Makromolekulare Chemie brauche dringend Hilfe?

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1 Antwort

Zur ersten Frage habe ich eine Vermutung. Wenn du ein lineares Polymer herstellen möchtest, dann darfst du nur Monomere mit zwei funktionellen Gruppen einsetzen. Bei mehr als zwei funktionellen Gruppen kommt es zur Quervernetzung, wordurch kein lineares Molekül erhalten wird.

Und damit bleiben dir nur zwei Möglichkeiten, wie die reaktiven Gruppen auf die Monomere verteilt sind.

  1. Monomere A-R-A und B-R'-B reagieren miteinander. Hierbei könnte A eine OH-Gruppe sein und B ein Isocyanat oder eine Säuregruppe. Als Beispiel kann man hier die Herstellung von PET für eine Polykondensation nehmen oder die Herstellung eines linearen Polyurethans für eine Polyaddition.
  2. Monomer A-R-B. Das könnte dann ein Molekül in Richtung HO-R-COOH sein, das polymerisiert wird. Mir fallen hierfür aber keine technisch relevanten Beispiele an.

Zur zweiten Frage verweise ich einfach mal auf die Carothers-Gleichung. Eventuell möchte dein Prof. hören, dass erst bei sehr hohen Umsätzen hohe molare Massen erreicht werden.

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