Maklerrecht, Hauskauf: Bekomme ich Provision zurück, wenn der Kaufpreis vertragsgemäß später sinkt?

3 Antworten

Der Makler hat das Objekt zu dem im Exposé vorgestellten Kaufpreis, auf den sich auch bei Zustandekommen - nicht bei späterer Änderugn der Bedingungen, auf die er bekanntlich keinen Einfluß hat, vermittelt. Ihm steht die vereinbate Provison zu. Wäre der Kaufpreis augrund anderer Umsände gestiegen, hätte er nicht mehr verlangen dürfen. Der Makler ist nicht Herr des interpartis zwischen Käufer und Verkäufer geschlossenen Kaufvertrages!

Rückmeldung, nachdem die Sache erledigt ist: Die Maklerfirma hat entsprechend der Minderung des Kaufpreises die anteilige Courtage samt MwSt anstandslos zurückbezahlt, nachdem ich eine detaillierte Begründung geliefert hatte. Entscheidend ist, dass der zeitabhängig gestaffelte Kaufpreis unter Mitwirkung des Maklers zustande kam.

interessante Rechtsfrage. Hast du irgendeinen Hinweis entsprechend in den Maklervertrag hineingeschrieben? Wahrscheinlich nicht.- Wußte der Makler davon, daß sich der Kaufpreis mindern kann? Hast du den Makler aufgefordert, den überzahlten Betrag zurückzuzahlen? Das wäre mein Ansatz.

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Vielen Dank allerseits für die hilfreichen Ideen! Es ist so, dass der "gestaffelte Kaufpreis" sogar über den Makler zustande kam. Es ist auch ausdrücklich von einer Minderung des Kaufpreises die Rede, nicht etwa von Entschädigungen oder sowas. Einen Maklervertrag habe ich nicht unterschrieben; im Notarvertrag ist das Zustandekommen über den Makler vermerkt, mehr aber nicht. Es war natürlich blöd von mir, dies alles nicht vorher schriftlich zu fixieren, aber man denkt einfach nicht an alles. Den Makler habe ich noch nicht zur Rückzahlung aufgefordert, da der endgültige Kaufpreis noch nicht feststeht.

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Immobilien Reservierung - Kauf Rücktritt -

folgender sachverhalt.

wir wollten/wollen eine immobilie kaufen. wir haben durch einen makler ein objekt gezeigt bekommen das uns gefiel. er wollte das wir es reservieren. der reservierungsvertrag enthält so einen zusatz das bei erfolgreicher finanzierungszusage und dann rücktritt eine strafzahlung fällig wird.

folgendes problem...die finanzierung hat der makler übernommen da wir "dumm" waren und ihm vertraut haben. diese hat er einem großen fremd unternehmen übergeben und diese hat dann einen finanzierung bei der bank erreicht.

der haken? wir hatten 2 privat kredite der hat der bank nicht geschmeckt (was für mich nachvollziehbar war). der makler hat dann mit den verkäufern gesprochen und sie haben den immobilien preis um diese summe x erhöht. der verkäufer hätte summe x dann an makler gezahlt und dieser hätte dann bestehenden kredit abgelöst (angeblich...). es wurde bei der finanzierunganfrage und zusage in den unterlagen auch diese kredite nicht berücksichtigt...kurz person xy löst diese ab. es wurde einen familien angehörigen per post ein schreiben geschickt das er das schriftlich bestätigen sollte das er kredit ablösen würde...aber geld noch nicht frei gegeben wäre. wir haben das im gehetze und im blinden vertrauen gemacht. notartermin wurde uns einfach vorgeworfen. als wir dann von bekannten gewarnt wurden (makler sehr bekannt...) und wir das alles hinterfragten. u.a. das es für uns eine art kredit betrug darstellte. es tat sich eine kette von suspekten geschichten auf. wir wurden von makler mit drohungen auf die "strafzahlung" und konsequenzen verwiesen. da das zu weit ging haben wir nach diesen "gespräch" die notbremse gezogen.

wir sind von kauf zurückgetreten.

die frage...müssen wir zahlen? der kaufpreis hat sich ja um 5stellige zahlen künstlich erhöht. die kann man anhand der kreditanfrage und des halbfertigen notarvertrages nachweisen. die finanzierungsverträge wurden noch nicht unterschrieben..es wurde nur zugesagt.

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Privater Hauskauf, trotzdem Maklerprovision zahlen?

Hallo zusammen. Ich habe da mal eine Frage. Wir haben von einem Bekannten erfahren, dass ein Haus in unserer Nähe verkauft wird. Wir sind dann an einem Nachmittag dahin und haben uns mit dem Eigentümer unterhalten. Dieser führte uns durch das Haus und zeigte uns alles. Anfangs fragte er uns, ob wir von dem Makler kommen aber dies ist ja nicht der Fall. Wir waren bereits zwei mal bei der Hausbesichtigung und konnten uns jetzt auch über den Preis einigen. Nur der Makler steht uns nun im Weg :/ Wie sieht es in unserer Situation aus? Wir haben ja keinen Kontakt zu dem Makler aber der Verkäufer hat mit dem Makler noch einen Vertrag bis Ende November. Wie könnte man die Provision umgehen, sowohl der Verkäufer als auch wir als Käufer?

Danke im Voraus für Eure Hilfe.

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Marklergebühren trotzdem zahlen?

Hallo, also folgende Situation ist derzeit bei uns:

Wir wollen unser Haus schon seit längerem verkaufen etwa 2 Jahre. Wir hatten auch einen Makler beauftragt. Im September 2011 kam er mit einem Ehepaar zur hausbesichtigung doch es kam nicht zum Kauf da man sich über den Preis nicht einig wurde. Wir kündigten unseren Vertrag mit dem Makler. Im April 2012 kamen wir mit dem Ehepaar durch einen Zufall wieder ins Gespräch die dieses mal auch bereit waren mehr zu zahlen. Wir wurden uns über den Preis einig und wollten den Verkauf grade hinter uns bringen als der Makler dann davon erfuhr. Nun will er seine Provision haben obwohl der Vertrag bereits gekündigt ist.

Meine Frage nun: Muss der Käufer die Provision zahlen oder nicht?

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Maklerprovision Steuer absetzen auch nachträglich?

Hallo zusammen,

ich habe dieses Jahr bei meiner Steuererklärung für letztes Jahr zwar einige Kosten vom Umzug abgesetzt, dabei aber die Makler-Courtage / Provision vergessen.. Kann ich das nun auch noch in der nächsten Erklärung machen?

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Aufwandsentschädigung für den Makler?

Ich habe mir ein Haus angeschaut, das ich kaufen wollte. Alles was ich unterschrieben habe, ist das ich die Makler Courtage zahlen muss, auch wenn ich das Haus dann Privat von den Eigentümern kaufe, bzw das Haus an dritte vermittle...

Nun hatte mir der Makler einen Kreditantrag gemacht, mit den Konditionen war ich allerdings nicht einverstanden und somit ist der Verkauf auch gescheitert.

Jetzt habe ich eine Rechnung vom Makler bekommen in der er eine Aufwandsentschädigung von 250 € fordert, für:

Telefonkosten, Besichtigungstermin, Schreibgebühren und Kreditantragstellung.

Ist das rechtens?

Es besteht kein Maklervertrag, keine Kaufabsichtserklärung oder ähnliches.

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