Malaria Tabletten mitnehmen oder nicht?

6 Antworten

Es ist schon mal gut, dass dir niemand eine Prophylaxe ausschwatzt - das ist das selbe Zeug, das du nehmen würdest, falls du Malaria bekommst. Solltest du in so entlegene Gegenden gehen, wo kein Arzt innerhalb von einer Tagesreise erreichbar ist, ist ein standbymittel (stand by im Sinne von: Du hast es dabei und nimmst es, falls du erkrankst) sinnvoll. Ansonsten kannst du dich darauf verlassen, dass in Malariagegenden die Ärzte und Krankenhäuser wissen, wie man mit der Krankheit um geht. "Nur" Menschen, die dort leben und kein Geld für die Medikamente haben, sind wirklich gefährdet. Du als Europäer nicht. Malaria ist zwar unangenehm, aber bei der richtigen Behandlung in den aller meisten Fällen nicht mit dauerhaften Schäden verbunden. Es gibt nur eine Art, die aber va. in Asien auftritt, bei der das anders ist.

Das Risiko einer Malaria Übertragung besteht das ganze Jahr in diesen Gebieten unter 1500 Metern : Canar, Cotopaxi, El Oro, Esmeraldas , Guayas Los Rios, Manabi, Morona-Santiago Napo Pastazza, Picina, Sucumbios und Zamora - Chinchipe . Über Chloropuin- Resistenzen wurde berichtet. Daher empfiehlt die WHO eine Stand- by- Therapie mit Lariam. Dieses Medikament bekommst Du natürlich in Deutschland ! ( Empfehlung des Tropenarzte ???? )

Im Zweifel vertraust du natürlich deinem Tropenarzt. Denn sind wir mal ehrlich: Wieviel hat dein Hausarzt denn schon von Malaria gesehen? ;-)

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