Mama und Kind Rhesusfaktor?

4 Antworten

Weil die Alternative für D-Positiv ist, das das D-Antigen ganz fehlt. Und gegen "Nichts" kann man keine Antikörper bilden. Es wird niemals dazu kommen können, das eine D-positive Mutter gegen ein D-negatives Kind Antikörper bildet. Und gegen ein Kind, das so wie die Mutter D-positiv ist, kann die Mutter sowieso keine Antikörper bilden.

Naja, zumindest gilt das, wenn man nur dieses eine System betrachtet. Es gibt ja mehr Blutgruppensysteme als nur AB0 und Rhesus, und da kann es auch zu ähnlichen Komplikationen kommen- ist aber wesentlich seltener.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung als MTLA

Du meinst, wenn das Kind Rhesusfaktor negativ hat?
Da das Kind dann keine Proteine auf den roten Blutkörperchen hat (das haben nur Menschen mit positivem Rhesusfaktor) und der Körper der Mutter somit keine Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die nicht vorhandenen Antigene bilden muss.

Wenn beide - sowohl Mutter als auch Kind - bezüglich des Rhesusfaktors positiv sind, werden auch keine Antikörper gebildet, weil beide denselben Faktor und somit die Antigene besitzen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Leide und liebe in einer Großfamilie. :)

Das ergibt sich logisch aus meiner Antwort. Ist die Mutter Rhesusfaktor positiv, bildet sie keine Antikörper gegen das Kind, egal ob es Rhesus positiv oder negativ ist.

Wenn das Kind vom Vater "Rhesusfaktor positiv geerbt hat", bildet die Rhesusfaktor negative Mutter Antikörper, die das Kind gefährden.

Hier geht es ja aber grade um den umgekehrten Fall. Die Mutter ist Rhesuspositiv, warum kann es nicht zu Komplikationen kommen wie bei einer Rhesusnegativen Mutter.

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