Mahnung wegen unentschuldigten Fehlens auf der Arbeit?

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21 Antworten

seid FROH dass nur eine Abmahnung gekommen ist, der Chef hätte auch wegen Arbeitsverweigerung die Fristlose Kündigung aussprechen können. Haltet den Ball flach. Was willst mit dem Anwalt? Spart das Geld

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Kommentar von Familiengerd
30.11.2015, 12:30

der Chef hätte auch wegen Arbeitsverweigerung die Fristlose Kündigung aussprechen können.

Das ist völliger Unsinn!

Wo soll denn - nebenbei - hier eine Arbeitsverweigerung vorliegen, also die Weigerung, eine übertragene Arbeit auszuführen?!?!

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Am Montag haben wir auf der Arbeit telefonisch bescheid gegeben

da hätte Sie doch schon wieder Arbeiten müssen .... Also seid ihr zu spät losgefahren

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Die Abmahnung ist zwar gerechtfertigt, aber auch kein "Beinbruch".

Wenn ihr ständige Nachricht an den Arbeitgeber gegeben habt wegen der Verzögerungen bei der Heimreise und der dadurch bedingten verspäteten Arbeitsaufnahme, dann handelt es sich auch nicht um ein "unentschuldigtes Fehlen", wie in fast allen Antworten hier fälschlich behauptet.

Der Arbeitnehmer hat sicher zu stellen, dass er rechtzeitig zur Arbeit erscheint; nun gibt es bei einer solch langen Fahrt sehr viele Unwägbarkeiten (die aber trotzdem der Arbeitnehmer sich anzulasten hat), so dass man eine solche Fahrt eigentlich überhaupt nicht antreten könnte oder dürfte, wenn - wie in mancher Antwort verlangt - alle Hindernisse "eingeplant" und berücksichtigt werden müssen.

Deine Mutter kann zwar eine eigene Sicht der Situation, die zu der Abmahnung geführt hat, niederschreiben und zu ihrer Personalakte nehmen lassen, aber eine rechtliche Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber (der sich angesichts der geschilderten Geschehnisse doch sehr kleinlich zeigt) lohnt nicht.

Sie hat auch nichts zu befürchten, was eine Kündigung betrifft: da ist nicht ansatzweise ein Grund für gegeben.

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Kommentar von atzef
30.11.2015, 12:38

Na ja, der Schluss scheint mir zu optimistisch zu sein. :-)

Die Wasserstandsmeldungen zwischendurch und die Pannenbescheinigung des ADAC lesen sich eher wie eine Dokumentation der vorsätzlich und geplant verspätet angetretenen Rückreise. :-) Arbeitsbeginn war am Montag. Am Montag aber sitzt man im Stau in Griechenland fest... Wann ist man da denn losgefahren...??? :-)

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Die Begründung "unentschuldigtes Fehlen" ist zwar falsch, denn sie hat ja Bescheid gegeben. Andererseits hat sie, wenn auch durch höhere Gewalt, ihre Arbeit versäumt. Damit muss der Betrieb ihr diese Zeit auch nicht bezahlen.

Es gehört zu den Arbeitspflichten, nach dem Urlaub rechtzeitig wieder zurück zu sein. Und bei einem Verstoß dagegen, sofern es sich nicht um absolut unvorhersehbare Umstände handelt, kann eben auch eine Abmahnung zur Folge haben. Gerade wenn es sich schon um mehrere Tage handelt, würde ich also gar nicht erst einen Anwalt bemühen. Es würde vermutlich nicht viel ändern.

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Salem Esra,

Arbeitnehmer (in dem Falle deine Mama) muss dafür sorgen das sie rechtzeitig wieder bei der Arbeit erscheint. Ein Arbeitgeber ist nicht wirklich interessiert daran ob ihr eine Panne hattet oder nicht. Sie hat dadurch 3 Tage gefehlt und das passt natürlich keinem Arbeitgeber. Statt rechtliche Schritte zu verfolgen sollte sie sich entschuldigen und es dabei belassen. Eine Mahnung ist eine Mahnung, keine Kündigung. Es wird keine Folgen haben.

Viele Grüsse und gutes gelingen,
John

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Wenn Sie auf der Arbeit gefehlt hat, hat Sie gefehlt. 
Die Firma wo Sie arbeitet kann ja auch nichts dafür. Und wenn man Montag bescheid gibt, das man im Auto festhängt, aufm Rückweg, obwohl sie (vermute ich) Montag schon hätte Arbeiten müssen, dann zeigt das nicht gerade gute Planung und auch nicht Einsatz deiner Mutter, gegenüber der Firma.

Somit hat sich unentschuldigt gefehlt und die Firma kann dafür Abmahnen. Kommt das unentschuldigte Fehlen nochmal vor, ist Sie bei der 2. Abmahnung direkt gekündigt. (auch zu spät kommen, zählt schon als unentschuldigt fehlen, solange man sich nicht VORHER Krank meldet.)

Da wirst du nichts machen können. Eine Firma muss nicht Abmahnen, kann aber wenn man unentschuldigt einfach Fehlt. Und das war es im Grunde, auch wenn man bescheid gegeben hat, denn es war ja kein Krankheitsfall oder sonst was. Und wie gesagt, wenn ihr Montag bescheid sagt, sie aber schon hätte arbeiten müssen, dann seit ihr etwas spät losgefahren oder?

