Malawi Barsche

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo,

Malawis sind von Natur aus "aggressiv", weil sie in ihrem natürlichen Biotop in großer Anzahl auf engerem Raum leben und daher ihr Revier gegen andere vehement verteidigen müssen.

Zudem ist die Haltung von Malawis erst ab einer AQ-Größe von mind. 120 cm und einem Volumen von 300 l ratsam, weil die Fische sonst viel zu wenig Platz zum Ausweichen haben - somit gibt es Tote.

Malawis brauchen auch sehr spezielle Wasserwerte - stimmen diese nicht, bekommen die Tiere Stress - und auch das macht zusätzlich aggressiv und krank.

Die Vergesellschaftung von Malawis mit anderen Malawis oder ganz anderen Fischen ist eine Wissenschaft für sich, da es sehr viele Kriterien zu berücksichtigen gilt.

Nun hast du sicher jede Menge Faktoren erkannt, die in deinem AQ nicht stimmen. Änderst du sie nicht, wird es weiterhin Tote geben.

Gutes Gelingen

Daniela

Nachtrag als kleine Vergleichsunterstützung. Ich pflege ja in mein 200cm Becken u.a. 2 Labidochromis Unterartergattungen . Beide sind realtiv friedlich, nur wenn im Becken mehr als 2 Männchen vorhanden sind, flippen sie aus, aber auch nur wenn sie gerade rollig sind . Die Agressivität wird aber nur an der jeweiligen gleichen Unterart ausgelassen. Also Labid. c . yellow greift niemals den Bock von Labidochromis cisumulae an, das ganze auch anders herum, denn beide haben andere Farben.

Komplett anders herum... Total irre...... Pseudotropheus crabro , zu einer komplett anderen Art bei mir, greift P. crabro den Otopharynx.......... Bock an. Beide sind keine Kontrahenten, aber durch das leichte Beige und die Dunkelblaue Farbe, passt der Otopharynx einfach rein und wird angegriffen. Die Labido. läßt er aber in Ruhe. Daniela wie du schon sagtest, man muß alles kennen, auch kommt es auf den Charakter an. Ich hatte schon P. crabro Böcke die eigentlich ganz genügsam waren. Gerade Cichliden sind typische Charakterfische. Wie der Herr so das Gscherr : )))

0

Barsche sind sehr pflegeleicht und unempfindliche Fische, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Das Aq sollte der Fischmenge entsprechend, groß genug sein. Barsche, wie zb Malawi-Barsche können sehr groß werden. Es gibt Lifalili- Barsche, die nur 12 cm groß werden. Ich halte in meinem 160l Aquarium zur Zeit 4 Malawis ( alle " noch" um die 10cm ) und 3 Lifalilis, die bei 12cm ausgewachsen sind. Ein Paar Welse sind noch inbegriffen und das wars. In meinem Aquarium ist niemand agressiv und gewisse Revierkämpfe sind völlig normal. Wenn die Malawis zu groß werden, müssen sie in ein größeres Becken umziehen. Wie gesagt. Ich denke, wenn man sich an gewisse Regeln hält, nicht zuviele Fische auf engsten Raum,( natürlich passen auch nicht alle Fischarten zusammen) man muß sich schon informieren) genug Versteckmöglichkeiten ect..wird kein Fisch den anderen ermorden:-)

Wunder dich das ? Ohne das man sich mit Malwai Cichliden auskennt, sollte man sich auch keine zulegen. Wie groß ist denn dein Becken, welche Cichlidenarten sind vorhanden, welche Wasserwerte und welche Einrichtungen sind vorhanden ? Komisch das meine Rückfrage vor Tagen gelöscht wurde, anscheinend waren sie unangenehm.

Wenn man die Auswahl richtig trifft, sind manche Arten eher wenig agressiv, siehe einige der Labidochromis Gattungsunterarten. Ohne das du deine Fische kennst , halte ich deine Haltung von Malawi Cichliden für Verantwortungslos den Fischen gegenüber. Wie so oft hier bei Fragen, hält man sich anscheinend mal so nebenbei Fische und wundert sich ohne Kenntnisse dann über das agressive Verhalten der Fische.

Gruß .....

Was möchtest Du wissen?