Mama tot- Mein Leben ist ein totales Chaos, was soll ich tun?

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3 Antworten

Es tut mir unendlich leid mit Deiner Mama. Das ist ein schwerer Verlust!!! Für mich hört sich das so an, als wäre Deine Familie mit der ganzen Situation total überfordert. Ihr seid fünf Kinder...es ist zwar schön, dass Du Dich um die kleineren Geschwister so sehr kümmerst, jedoch sollte die ganze Last nicht auf Deinen Schultern liegen. Vermutlich braucht auch Dein Vater seelische Unterstützung. Das, was Du beschreibst, scheint eine Art Resignation bei ihm zu sein. Du solltest mit Deinen älteren Geschwistern einen Plan aufstellen, wer, wann, was zu erledigen hat. Eine Woche bringst Du die Kleinen in den Kindergarten, die andere Woche Deine größere Schwester und so müsst Ihr für alle Dinge, die es zu erledigen gibt, einen Plan aufstellen. Auch Dein Vater sollte hier integriert sein. Setzt Euch mal alle an einen Tisch und sprecht darüber, wie Ihr Euren Alltag am besten meistern könnt und sprecht auch ruhig darüber, wie es Euch geht und wie Ihr mit dem Tod der Mama zurecht kommt und was Ihr fühlt. Das ist wichtig. Dass Du bis 1.00 h arbeitest geht eigentlich nicht. Dass müssen Deine Arbeitgeber wissen und ausnutzen lassen, würde ich mich an Deiner Stelle schon gar nicht. Entweder sie bezahlen Dich oder sie müssen sich jemanden anders suchen.

Wenn Du Deinem Traum nachgehen möchtest, Tänzerin zu werden und dafür nach England musst, sofern dies tatsächlich möglich sein sollte, dann gebe diesen Traum nicht auf. Vielleicht mag es egoistisch sein, aber manchmal muss man das auch, um seine Träume zu realisieren. Lass Dich davon nicht abringen, vielleicht bietet sich nicht mehr eine solche Chance. Aber letztendlich musst Du Deinen Vater auf Deiner SEite haben und Du wirst um ein GEspräch nicht herumkommen. Vielleicht gibt es jemanden in Deiner Verwandtschaft, der Dich unterstützen kann???

Vielleicht kann Euch auch das Jugendamt helfen und unterstützen. Z. B. mit einer Kinderfrau oder wie man das nennt. Familienhilfe? Ihr seid in einem Ausnahmezustand...der Vater ist ja tagsüber arbeiten. Vielleicht solltet Ihr das mal auskundschaften, inwieweit man Euch da Hilfe zugestehen kann.

Alles Gute Euch.

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Liebe RosiRosen2000,

dein Text ist sehr berührend und du hast mein tief empfundenes Mitgefühl.

Und jetzt zu deiner Situation. Du hast die Rolle deiner Mutter übernommen, und trägst viel mehr Verantwortung als ein Mädchen in deinem Alter tragen sollte.

Auf Dauer wirst du dich zermürben und vielleicht sogar daran zerbrechen, dehalb musst du unbedingt deinen Vater "aufwecken".

Es kann nicht angehen, dass du durch ein großes Verantwortungsbewusstsein deine Träume aufgeben und die Rolle deiner Mutter übernehmen musst.

Wende dich bitte an eine kirchliche oder andere caritative Organisation und erzähle dort was bei euch los ist. Ihr benötigt ganz dringend vor Ort ganz konkrete Hilfe. (Kirchen, Caritas, ProFamilia, SOS Familienhilfe- oder wie auch immer das in eurer Gegend heißt)

Das sind sowohl Hilfen in ganz alltäglichen, praktischen Dingen, als auch im ganz besonderen seelsorgerische Unterstützung. (Nicht nur für dich, sondern für euch alle! Aber zuerst bist du dran!)

Auch dein Vater braucht ganz dringend jemanden, der ihm wieder "auf die Füße hilft", das ist etwas, das du nicht leisten kannst. Du bist das Kind, nicht die Mutter. Männer trauern oft nach innen und viele macht das langfristig krank.

Die Leistungen die du da bringst ringen mir allergrößte Hochachtung und Bewunderung ab. Du bist höchst verantwortungsvoll, mitfühlend und fürsorglich, und dazu noch musisch und kreativ begabt. Das sind tolle Eigenschaften, aber es muss ein Weg für dich gefunden werden, dass die einen Eigenschaften nicht zu Lasten der anderen überborden und du ausbrennst.

Daher noch einmal mein Rat: Hol dir Hilfe!

Alles Gute...

und dass dir die richtigen Menschen begegnen mögen, die dir die Hilfe geben können, die du brauchst!

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Meine liebe RosisRosen2000,
Es tut mir alles wirklich leid für dich. Sowas ist wirklich schrecklich. Ich würde dir ehrlich gesagt raten mit einer/em Verwandten zu reden oder deinem Vater die Wahrheit sagen, denn irgendwann findet er es eh raus.
Alles liebe u. Viel Glück,
Lu

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