine 24std hno ambulanz ist.

fallst du aus dem raum bochum kommst, kann ich dir nur das elisabeth kh empfelen... da sollte man dann auch nicht lange warten, sondern mit einem privatauto hinfahren.

naja ich will dir keine angst machen, dass passiert dir bestimmt nicht! ich wollte dir nur mal nahelegen was im extremfall passieren kann und ich lebe noch ;)

viel glück bei deiner op!

gruß lasse

Lady2812 03.11.2010, 18:11

Vielen Dank für die Antwort:) Weist du denn auch wie lange man nach dem man wieder zu Huase ist, nicht in die Schule darf ? Und ob ich man schon ein Tag vor der OP ins KH muss ?

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Lasse1106 04.11.2010, 10:35
@Lady2812

hmm bei mir war es ja so, dass ich nur ein tag zuhause war, aber ich glaube ich sollte für 2 oder 3 wochen krankgeschrieben werden.

nach der ganzen schose, war ich als ich endgültig zuhause war, 3 wochen krankgeschrieben...

weitere 3 oder 4 wochen durfte ich keinen sport machen.

jau ich war schon einen tag voher drin. dann wurde alles mit mir besprochen, nochmal blut abgenommen oder so und die nakose wurde besprochen. dann am nächsten morgen gings los und schon kurze zeit später wurde ich von meinen eltern besucht ;) in meinem zimmer.

ach und es gibt jeden tag eis :) natürlich mit mehreren arztbesuchen zwischendurch.

gruß lasse

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Lasse1106 04.11.2010, 10:38
@Lady2812

verdammt nach dem smiley am ende ist ende :D hab mich vertan und das zu spät editiert^^

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ich war so 5(?) Tage oder so in der Klinik. Hatte danach schon gewaltige Schmerzen, trotz schmerzmittel. So ziehende mit den Ohren inbegriffen. War ziemlich schmerzhaft. Aber ich bin nicht gestorben und es ist bei jedem anderd.

Also mir wurden damals als ich noch zur Grundschule ging die mandeln rausoperiert. Kann mich an die OP nicht erinnern aber ich konnte am gleichen oder am nächsten Tag wieder nach Hause.

Ich fand noch sehr unangenehm dass die mir zwei Schläuche in die Nase gesteckt haben. Dabei haben die mir einen kleinen Knochen gebrochen, also meine Nase ist seit dem ganz leicht krum :(

Wechsel mal den HNO Arzt und unterzieh dich mal einer anderen Behandlung, bevor Du einer OP zustimmst.

Lady2812 01.11.2010, 21:28

Ist die OP denn so schlimm ? :O

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wellihamster 01.11.2010, 21:35
@Lady2812

Dann lies dir mal den Artikel durch. Der Nutzen der Mandeln sollte in Betracht gezogen werden, als auch die Vor-und Nachteile einer OP. Hier ein kleiner Auszug:

"Bereits im Jahr 1930 machte sich ein Mediziner die Mühe, 1.000 Kinder, denen wegen häufiger Mandelentzündungen die Mandeln entfernt wurden, mehrere Jahre lang zu beobachten. Er kam zu dem Schluss, dass die Entfernung der Mandeln Häufigkeit und Schwere von Halsentzündungen und schmerzhaften Lymphknotenschwellungen verringern konnten. Allerdings hielt der Effekt nur drei Jahre lang an. Bereits im vierten Jahr waren die operierten Kinder wieder genauso häufig krank wie nicht operierte Kinder."

http://www.vnr.de/b2c/gesundheit/krankheiten/mandeloperation-wann-muessen-die-mandeln-raus.html

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Lady2812 01.11.2010, 21:37
@wellihamster

Ja aber bei ist es schon chronisch und hat schon aufs Herz geschlagen:(

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wellihamster 01.11.2010, 21:47
@Lady2812

Trotzdem, ein Arztwechsel kann helfen. Kurzer Bericht zu mir...hatte jahrelang Kehlkopfentzündungen und Bronchitis. War bei allen Ärzten, HNO, Hausarzt, Schilddrüse wurde untersucht ect. ect. War fast jeden Monat krank. Ging von jetzt auf gleich- Stimme weg, Halsschmerzen, Seitenstranangina, Kehlkopfentzündung, Bronchitis. Ich war am verzweifeln . Dann zum Homöopath. Akkupunktur, eingehende Untersuchung. Er war nach zwei Sitzungen sicher, dass es an der Nasennebenhöhle (NNH) liegen würde. Ich hielt es für Blödsinn, meine Nase war nicht zu. Er meinte, sobald ich Halsschmerzen bekommen würde, sollte ich meine NNH behandeln und nicht den Hals. Seitdem ich das gemacht habe, habe ich immer seltener Kehlkopfentzündungen bekommen. Habe mit "Umckaloabo" die besten Erfahrungen gemacht und mit Kochsalzlösung meine Nase freigehalten. Seit Jahren habe ich keine Beschwerden mehr. Die Ursache muss gefunden werden, so auch bei Dir. Es mag an den NNH liegen, dass Du ständig krank wirst. ( ist nur eine Möglichkeit)

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