Mal ne hypothetische Frage zur Hundehaltung:

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12 Antworten

Generell bedeutet jeder längerfristige Ortswechsel für den Hund einen Wechsel seines Reviers und damit Stress (wenn er es gewohnt ist, an einem Ort zu wohnen - es gibt ja auch Hunde, die mit ihren Herrchen ständig unterwegs sind). Das kann, je nach der Persönlichkeit des Hundes, gut gehen oder auch einen "Knacks" mit sich bringen. Außerdem sind Hunde Rangorientiert, d.h. er sieht seinen besitzer als Rudelführer an (sollte er zumindest), auf den er sich verlassen kann.

Wenn du den Hund wegen einer Reise für längere Zeit abgeben willst, würde ich den Hund vorher schon an die "Pflegeherrchen" gewöhnen, damit er sie kennenlernt und diese auch öfter mit dem Hund besuchen. Auch ist es sinnvoll, ein Kleidungsstück wie einen ungewaschenen Socken für ihn dazulassen, damit dein Geruch ihm Sicherheit gibt.

Das mit der Trennung würde ich eher als Besuche mit langen Spaziergängen handhaben.

Allerdings ist das nur das, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, professionelles Hintergrundwissen habe ich sehr wenig. Vielleicht fragst du einfach mal bei einem Hundetrainer oder Hundepsychologen nach, die wissen das mit Sicherheit besser. Auch der Tierarzt müsste dir gute Tipps geben können.

danke.

wie einen ungewaschenen Socken für ihn dazulassen, damit dein Geruch ihm Sicherheit gibt.

klingt ja süß. ^^

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Das hängt unter anderem auch vom individuellen Hund und teilweise auch von der Rasse ab. Es ist zwar umstritten, aber ich würde sagen, dass man bei manchen Rassen Tendenzen in der Halterorientierung erkennen kann. Manche Hunde orientieren sich z.B. hauptsächlich an einer Person, sog. "Einmannhunde" findet man speziell unter Chow Chows, aber auch bei Schnauzern oder Dobermännern, bzw. Molossern generell. Andere Hunde können sich hingegen besser in eine Gruppe eingliedern und an mehreren Personen orientieren. Abhängig davon wie stark sich ein Hund an eine Person bindet bzw. abhängig davon wie leicht sich ein Hund an anderen Personen orientieren kann, desto größer oder kleiner der Knacks. Zudem muss man auch unterscheiden, dass Hunde generell unterschiedlich eigenständig sein können. Manche hängen bis über die Selbstaufgabe hinaus an ihrem Besitzer, manche können auch ganz gut allein überleben (zumindest für kurze Zeit ;)

Bei meinem Freund war es z.B. so, dass er seinen Zivi gemacht hat und dafür für ein Jahr weg war. Als er nach ca. einem halben Jahr zum Urlaub nach Hause kam, verhielt sich seine Hündin ihm gegenüber recht "kühl" - davor waren sie immer ein Herz und eine Seele, aber nach seinem Zivi hat sie ihm wohl nie so ganz verziehen, dass er sie allein gelassen hat. Nach kurzer Zeit hat sie natürlich wieder genauso gut auf ihn gehört, aber sie hat sich danach viel stärker an seiner Mutter orientiert als vorher. Meine Hündin hingegen freut sich in erster Linie wie eine Irre, wenn ich mal längere Zeit weg gewesen bin. Allerdings war ich auch noch nie ein halbes Jahr weg, seit wir sie haben.

Generell ist das Prinzip sich einen Hund zu teilen, sicher nicht optimal. Ein Hund braucht einen Ort als Heim mit seiner Familie. Man darf ja auch nicht vergessen, dass unterschiedliche Personen sich einem Hund gegenüber auch unterschiedlich verhalten - das kann selbst innerhalb einer Familie problematisch sein. Noch problematischer wird es dementsprechend, wenn ein Hund sich bei zwei Haushalten jeweils neu einstellen muss. Manche Hunde packen das - für andere Hunde ist das aber eben zu viel.

wir hatten praktisch das problem, dass als in england noch strenger einreisebestimmungen fuer hunde galten( damals frische impfung gegen tollwut und danach nach 30 tagen ein bluttest und nochmal 6monate! ausserhalb von GB) -mein mann kurzfristig einen arbeitsvertrag fuer england bekam...

von januar bis mai blieb ich und die hunde noch in italien - dann konnten wir das haus dort verkaufen... freunde in deutschland uebernahmen dann meine hunde fuer fast 10 wochen... ihnen ging es sehr gut und anfang august konnte schliesslich alle 3 tiere (eine kater siedelte auch noch um)nach england kommen.

es hat ihnen nicht geschadet.

meine hunde waren es aber gewoehnt, ab und an in anderen orten zu sein und ab und an auch fremdbetreut zu werden...

