Mal eine Frage zum P-Konto?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die Meinungen gehen doch auseinander

Bei mir beispielsweise habe zwischen 1300-1500€ Nettoeinkommen
Davon hatte ich bis jetzt 1070€
Rest wurde gepfändet
Von den 1070€ gehen jetzt monatlich
400€ Miete und
450€ an die Gläubiger
Und für mich bleibt 220€ für den Rest über
Aber jetzt habe ich ja alle unter einem Dach und zahle ab Februar 600€ an die Gläubiger
Jetzt nur für mich habe ich dann noch Geld oder wird alles über 1070€ an die Gläubiger verteilt

Bei einem P-Konto gibt es im Standardfall einen fixen unpfändbaren Betrag. Alles darüber ist gepfändet. Lediglich bei der Einkommenspfändung hängt der pfändbare Betrag u.a. von der Höhe des Einkommens ab.

MaikGold 23.01.2017, 22:23

Auch bei der Lohnpfändung gibt es pauschale Freibeträge, die nichts mit dem Einkommen zu tun haben.

Sowohl bei einer Lohnpfändung als auch bei einer Kontopfändung, kann man seinen Freibetrag wegen Heirat und/oder Kindern erhöhen lassen.

0
Ronox 23.01.2017, 22:39
@MaikGold

Bei einer Lohnpfändung gibt es einen unpfändbaren Mehrbetrag, der mit der Höhe des Einkommens zusammenhängt, siehe § 850c II ZPO.

0

Ja, die Bank würde genau 126,12 € einbehalten.

Jeder Geldeingang ( außer Kindergeld ) bei gepfändeten P-Konten mindert den Freibetrag. Auch eigene Bareinzahlungen von dir auf dein P-Konto.

Wenn du zwar ein P-Konto aber darauf keine Pfändung hast, dann gilt kein Freibetrag. Dann darfst du so viel Geld erhalten und darüber verfügen, wie du lustig bist.

Jeder Geldeingang oberhalb der Pfändungsfreigrenze wird einbehalten.

Wenn Die Oma Dir zukünftig etwas gutes tun möchte, soll sie Dir halt Einkaufsgutscheine für`s tägliche Leben zukommen lassen.

Alles über der Grenze wird gepfändet. Lass dir daher lieber Bargeld schenken.

Was möchtest Du wissen?