Manches wird von Hochschulen und Unternehmen der Jugend vorgeworfen, mangelnde Bildung, Disziplin, Durchhaltevermögen aber niemals Aufsässigkeit?

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3 Antworten

Dazu müsste man erst einmal den Begriff "Aufsässigkeit" definieren.

  • Ist jemand "aufsässig", wenn er nicht wie ein Schaf mit der Herde mitgeht und kritisch ist?
  • Ist jemand "aufsässig", wenn er Missstände laut äußert und zu seinen Äußerungen steht, also Rückgrat hat?
  • Ist jemand "aufsässig", wenn er alles schlichtweg ablehnt, also auch entgegen jeglicher Vernunft?

Im Übrigen wurde der Jugend schon immer all das vorgeworfen, das war vor 30 Jahren nicht anders.
Interessant dabei ist, dass die Jugend von damals heute selber nichts Besseres zu tun hat, als dies der heutigen Jugend vorzuwerfen.

Daher finde ich den Spruch "Wir sind die Kinder, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben" viel aussagekräftiger, vielleicht sogar "aufsässiger".

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Aufsässig sein muss nicht negativ interpretiert werden. Es kann auch der Mut sein, gegen etwas zu rebellieren, was einem falsch erscheint und hinter dem man nicht steht. Aufsässige schwimmen nicht mit dem Strom. Sie sind Querdenker, Menschen mit Visionen und setzen sich im Berufsleben daher besser durch. Sie sind auch oft innovativ, regen zu Diskussionen an und zum Nachdenken. Solche Köpfe werden von der Industrie/Hochschulen etc geschätzt. Disziplinlosigkeit... das kann man drehen und wenden wie man will, hat keine positiven Aspekte. 

Musst du einen Essay schreiben ? 😀

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um aufsässig zu sein müßte man rückgrad haben .

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