"Mama, ich möchte in eine Klinik"?

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9 Antworten

Hallo,
Ich habe vor kurzen das gleiche Problem gehabt wie du.. ich leide auch an Depressionen und musste meinen Vater auch irgendwie beibringen das ich gerne etwas dagegen tun würde .. ich hab mich einfach abends mit ihm zusammen gesetzt und hab ihn alles erzählt was mir auf dem Herzen liegt hab dann auch geweint & hab ihn auch meine ganzen Gefühle "erzählt" .. am nächsten Tag ist er dann auch sofort mit mir zum Arzt und dort haben wir auch gleich eine Überweisung bekommen. Seitdem gehe ich in eine Tagesklinik (bin also teilstationär). Man merkt jetzt auch das es der richtige Weg war und mein Vater findet es jetzt auch gut das ich es gemacht habe obwohl er am Anfang auch etwas dagegen war 😊 du schaffst das rede einfach ehrlich mit ihr und sag ihr das du das für dich tun willst 😊

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Kommentar von LuLuLolli
30.10.2016, 20:58

Vielen Dank! Das gibt mir wirklich Mut.

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Kommentar von Pippifussel
30.10.2016, 21:00

Kein Problem! 😊
Vor allem ist das schöne an einer Tagesklinik das man abends nachhause darf und dort schlafen kann .. und man das Wochenende auch zuhause verbringen darf 😊
Wenn du ganz von zuhause weg möchtest könntest du dich ja vllt mal bei deinem Arzt über eine Kur informieren 😊

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Solang du schulpflichtig bist, wirst du auch in der Psychiatrie Unterricht erhalten.

Und in deinem Fall wäre wohl eher ambulante, stationäre oder teilstationäre Psychotherapie angesagt - mit Psychosomatik hat das Ganze doch gar nichts zu tun....

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Kommentar von LuLuLolli
30.10.2016, 20:58

Ja, habe ich schon öfter gehört.😐

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Depression ist keine psychosomatische sondern eine psychische Erkrankung. Du musst also psychiatrisch und nicht psychologisch behandelt werden. Hast ja gesehen, dass die Behandlung mit deinem vormaligen Psychologen nichts gebracht hat. Entweder also von einem praktizierenden Psychiater behandeln lassen oder in einem psychiatrischen Krankenhaus. Eine nur psychosomatische Klinik wird dir nicht viel bringen

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Kommentar von LuLuLolli
30.10.2016, 20:40

Vielen Dank für deine Antwort! Ich werde mich darüber noch näher informieren.

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Kommentar von Seanna
30.10.2016, 20:53

Stimmt so nicht. Psychische Erkrankungen werden natürlich auch psychotherapeutisch behandelt (und ggf medikamentös). "Psychologisch" sagt nur etwas über das Studium des Behandlers aus, nicht über seine Ausbildung oder die Behandlung. Psychotherapeuten sind aber meist Psychologen weil die Ärzte oft rein psychiatrisch arbeiten, da sie damit mehr Geld verdienen. Womit du allerdings recht hast, ist, dass eine psychosomatische Klinik da nicht richtig ist.

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Nunja .. Du hast das hier ja schon gut ausformuliert. Nur aus psychosomatisch musst Du psychologisch machen dann zeigst Du deiner Mom den Beitrag und sie weiß Bescheid :)

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Kommentar von LuLuLolli
30.10.2016, 20:42

Danke für die Antwort. Ja, das mit dem 'psychosomatisch', 'psychologisch', etc. muss ich noch verstehen...😕

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Kommentar von Bescheidweisser
30.10.2016, 20:48

Ich wünsche Dir viel Kraft auf deinem Weg :)

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Kommentar von Seanna
30.10.2016, 22:14

Nicht psychologisch. Psychotherapeutisch!

