Maklerprovision16 ?

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4 Antworten

Ich kann dir die Antwort wie folgt beantworten:

Die meisten Makler weißen in ihren AGB auf diesen Fall hin, dass wenn A die Unterlagen an B weitergibt, die Provision trotzdem von A zu bezahlen ist, da es sich hierbei um eine Geschäftsanbahnung durch einen sog. Dritten bezieht. Ich gehe auch davon aus, dass aus den Unterlagen ersichtlich sein sollte, dass es sich hierbei um ein Maklerangebot handelt, sodass B eigtl nicht unwissend sein sollte. In diesem Fall wäre er dann Provisionspflichtig.

Die Antworten der Nutzer, dass der Verkäufer die Maklerprovision bezahlen muss ist schlichtweg falsch, da das Bestellerprinzip nur bei Mietwohnungen gilt.

Es kommt hier denke ich auf den speziellen Einzelfall.

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In den allermeisten Verträgen steht, meist in den AGB`s des Maklers, dass die Unterlagen / Expose o.ä. nur für den Interessenten sprich Anfragenden gilt und eine Weitergabe nicht gestattet ist. 

Sollte der Käufer A die Informationen an Käufer B weitergeben, so haftet der Käufer A (auch, wenn dieser nicht selbst kauft). Also zahlt ggf. Käufer A Schadensersatz an den Makler. 

Käufer B muss aber vom Grundsatz her trotzdem über den Makler Bescheid wissen, da ja weitere Unterlagen, Besichtigungen u. Verhandlungen i.d.R. auch über den Makler gehen. Und irgendwann wird auch der Makler über die Courtagepflicht seitens der Käufer aufklären. 

Es gibt allerdings auch Maklerverträge, da ist vereinbart, dass die Courtage der Eigentümer zahlt. Dann ist es in der Praxis egal, wer warum kauft. 

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Wahrscheinlich der (noch) Hauseigentümer, der den Makler beauftragt hat, einen Käufer zu finden? War das Gesetz nicht seit letztem Jahr so?

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Seit 1.6.2015 gilt bei Maklern das Bestellerprinzip. D.h. wenn ein Verkäufer einen Makler mit dem Verkauf des Hauses beauftragt muss er diesen auch selbst bezahlen und nicht mehr der Käufer.

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Kommentar von Golfspielerin
19.09.2016, 10:36

Das sog. Bestellerprinzip gilt lediglich für Wohnraumvermietung! Verkauf, Gewerbe bleibt aktuell alles beim alten. 

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