Mandat bei Anwalt kündigen

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3 Antworten

zunächst einmal eine schriftliche kündigung schicken. du hast ausreichend gründe, die du ausweisen kannst, um ihr das mandat zu kündigen. dann bittest du ihren neuen kollegen, sich die unterlagen von ihr schicken zu lassen. da kann er sich drum kümmern und wird es auch tun. hoffentlich hast du mit dem neuen anwalt mehr glück!

Shirley hat recht du solltest als erstes die kündigung einreichen , mit den begründungen. Wenn du jetzt einen neuen anwalt suchst schau mal hier rein http://www.girokonto-getestet.de/rechtsanwaelte.html dort kannst du dich kostenlos über anwälte informieren! viel erfolg noch

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Das Mandat zu beenden ist leicht möglich mit einfachem Brief, mit dem man auch ohne jede Begründung mitteilt, dass das Mandat beendet wird. Die Frage, was mit dem Honorar wird, ist schon etwas schwieriger zu beantworten. Der neue Anwalt will natürlichauch Honorar, so dass es sein kann, dass das Honorar doppelt anfällt. Ob das Honorar von der gekündigten Anwältin zurückverlangt oder dieser ggü verweigert werden kann, beurteilt sich danach, ob ihr Schlechterfüllung des Auftrages nachgewiesen werden kann.

Mein Fall läuft über einen Beratungshilfeschein.

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@Blacky2006

Das macht die Sache nicht besser. Da Du für einen Streitgegenstand nur einen Beratungshilfeschein bekommst, muss der Streit um das Honorar für die außergerichtliche Tätigkeit dann darum geführt werden, welcher Anwalt den Beratungshilfeschein abrechnen darf. Kein Problem gibt es allerdings, wenn die außergerichtliche Tätigkeit jezt ohnehin beendet ist und der Streit vor Gericht weitergeführt werden muss. Bei Einleitung des Grichtsverfahrens entstehen neue Gebühren, die dann nur bei dem neuen Anwalt anfallen (in Deinem Fall vermutlich über Prozesskostenhilfe). Dass bei Geschäftstätigkeit über Beratungshilfe die Anwältin zeitlich nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen kann, musst Du andererseits auch verstehen, da unabhängig vom Umfang die Gebühr bei Beratungshilfe pauschal EUR 70 beträgt. Ein Anwalt kann einen solchen Fall praktisch nie kostendeckend bearbeiten. Das Mandat muss natürlich trotzdem ordentlich bearbeitet werden!

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@vollyhn

Ich schätze mal, mein alter Anwalt, dem ich den Fall entziehe, hat schon abgerechnet

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@Blacky2006

Wenn das Vertauensverhältnis nicht mehr besteht, hilft ohnehin nur die Kündigung. Du musst die Honorarfrage eben mit dem neuen Anwalt offen ansprechen und zwar gleich zu Beginn, damit nicht hinterher mit diesem Streit über Honorar entstehen kann.

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@vollyhn

habe ein ähnliches Problem. Ich habe mir den Anwalt selbst ausgesucht, wird von meiner Versicherung finanziert. Ich bekomme auch nur spärlich bzw. keinerlei Infos über die Sachlage und bekam von der Versicherung die Auskunft, dass ein Anwaltswechsel mit Kosten für mich verbunden ist. Da steh ich und wundere mich und bin hilflos. Wie komm ich da weiter?

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Der einfachere Weg ist, sich einen neuen Anwalt zu suchen. Ihm Deine Angelegenheiten erläutern und ihn gleichzeitig beaufragen, dem bisherigen Anwalt in Deinem Auftrag das Mandat zu entziehen (ich habe das in der Vergangenheit mal anwenden müssen, da der erste Anwalt ua. zu einem Ortstermin trotz Vereinbarung nicht erschien). Dem Neuen musste ich zwei Vollmachten ausstellen: Die Erste für die Vetretung meiner Rechtsangelegenheit, die Zweite für den Entzug des Mandats. Der Vorteil war, dass damit gleichzeitig zu einer umgehenden Übergabe der Akten im Fall aufgefordert wurde. Eine Mitteilung über die Erlebnisse mit dem ersten Anwalt sandte ich an die Anwaltskammer.

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