Maklerprovision nicht zahlen wegen anderer Rechtsform im Kaufvertrag?

4 Antworten

Das verstehe ich nicht. Wenn denn der Erstkontakt über den Verkäufer zustande gekommen ist, hat doch der Makler damit nichts am Hut und unangemessen, unangemessen ist das abverlangte Honorar nun wirklich nicht und wurde doch bestimmt genau so im Vertrag vereinbart. Denn ohne so ein Ding eben schon gar keinen Anspruch. Alles eigentlich ganz einfach. Bedenke: Mitglied in der WEG wird ein ET ab Eintrag in das Grundbuch und ob das bis Jahresende klappt, ist nicht sicher. Ordne somit etwaige Nachforderungen aus der HG-Abrechnung, denn die bezahlt ja der, der am Tag der Genehmigung (2015) im Grundbuch steht.

Sie können den Anspruch der GmbH unter Hinweis zurückweisen, sofern Ihnen der Berechtigte aus dem Kaufvertrag bzw. die GmbH keine entsprechend Abtretungserklärung vorlegt, die den Anspruch der GmbH deutlich macht.

Der Unterschied zwischen den Rechtsformen ist in kürzester Zeit behoben - so lange, wie ein Makler braucht, eine Rechnung neu auszudrucken. Damit kaufst Du nur ein bis zwei Tage Zeit...

Eigentlich sind die meisten Makler vor Unterzeichnung eines Vertrags bereit, über die Höhe der Courtage zu verhandeln - ist der Vertrag aber einmal unterschrieben, haben sie ja einen vertraglichen Anspruch.

Da hilft es kaum, noch nachträglich mit dem Umfang seiner Leistung argumentieren.

Als wir unsere Wohnung kauften, haben wir etweder mit dem Messer zwischen den Zähnen sowohl über den Kaufpreis als auch die Höhe der Courtage verhandelt - oder von vornherein dem Verkäufer ein Angebot für die Summe aus Kaufpreis und Courtage unterbreitet - damit sich Makler und Verkäufer über die genaue Höhe des Courtageanteils herumstreiten.

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