mama sagen lassen ja oder nein

16 Antworten

Hallo, wie ich dem Schreiben entnehmen kann seid ihr eine kleine und glückliche Familie und der Kleine lebt auf Dauer bei euch und nicht bei der leiblichen Mutter. Es hat ja sicher einen Grund warum die leibliche Mutter nicht den Jungen bei sich hat. Ich habe eine behinderte Schwester und diese lebt seit 10 Jahren, seit dem Tod unserer Mutter, bei uns. Behinderte Menschen, besonders die Kinder, haben ein sehr hohes Feingefühl und dieses sollte man nicht verletzen. Wenn der Kleine dich Mama nennen möchte, dann zeigt das, dass er sehr großes Vertrauen zu dir hat und da er ja sein Leben bei euch verbringt und nicht bei der leiblichen Mutter solltet ihr ihm das auch gewähren dich Mama zu nennen. Ihr solltet so oft wie möglich mit ihm darüber sprechen das er zwei Mamas hat und ihm auch erklären wie das kommt. Und denkt nicht, er versteht es nicht es dauert nur länger bei Behinderten bis sie das im Kopf notiert und sortiert haben. Mit der Mutter solltet ihr sprechen denn es tut dem Jungen nicht gut wenn er von ihr so unter Druck gesetzt wird. Vorallem sprecht nicht in Anwesenheit des Jungen schlecht über sein leibliche Mutter, denn dies würde seine kleine Seele verletzen. Ich selbst war bis vor ein paar Jahren der Meinung, dass meine geistig behinderte Schwester nicht alles mitbekommt oder eben auch die Zusammenhänge nicht versteht, aber ich kann heute sagen, dass die Behinderten sehr wohl verstehen wie und was gemeint ist. Also noch einmal bevor ich schließe, lass ihn Mama sagen und denkt bei allem was ihr tut immer zuerst an den Jugen, denn er muss später mit seinem Leben zurecht kommen und dies hängt hauptsächlich von eurer Erziehung, Liebe und Verständnis ab. Konzentriert euch auf das Wesentliche und macht der leiblichen Mutter klar, dass das Verhalten was sie ihrem Kind entgegenbringt falsch ist. Nun wünsche ich euch dass ihr dieses Problem meistert ohne den Jungen zu verunsichern.

Genauso sehe ich das auch er versteht sehr viel, auch wer welche "Mama" ist usw. Das Problem ist die Mutter egal was man mit ihr vereinbart sie hält sich nicht dran. Wir halten uns bei ihr nu komplett raus und lassen die SPFH das machen. Nur die Einstellung der SPFH ist manchmal echt merkwürdig. Wir sollen immer mehr Rücksicht auf die Mutter nehmen. Ein anderes Beispiel ist Thema Ausflüge. Wir machen sehr viel mit dem lütten weil er braucht die bewegung einfach ob schwimmen gehen Spielplatz usw usw. die mutter macht das extrem selten weil sie sich nicht aufraffen kann (eigene worte) und angeblich nie Geld hat (fürn Spielplatz??).oder mit ihm spielen (spielen meist nur Playstation zusammen) Solche Ausflüge dürfen wir machen ohne ende laut SPFH. Aber sowas wie öfter mal in den Heidepark oder in ein Schwimmbad was bissel teurer ist sollen wir nicht weil die Mutter das ja auch nicht kann und sie sich dann als schlechte Mutter fühlen würde. (groß mehr Geld haben wir auch nicht wir können nur damit umgehen). Und die normalen Ausflüge macht sie ja auch nicht nur wenn man tagelang auf sie einredet.

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Er ist ein Kind.. Und ich denke, die Gefühle des Kindes sind wichtiger. Die Mutter ist erwachsen, sie sollte eigentlich damit umgehen können, ohne das Kind emotional zu erpressen.. Vielleicht sollte man hier das Gespräch mit der Mutter suchen, vielleicht auch mit Hilfe des Jugendamtes. ES ist doch nun wirklich kein Drama, wenn der kleine dich auch Mama nennt. Dann hat er eben zwei. Das heißt ja nciht, dass er die eine weniger lieb hat als die andere.. Das sollte man der Mutter klar machen. Sonst hat das Kind immer ein schlechtes Gewissen, wenn es ihm mal rausgerutscht ist...

Habe aufgrund meines Beruf ein paar Erfahrungen mit der sog. Familienhilfe und muss leider sagen, dass es oft einen Haufen Mist ist! Tatsache ist, dass natürlich die Gefühle der Mutter respektiert werden sollten, allerdings ist SIE auch die Erwachsene! Sie sollte sich soweit im Griff haben zu wissen, dass ihr Kind sie immer lieben wird, auch wenn es zu jemand anderem noch zusätzlich Mama sagt. Meiner Meinung nach, sollte man beide Gefühle respektieren, ich weiß nicht, wie gut man mit der leiblichen Mutter reden kann. Aber vllt solltet ihr versuchen ihr zu erklären, dass es selbstverständlich ihr leibliches Kind ist und dass das auch immer so bleiben wird, dass man allerdings auf das Kind die meiste Rücksicht nehmen sollte, schließlich ist es eben ein Kind und kein Erwachsener und die handeln meistens gefühlsorientierter als Erwachsene. So. Roman beendet, ich hoffe, ich konnte helfen =)

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