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Hey, also ich kenne das. Ich war auch schon in kliniken, und klar es mag sich vielleicht anhören, als hättest du nicht mega probleme, aber tritzdem ist es besser hilfe zu holen weil gerade kann es sich stauen und du kriegst immer mehr wie die essstörung usw.
Daher würde ich dir raten das du das mal mit deiner mutter besprichst. Das du gerne von diesem leistungsdruck herunter fahren willst. Zudem lernst du in der klinik, wie du trotdem in der schule gut sein kannst, ohne jeder druck. Bis du aber einen platz in einer klinik hast, wäre es vielleicht gut, eine psychosomatische ambulante therapie nochmals zu beginnen so oder so brauchst du das auch nach der klinik um nicht wieder einen rückfall zu erleiden sondern immer wieder ein wenig in die therapie zu können und über gute aber auch schöechte fortschritte reden zu können.

Wenn du noch etwas reden willstprivat weil du sonst noch hilf oder tipps brauchst kannst du mich gerne anschreiben. :)

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Hey, 

Ich finde es gut, dass du die das überlegst. Nur weil du vielleicht nicht einen haufen probleme hast, finde ich es trotzdem immer gut. Bei mir haben die Probleme auch klein Angefangen. Erst hatte ich nur Zwänge und dann Borderline dann magersucht, depressionen soziale phobie usw. Das ist meistens so vor allem dann wenn man es nicht behandeln lässt. Gerade mit der essstörung musst du aufpassen und da wäre es voiwllwicht gut wenn du dir hilfe holst. 

Ich denke du kannst dich einfach mt deiner mutter hinsetzten und ihr erzählen das du gerne in eine klinik willst. Sie wird dich sicher verstehen und dir da auch helfen. 

Ich weiss nichz wie lange wartezeiten ihr habt, aber ich denke es wäre gut, wenn du dir was für due wartezeiten suchst. Eine therapeutin oder so, dann kannst du mit ihr schon mal auf die klinik vorbereiten und nach der klinik wäre sowieso eine therapeutin auch gut damit du keinen rückfall hast. Oder wenn du fragen hast dann kannst du die therapeutin alle woche wenn du therapie hast fragen. Oder gerade bei einer essstörung wäre es vielleicht noch gut. 

Wenn es dir gut tut, mit jemanden zu reden, dann darfst du gerne mich anschreiben. Vielleicht kann ich dir hier und da etwas helfen oder auch einige tipps geben was du tun kannst bis du in die klinik kannst. 

Ansonsten wünsche ich dir viel kraft und alles gute. :) 

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Ich denke nicht, dass du unter den Umständen so schnell bzw. üperhaupt einen Klinikplatzt bekommen wirst.

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Kommentar von LuLuLolli
30.10.2016, 20:22

Das ist mir klar! Mir geht es nur darum, meiner Mutter die Möglichkeiten zu unterbreiten. Trotzdem: Danke für deine Antwort.

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Kommentar von BigDreams007
30.10.2016, 20:24

Aber was bringt es dir deiner Mutter zu sagen, dass du in eine Klinik willst wenn dich momentan keine Klinik aufnehmen will?

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Kommentar von nnn020422
30.10.2016, 21:35

Bis dahin kann man noch weitere sachen finden bis sie in der klinik ist. Hauptsachd sie sucht jetzt einen platz und hat in 4 monaten einen als das sie in 6 monaten zusammen bricht

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Ich würde es wirklich so machen, wie du es hier geschrieben hast. Sage ihr kurz und bündig, dass du in eine Klinik willst.

Allerdings hast du dann noch mit einiger Wartezeit zu rechnen. Das funktioniert selten von heute auf morgen.

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Sprech mit deinen Eltern, vor allem wenn deine Mutter schon in einer Klinik war, kann sie es sicher sehr gut nachvollziehen.
Ein guter Therapeut wäre natürlich am besten. Es ist schwierig einen zu finden, aber da solltest Du dran bleiben. Vllt kann dir hier deine Krankenkasse weiterhelfen.

Es gibt auch Selbsthilfegruppen, wo Du dich austauschen kannst.

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Kommentar von LuLuLolli
30.10.2016, 20:32

Danke! Eine Selbsthilfegruppe habe ich noch gar nicht bedacht...

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