eine freundin von mir ,de als krankenschwester arbeitet hat einen hund gemeinsam mit einer anderen kankenschwester - sie arbeiten immer in unterschiedlichen schichten und der hund wechselt also immer sein revier, damit er nicht zu lange alleine ist. das klappt auch prima... wichtig ist - hunde muessen eine gute bindung zu ihren menschen haben und ein grundvertrauen. dann klappt in ausnahme faellen auch

auch im schiedungsfall kann also eine abwechslde betreuung moeglich sein...

als ergaenzung...ich habe meine hunde von anfang an - natuerlich nach einer guten eingewoehungszeit -ab und an bei guten freunden untergebracht -erst nur stundenweise, dann auch mal fuer ein paar tage...

ich bin rheumakrank und es kann immer mal vorkommen, dass ich in eine krankenhaus muss etc... deshalb habe wir das gleich bedacht und es klappte immer prima...

hier in engalnd arbeite ich ehrenhalber tagesweise in einem tierheim, dass auch in ferien hunde als pensionsgaeste aufnimmt. mittlerweile ist das auch ein 2. zuhause fuer meine hunde geworden -sie kennen dort hunde und personal und man sieht - sie sind gerne dort.

wenn ich kurzreisen machen muss, bleiben meine hunde dort (zum beispiel bei krankheiten im familienkreis)....

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Also, zum ersten: ein Hund, der auf seinen Halter fixiert ist, würde zuerst vermutlich Leiden. Doch, vor allem wenn er "seine Aufpasser" bereits kennt, schnell in ihren Ablauf einfinden. Was jedoch nicht heißt dass er dich vergessen würde, er passt sich nur an, weil der Hund ja nicht wissen kann, dass du zurück kommst.

Und zweitens: dieser Punkt zerstört eine Hundeseele! Er hat keinen festen Sitz mehr, alle paar Wochen ändert ich sein Umfeld, seine lebensituation. Klar, es kann einige, ruhige Hunde geben, die damit klar kommen, aber so einen kenne ich nicht.

das kommt auf den hund an. wenn sein einziger fixpunkt eine gewisse person ist, wäre trennung von dieser emotional existenzbedrohlich. hunde die daran gewöhnt werden, mit anderemn menschen gassi zu gehen, an unterschiedlichen orten zu schlafen, von verschiendenen wesen gefüttert werden usw kommen wohl damit klar. hatte mal eine hündin, war ein straßenhund, die ist über ein jahr mit mir gereist, dann ist sie eine weile immer öfter zu einem freund von mir gelaufen und irgendwann mit ihm weitergereist.

Also mein hund stört es auch nicht. Nur bei ersten mal als er zwei Wochen bei Bekannten war, war er die ersten ein zwei Tage (als er wieder beu mir war) "bockig" und wollte nichts mehr von mir zu essen nehmen. Er hat sich aber wieder eingekriegt ;)

war dieser aufenthalt bei freunden ein immer wieder auftretender zustand ,ode nur ne einmalige sache ? denn der user fragt ja nach regelmäßig vorkommender trennung .

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Ich hab öfters Hunde die während Urlaub und Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen bei mir sind.Wenn die wieder abgeholt werden freuen die sich sehr,fühlen sich bei mir aber auch wohl.Bisher hat noch keiner einen Knacks bekommen. Solange die Hunde bei jemand untergebracht sind der Hunde mag und sich um sie gekümmert wird,dürfte das kein Problem sein.Es kommt aber auch sehr auf den Charakter des Hundes an. Wie ein Hund reagiert wenn er mit den Besitzern auf Reisen ist oder er 2 verschiedene Wohnsitze hat kommt eben auch auf den Hund an.Manche stecken das weg und findesn es super.Andere werden nervös.Da gibt es kein Pauschalrezept.

so wie ich das verstanden habe geht es ja auch nicht um eine urlaubsunterbringung mal 1x im jahr ,sondern um eine regelmäßig wechselnde unterbringung-- mal 1/2 jahr bei freunden dann wieder z u hause und dann wieder mal 1/2 jahr unterbringung oder im scheidungsfall 14 tage bei frauchen dann 14 tage bei herrchen -- gegen eine urlausbsunterbringung auch 2 x im jahr ist sicherlich nichts zu sagen aber -- eine dauertrennung in regelmäßigen abständen , das ist doch für einen hund untrabar -- für die allermeisten jedenfalls.

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Hunde sind in mancher Hinsicht nicht viel anders als ein Kind. Warum denn auch - Wir alle sind Tiere, Hunde können es nur nicht verständlich Ausdrücken.

Hunde werden somit auch entweder einen "Miniurlaub" leiden können oder es nicht aushalten können wenn die bekannten Gesichter verschwunden sind.

Manche haben vielleicht auch Angst das man sie an jemanden weggeben will. Für längere Zeit kann es dann schon etwas komisch für den Hund sein. Aber wer weiß, vielleicht hilft ja auch ein grafisch für den Hund verständlicher Kalender wenn der Hund den Kalender versteht. An meinen Kaninchen hat der Kalender funktioniert, sie wussten an welchen Tagen in einer Woche sie Leckerlies bekommen. Klar muss man dann täglich den Kalender abkreuzen und niemals was vergessen.

so ein kauderwelsch und so einen blödsinn hab ich selten gehört -- kaninchen , die kalendertage ablesen können.

