Maklerprovision zahlen trotz Kündigung

7 Antworten

Da Du das Haus über ein Angebot des Maklers gefunden und besichtigt und auch den Besichtigungsschein unterschrieben hast, mußt Du in jedem Fall bei dem Hauskauf an diesen Makler eine Provision zahlen. Dies müßte auch auf dem Besichtigungsschein stehen. Was der Verkäufer macht, ist seine Sache. Ihr müßt die Provision einmal und an den ersten Makler bezahlen, wenn Ihr kauft. Der zweite Makler hat Pech gehabt, da er sozusagen zu spät eingeschaltet wurde und Du das Haus schon kanntest.

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vielen dank

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Die Dienstleistung des Maklers wurde in Anspruch genommen also ist Sie auch zu zahlen. Der Makler hat, als Nachweismakler, seine Arbeit voll und ganz ausgeführt in dem er Dir das Haus und dem Eigentümer vorgestellt hat. Er hat damit Dir die Gelegenheit zum Kauf erst verschafft.

Du müsstest sogar bezahlen wenn Du nichts unterschrieben hättest. Denn (so heisst es in höchstrichterlichen Urteilen) durch Dein schlüssiges Handeln hast Du quasi einen Vertrag ausgelöst.

Du musst zahlen egal wie lange Du mit dem Kauf wartest. ...und Du musst sogar zahlen wenn es Dein Bruder, Freund oder Schwester kauft....dafür gibt es wieder ein Urteil. Also zahle und sei zufrieden!

@ Frankonator Wenn Immobilienmakler Abzocker sind, wie Du sagst, denn sind Manschen, die mit allen Tricks versuchen um die Provision herum zu kommen Betrüger.

Dieser verpflichtet mich jetzt ja zur Zahlung der Provision wenn ich das Haus kaufen möchte.

Kaufen Sie, dann zahlen Sie "ohne Wenn und Aber", da Sie die Leistung des Maklers in Anspruch genommen haben und er insoweit ursächlich für das Zustandekommen des Kaufvertrages über das durch ihn nachgewiesene Objekt war!

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Muss der Eigentümer bzw. der Verkäufer auch Provision zahlen obwohl er schon längst bei Ihnen gekündigt hat ?

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@Mlsacglr

Es sind die Beteiligten aus dem Kaufgeschäft heraus verpflcihtet, die hinsichtlich des Objektes vertraglich in einer Verbindung zum Makler gestanden haben und mit ihm Verinbarungen getroffen hatten. Die Beendigung des Maklervertrages ist insoweit unereheblich.

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