Maklerprovision bezahlen, wenn unterschrieben?

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3 Antworten

Der Markler gab mir einen Vertrag über eine Provision von 320 Euro plus MWST und sagte der Vermieter zahlt auch eine hälfte was aber in dem Vertrag nicht stand. Ich habe gedacht ok und habe dann unterschrieben.

Die Makler wissen, dass der Auftraggeber das zahlen muss, aber es ist nicht verboten den Interessenten diese Verträge anzubieten.

Denn der Makler hat einfach die Möglichkeit den Vermieter zu beeinflussen,

bzw. ihm zu sagen, dass Du nicht bereit bist sich an der Provision zu beteiligen.


Was kann ich jetzt machen??? Muss ich das jetzt trotzdem bezahlen?

Nichts, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und das was der Makler gemacht, ist nicht verboten.

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Kommentar von JaRing1
17.01.2016, 19:57

Aber ich kann doch 14 tage von den vertrag zurücktreten oder?

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Entscheidend wird sein, was genau in dem unterschriebenen Vertrag steht. Prinzipiell dürfen für vom gleichen Makler verwaltete Objekte keine Provision verlangt werden. Der Makler hat ja bereits einen Auftrag vom Eigentümer. Gib mal bei immo-magazin.de Bestellerprinzip ein. Nur derjenige der zuerst den Auftrag zur Vermittlung einer Mietwohnung gegeben hat, bezahlt die Maklerprovision.

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"Aber ich kann doch 14 tage von den vertrag zurücktreten oder?"

von welchem vertrag willst du zurücktreten? dem des Maklers und dem mietvertrag? letzteres geht im mietrecht nicht ohne gesonderte vereinbarung. mietrecht ist was anderes als vertragsrecht, z.b. kaufvertrag. hier könntest du nur fristgerecht kündigen. aber wozu? willst du die wohnung nicht mehr?

vom vertrag mit dem makler kannst du ebenfalls nicht zurücktreten, denn er hat nichts verbotenes getan und du hast dem mit deiner unterschrift zugestimmt. allerdings kenne wir hier auch nicht den genauen wortlaut des maklervertrages. wenn du verträge unterschreibst, ohne deren grundlage zu kennen, ist das wohl leider lehrgeld, das du bezahlen musst.

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