Makler verkauft Haus an andere die "mitziehen"?

9 Antworten

Selbst wenn der Verkäufer sagt, er will nur 100.000€ und dafür geht das Haus an Käufer C, hätte er recht. Eine Begründung braucht es nicht. Vielleicht passt ihm die Nase des einen besser, als die des anderen.
Es ist sein Haus und damit kann er tun und lassen, was er will.
Der Makler ist nur Vermittler. Er sucht einen passenden Käufer und der Verkäufer trifft die Entscheidung.

Der Makler hat auftragsgemäß immer "seine Finger im Spiel"; was auch sonst!?!

Der Verkäufer trift leztzlich eine Entscheidung.

Sie haben einen sehr groben taktischen Fehler gemacht!

Hätten Sie Ihr letzes dahingeschmetteretes Mehrgebot von immerhin stolzen€ 25.000 mehr als Barhinterlegungsbetrag beim Makler zur Untermauerung ihres dahergesagten Gebotes angeboten, hätte der mit schwindelerregender Sicherheit beim Verkäufer entsprechnend interveniert, in dem er den Betrag zur Bekundung der Ernsthaftgkeit von Ihnen gegen Quittung mit der Vereinbarugn angenommen hätte, dass der Betrag anteilmäßig verloren ginge, wenn Sie nicht mit der Finanzierung innerhalb von 14 Tagen "in die Puschen" gekommen wären.

Bei solchen knallharten Absprachen, die selbst abgebrühte Makler und Verkäufer nicht kalt lassen, trennt sich sehr schnell die Spreu vom Bieterweizen.

Versuchen Sie Ihr Glück doch jetzt noch, wenn Sie es denn ernst meinen und die Kohle tatsächlch haben und nicht nur Unruhe stiften wollen!?!

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
28

Das ist aber ein sehr abenteuerliches Szenario. Also mit Bargeld muss mir kein Interessent kommen, das würde mich und sicher auch meine Auftraggeber nicht beeindrucken oder in der Entscheidung beeinflussen. Hatten Sie echt schon so eine Situation bzw. Konstellation?! :O.

0
57
@AchIchBins

Deshalb der Hinweis eigene Erfahrung (mehr als 30 Jahre intensive Branchenkenntnis)!

Es geht dabei schlicht um die Absicherung eines seriösen Mehrgebotes gegenüber solch häufigen "bla-bla" -Preisnennungen, die den Verkäufer wie auch den entsthaften Käufer nur verunsichern.

0

Hier gibt es mehrere "Konstellationen", wenn ich davon ausgehe, dass Häuser in eurer Gegend gesucht sind:

  • der Makler kennt Käufer A und will diesem das Haus unbedingt "zukommen" lassen, will aber auch nicht unterschlagen, dass es ein höheres Angebot gibt. Die 10tsd hat er den Verkäufern noch "gemeldet" und Käufer A hat daraufhin noch nachlegen müssen.
  • die Käufer A sind den Verkäufern einfach sympthatischer.
  • eure Finanzierung(-sbestätigung) ist noch nicht in trockenen Tüchern, die von Käufer A aber schon und der Notartermin könnte zeitnah stattfinden, was den Verkäufern wichtig ist.
  • der Makler hat euer neues Angebot über 500.000 € nicht weitergegeben und behauptet einfach mal, dass die Verkäufer zufrieden sind :O. Wäre dem so und es würde bekannt werden, hätte der Makler ein finanz. Problem. (Genau so einen Fall kenne ich gerade).

Um eine definitive Aussage zu bekommen, müsstet ihr mit den Verkäufern sprechen.

Ich selbst habe mein Haus auch mal so ähnlich bekommen. Es gab einige Interessenten, aber mein Kind hat den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Kundenschutz für Makler nach qualifiziertem Alleinauftrag? Muss der Verkäufer den möglichen Käufer namentlich nennen?