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super troll antwort..

ein hund ist kein kind.. nur bis zu einem bestimmten alter kann man hund und kind gedankentechnisch vergleichen.. ein hunde denkt ganz anders wie kinder bzw menschen..

ein hund (oder gar kaninchen die ja vergleichsweise noch dümmer sind) kann keine kalneder lesen.

tiere haben aber eine innere uhr und wissen zb wann es futter gibt, wann sie rauskommen ect..

ein hund der mal eben für 6 monate woanders hin kommt leidet darunter, egal ob gewohnt oder ungewohnt.. der wird nicht verstehen "acch ich bin jetzt mal nen halbes jahr hier und dann kommt mein besitzer zurück" der wird denken, dass er weggegeben wurde.. und wenn er sich dann mit dem neuen rudel eingelebt hat kommt der besitzer zurück und trennt den hund wieder vom rudel...

super, tierquälerei vom feinsten

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@Scherina

Meine Tiere bekommen unregelmäßig futter, werden sonst nach draußen gesetzt.

Menschen sind Tiere, Tiere sind Tiere, in den Rechten gibt es keine Unterschiede. Wenn du einen Hund 6 Monate woanders lässt kannst du auch glaich dein Kind 6 Monate woanders lassen.

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eigene erfahrungen habe ich nicht was das öfter mal getrennt halten angeht aber meine erfahrung sagt mir , dass sich ein hund sehr wohl auch relativ schnell an einen neuen halter gewöhnen kann und dann dort zu hause ist-- nennt man dann überlebenswille. das bedeutet nicht , das er seinen ehemaligen herrn vergessen hat -er würde ihn auch wiedererkennen ,aber nach einem halben jahr wäre er dort nicht mehr zu hause sondern im hier und jetzt beim neune halter.. er würde auch sicherlich nicht unterscheiden zwischen -- ich bin mal 1/2 jahr zu besuch bei freunden meines herrchens-- er würde dort dann seinen wohnsitz haben .

du meinst ,wie bei kindern aus einer geschiedeenen ehe -- alle 14 tage beim papa ansonsten bei mama wohnen ? -- nein ich dneke die meisten hunde kämen damit nicht wirklich klar -- sie wären sozusagen wurzellos .zumal jeder auch anders erzieht und sich verhält.

ein hund gehört zu seiem rudel mit fester konstanz und bindung zu einer bezugsperson. nichts dagegen zu sagen , wenn der getrennte partner zum beispiel im urlaub den hund mal 14 tage hätte ( besser als bei total fremden oder in einer pension),aber ansonsten solte er sich im haushalt eines halters aufhalten und nicht hin und her gereicht werden , was sowieso mehr aus egoismus der menschen geschehen würde. nehmen sollte dann derjenige den hund , der sich am meisten drum kümmern könnte - vor allem am längsten dauerzuhause wäre .

"Also z.B. ein Paar trennt sich, und der Hund bliebe dann anschließend zwei Wochen im Monat bei dem einen und die anderen zwei Wochen bei dem anderen Ex-Partner?"

ein hund ist kein kind... es wäre sicherlich leichter, wenn er einen nicht mehr sieht. denn ein hund versteht nicht, dass er nur für ein paar wochen dahin kommt.. er wird jedesmal denken er kommt weg von seinem rudel.

"Kann man einen Hund für nen Monat oder ein halbes Jahr, wenn man z.B. im Ausland ist, bei Freunden, Familienmitgliedern oder so unterbringen, oder kriegt der dadurch irgendwie nen Knacks oder so?"

davon bekommt der hund definitiv nen "knacks"

wie gesagt, der hund weiß nicht das man wieder kommt... wenn er dann ein halbes jahr wonders ist, ist das sein neues rudel... und dann reißt man ihn einfach wieder da weg.. das kann viele hunde verstören...

hunde sind nicht reviergebunden, sondern rudelgebunden. der hund käme viel besser damit klar, ein halbes jahr mit dem rudel im ausland zu leben als getrennt zu werden.

also würde man so mit einem hund umspringen glaube ich kaum, dass er das normal hinnehmen wird

es gibt aber außnahmen... ich kenne auch hunde, die kommen unter der woche weg und nur am wochenende zum halter und denen gehts super... aber das sind eher wenige hunde

Er bekomkmt keinen knacks, aber er orientiert sich an sein "neues Rudel" -und das seid gewiss NICHT Ihr!

kommt auf den Hund drauf an...wenn er ein halbes Jahr oder länger irgendwo ist,wo es ihm gut geht,würde ich ihn nicht wieder da herausreissen....Von geteilten Hund halte ich nichts...

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