"Mahnungen" per E-Mail gesendet - dann Mahnbrief mit hohen Anwaltskosten, darf das?

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2 Antworten

Paypal ist eine Bank und genau so würde ich argumentieren.

"Wertes Inkasso. Es gibt keinen Vertrag zwischen mir und dem Zahlungsempfänger XYZ. Paypal ist als Bank gezwungen, bei unrechtmäßigen Abbuchungen mich so zu stellen, als sei die Abbuchung nicht erfolgt. Ich erwarte von Ihnen binnen 14 Tagen eine Erledigt-Erklärung und eine Gutschrift auf dem Konto. Bei Weigerung muss ich Sie bzw. Paypal offenbar vor Gericht zur Einhaltung der SPEA-Richtlinien und des BGB zwingen. Ich lege es ausdrücklich auf einen Gerichtsprozess an."

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also habe ich das Geld natürlich wieder zurück gebucht und die Sache hatte sich für mich erledigt.

Dein Fehler. Warum soll Paypal für Dein getätigtes Abo zahlen, auch wenn es eine Abofalle war.

Die Forderung zur Rückzahlung auf Dein Paypal-Konto hättest Du an SafeCart stellen müssen.

Gleiche jetzt Dein Paypal-Konto aus. Lege den Brief des Rechtsanwalts beiseite.
Normalerweise kommen eventuell noch einige Zahlungsaufforderungen, aber mehr nicht. Das wird erst interessant, wenn Du Gerichtspost bekommst. Aus den bisherigen Erfahrungen geschieht das nicht.

Da ich aber nicht oft meinen E-Mail Ordner checke, habe ich die E-Mail's auch nicht geöffnet.

Auch das ist auch Dein Fehler. Wenn ich Briefkästen habe, kontrolliere ich diese auch regelmäßig.

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Kommentar von xxtrustissue
19.08.2016, 18:58

Ok, erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich wollte mich nicht als Unschuldslamm darstellen, wie gesagt, das war meine Naivität im Bezug auf Zahlungen im Internet. Hab halt gedacht, dass sich das mit der Zahlung erledigt hat und weder Ich noch PayPal dafür aufkommen muss. Doof von mir. Werde die 41,64€ jetzt überweisen und auf das Beste hoffen. Die Antwort von SafeCart steht noch aus, evtl. zahlen die mir das Geld ja zurück, wovon ich aber leider nicht ausgehe, zudem der Support mir auch auf sehr schlechtem Deutsch geantwortet hat.

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Kommentar von mepeisen
20.08.2016, 15:00

Dein Fehler. Warum soll Paypal für Dein getätigtes Abo zahlen, auch wenn es eine Abofalle war.

Das ist das Problem von Paypal. Es gibt hier keine Schuld des TE.

Entweder Paypal ist eine Bank, dann sind sie gemäß SEPA und BGB gezwungen, den Widerspruch gegen die Zahlung an den Verkäufer weiterzureichen. Sie haben weder die Kompetenz noch das Recht, sich gegen den Widerspruch zu stellen.

Oder sie sind im Namen des Verkäufers unterwegs (haben sie die Forderung abtreten lassen). Dann darf der Verkäufer der Paypal dieselben Vorbehalte machen wie dem Anbieter selbst bereits. Bedeutet: Für Abofallen gibt es kein Geld, auch nicht an Paypal.

Die Forderung zur Rückzahlung auf Dein Paypal-Konto hättest Du an SafeCart stellen müssen.

Nein, ich kann beim Zahlungsdienstleister bei beispielsweise nicht vorliegendem SEPA-Mandat bis zu 13 Monaten der Abbuchung widersprechen. Und Paypal muss dann ausgleichen. Die haben 0 Chance, sich dem zu verweigern. Dann muss Paypal sich das Geld vom Anbieter wiederhlen und dieser muss dann vor Gericht gegen den TE vorgehen.

Anders herum ist es zwar möglich, aber keinesfalls vom Gesetzgeber gedacht.

Auch das ist auch Dein Fehler. Wenn ich Briefkästen habe, kontrolliere ich diese auch regelmäßig.

Ein Fehler ohne Konsequenzen. Senn wo bereits die Forderung selbst nicht durchsetzbar ist, da sind auf sämtliche Folgekosten nicht durchsetzbar.

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