Makler Gebühren ja oder nein?

7 Antworten

Wenn der Verkäufter keinen Vertrag mit dem Makler abgeschlossen hat über das alleinige Recht des Maklers, das Haus zu "vermarkten", dann kann der Verkäufer jederzeit und ohne Probleme das Haus an jeden Interessenten verkaufen. Er muss dem Makler auch keine Rechenschaft darüber ablegen, an wen er das Haus nun verkauft - das hat den Makler gar nichts anzugehen.

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Das stimmt so nicht ganz. Das gilt nur, wenn der Verkäufer selber einen Käufer organisiert. Alle möglichen Käufer die vom Objekt durch den Makler erfahren haben, müssen auch dem Makler die Courtage bezahlen, sollte es zu einem Kauf kommen.

Der Vertrag kommt in diesem Falle zw. Makler und Käufer zu stande, der VERkäufer hat nichts damit zu tun.

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@Michel76

Und woher soll der Makler erfahren, an wen der Verkäufer das Haus verkauft? Da sie keinen Vertrag abgeschlossen haben, ist er auch nicht auskunftspflichtig.

Das mag moralisch ja vllt. nicht ganz ok sein, aber leider muss heute jeder gucken wo er bleibt. Außerdem hat der Makler ja auch dann nichts mit der ganzen Erledigung des Verkaufes zu tun - auch dafür ist die Maklergebühr.

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Wenn der Makler nicht gerade mit dem "Klammerbeutel gepudert" ist, hat er den Kontakt zu dir einwandfrei dokumentiert. Dann kannst du dieses Haus NIEMALS ohne Maklercourtage kaufen. Was du da vorhast, ist schlicht und einfach BETRUG. Du hast die Adresse von dem Makler, da führt kein Weg dran vorbei.

Hier geht es einzig um die Frage ist ein rechtskräftiger und nachweisbarer Maklervertrag mit dem Verkäufer/Vermieter und Käufer/ Mieter entstanden, was eindeutig zu bejahen ist! Die Einzelrechtsverhältnisse mit Verkäufer und Käufer sind extra zu beleuchten. Auch ein mündlicher Auftrag des VK hat Rechtskraft. Der MV mit dem Käufer ist eindeutig und auch durch unwesentliche Änderungen oder Zeitverschiebung nicht auszuhebeln. Ein Richter wir diese vorsätzliche Provisionsumgehungsabsicht klar erkennen und zu deuten wissen. Ein Objektnachweis im Wohnbereich hält üblicherweise 2 bis 3 Jahre und im Gewerbebereich auch 5 Jahre und z.B. bei einem Allianzdeal EKZ fast 10 Jahre (gültige Rechtsprechung). Provisionsverlust duch Änderungen sind im Maklervertrag ausgeschlossen und hängen vom Umfang ab. sofern ersichtlich ist, dass dies lediglich zur Umgehung dient wird dies nicht funktionieren. Auch bei vorgeschobener Miete addieren sich die Provisionen und sind Mieter- und Käuferprovision zusätzlich zu bezahlen. Es wir zu einem fairen Zusammenwirken mit dem Makler geraten. Dieser wendet viel Zeit und Kapital auf für das er nichts bekommt, warum sollte er sich in so einem klaren Fall die Butter vom Brot holen lassen? Hier hat der Makler eine Dienstleistung erbracht und hat Provisionsanspruch. Viel Erfolg und guten Wohnwechsel und nicht gleich mit Streit und Stress der nichts bringt. mfg

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