Situation: Makler hatte einen qualifizierten Alleinauftrag für 6 Monate. Haus wurde nicht verkauft. 1.) Der Makler hatte in dieser Zeit ca. 500 Kunden per Email angeschrieben und mit einem Expose (samt Energieausweis) versorgt. Leider hat sich daraufhin Niemand gemeldet.

2.) Der Makler hat ein anderes Haus im Angebot, was sehr begehrt war, (in anderer Lage). Da die grundsätzlichen Rahmenbedingungen (Preis, Größe, Grundstück) jedoch ähnlich waren wie bei dem NICHT verkauften Haus 1 , hat dieser Makler die erste Immobilie ebenfalls mit angeboten und ebenfalls die Leute, die Haus 2 besichtigt haben, mit dem Expose / Unterlagen von Haus 1 versorgt.

3.) Die Aktion wurde zum Ende der Vertragslaufzeit gestartet.

Ergebnis: Da der Verkäufer den qualifizierten Alleinauftrag nicht verlängert hat, hat der Makler per Stichtag (Ende Vertragslaufzeit 30.6.17) dem Verkäufer eine Kundenschutzliste mitgeteilt, die eben alle Kunden enthält, die alle bereits ein Expose erhalten haben, jedoch leider in der Vertragslaufzeit nicht besichtigt haben.

Ab 1.7.17 hat der Verkäufer eine eigene Anzeige im Internet veröffentlicht und daraufhin Besichtigungen gehabt. Auch mit 3 Kunden, die vom Makler bereits ein Expose erhalten haben.

Der Verkäufer meint nun, dass der Makler KEIN Recht auf seine Provision hat, weil er ja nicht mit den Kunden besichtigt hat in der Vertragslaufzeit und diese Kunden ja auf SEINE Anzeige erst reagiert hätten.

Frage: 1. Hat der Makler Anspruch auf seine Provision bei Verkauf an einen Käufer aus seiner Kundenliste? 2. Muss der Verkäufer den Namen des Käufers nennen, wenn dieser jetzt (nach Vertragslaufzeit) kauft?

Anmerkung: Der Preis ist der gleiche wie vom Makler angeboten. Danke für qualifizierte Rückmeldungen und Entschuldigung für den langen Text.

...zur Frage

Maklerprovision? Hauskauf auf Umwegen.

Hallo,

meine Freundin und ich wollen ein Haus kaufen. Über einen Bekannten sind wir auf ein Objekt aufmerksam geworden, welches ich dann im Internet gesucht habe um an mehr Informationen über das Haus zu erlangen. Das Haus erweckte unser Interesse und wir kontaktierten den Makler zwecks Besichtigung ( Es dauerte 2 Wochen ihn überhaupt zu erreichen).

Am Tage der Besichtigung warteten wir vor dem Haus vergeblich auf den Makler. Als wir ihn dann anriefen um zu fragen wo er bleibt, sagte er uns, dass der Verkäufer das Haus privat verkaufen will und er nicht mehr mit dem Verkauf des Hauses beauftragt ist (Hattes es nicht mal für nötig gehalten den Termin abzusagen). Da uns die Sache komisch vorkam versuchten wir den Verkäufer eigenständig zu kontaktieren.

Nach einem Telefonat mit dem Verkäufer brachten wir in Erfahrung, dass der Verkäufer sehr schlechte Erfahrung mit dem Makler gemacht hat und dieser sogar teilweise Interessenten vergrault hat, weshalb der Verkäufer den Makler von seinen Aufgaben entbunden hat.

Wir stehen jetzt ausschließlich mit dem Verkäufer in Kontakt und wollen mit diesem unhöflichen Makler auch nichts mehr zu tun haben.

Jetzt die eigentliche Frage: Sind wir trotzdem verpflichtet die Maklerprovision zu zahlen, obwohl wir den Makler nie persönlich kennengelernt haben und obwohl er den Besichtigungstermin nicht wahrgenommen hat in dem Fall, dass wir das Haus kaufen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?