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je nach Größe hat eine Firma einen Betriebsrat; wenn deine Mutter wenig Geld hat, kann sie sich einen Beratungsschein beim Gericht holen. Wegen der Abmahnung ist es so, dass diese im Grunde nicht gerechtfertigt war, weil ihr bescheid gegeben habt. Einerseits ist es sehr wichtig, sich nichts gefallen zu lassen; andererseits muss klar sein, welchen Status deine Mutter denn in dieser Firma hat. Arbeitet sie schon länger in dieser Firma? Ich würde mich an eurer Stelle einerseits kostenlos (über einen Beratungsschein) von einem Anwalt beraten lassen; man sollte jedoch klug vorgehen. In einer Firma finden die immer etwas; aber so leicht ist das nicht, wenn deine Mutter von vielen Kolleginnen und Kollegen anerkannt wird:)

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Kommentar von EsraAladas
30.11.2015, 09:33

Das ist eine sehr große Firma. Sie arbeitet seit 18 Jahre schon dört.  Bis jetzt war nie ein Fall, war alles bestens. 

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Kommentar von Effigies
30.11.2015, 09:50

Wegen der Abmahnung ist es so, dass diese im Grunde nicht gerechtfertigt war, weil ihr bescheid gegeben habt.

Das ist komplett egal. Sie hat bei der Arbeit zu erscheinen und wenn sie ned da ist , interessiert das keinen ob sie mit Ansage fehlt oder nicht.

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Auch wenn ich natürlich deine Situation verstehe, so ist es das alleinige Problem und das alleinige Risiko des Arbeitnehmers, wie er zu Arbeit kommt und vor allem auch pünktlich. Das Verhalten des Arbeitgebers ist also rechtlich OK, moralisch aber durchaus strittig.

Mein Vorschlag: Schreibe eine Gegendarstellung zur Abmahnung und bitte dem AG, diese in die Personalakte zu leben, das Recht habt ihr dazu.  Sollte es irgendwann doch mal zur Kündigung kommen, kann ein Anwalt versuchen, doch noch was gute daraus zu "drehen".

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Kommentar von atzef
30.11.2015, 09:34

Was für eine "Gegendarstellung"? Die mutter hat ja schon praktisch ihr Eingeständnis eines Pflichtversäumnisses in Form dieser ADAC-"Entschuldigung" vorgelegt. :-)

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Nein das lohnt sich. Sie hat auf der Arbeit gefehlt. Dann hätte Sie früher losfahren/fliegen müssen. Sie muss dafür Urlaubstage nehmen. Das ist nicht Problem des Arbeitgebers das euer Auto nicht funktioniert. Mancher Chef mag das ja gut heißen. Aber im normal Fall ist das unentschuldigt Fehlen und damit ein Kündigungsgrund. Vielleicht kann Sie Fragen ob Sie das mit den Urlaubstagen ausgleichen darf.

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Kommentar von PeterSchu
30.11.2015, 14:40

"Sie muss dafür Urlaubstage nehmen."

Nein, das geht nur mit ihrem Einverständnis. Der Betrieb kann keinen Zwangsurlaub verordnen, auch nicht als Strafe für Fehlzeiten.  Erholungsurlaub dient der Erholung. Der Betrieb muss aber für die Fehlzeiten keinen Lohn zahlen.

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Wenn das Auto kaputt geht oder man im Stau steht ist man da allgemein selber schuld, muß man halt früher los.

Eine Ausnahme ist nur "höhere Gewalt", wenn es also zu gravierenden Behinderungen auf Grund unvorhersehbarer Hindernisse kommt. Politische Verwerfungen, Terror oder Unwetter. z.b. die Leute die in Ägypten fest saßen weil alle Flüge wegen Terrorgefahr abgesagt wurden. In dem Fall muß die Firma ihr unbezahlten Urlaub geben. Man kann sie da nicht abmahnen aber der Einkommensverlust geht auch da auf ihr eigenes Risiko.

In eurem Fall wird aber nicht mal das etwas bringen, weil man schon seit Monaten weis, daß es zwischen Syrien und Deutschland zu Staus kommen kann. Wenn man da mal ein paar Tage in Griechenland hängt, hätte man auch damit rechnen müssen.

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es ist Sache des Arbeitnehmers pünktlich auf Arbeit zu erscheinen! Also Rechte habt ihr keine, natürlich wäre es schön wenn der Arbeitgeber etwas kulant wäre.

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Kommentar von Vyled
30.11.2015, 09:58

Der Arbeitgeber ist doch kulant? 3 Tage einfach so gefehlt, ohne Krankschreibung oder so und nur eine Abmahnung ist doch total Kulant? Theoretisch hätte der schon Montag eine rausschicken können, Dienstag die zweite und sie wäre Arbeitslos.

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Kann uns jemand vielleicht sagen, ob sich das lohnen wurde, zum Anwalt zu gehen ?

Nein, es würde sich nicht lohnen.

Eine Abmahnung ist eine Aufforderung des AG an den AN sein Verhalten zu ändern. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Abmahnung kann der AG aussprechen, ich würde hier aber abraten, eine Gegendarstellung zu machen. Die bewirkt oft überhaupt nichts, außer dass man jetzt jederzeit nachlesen kann, dass die Abmahnung vom AG nicht unrechtmäßig war. Ob der AG jetzt kleinlich ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Wenn Deine Mutter jetzt so viele Jahre ohne Probleme beim AG gearbeitet hat, sollte sie die Abmahnung abhaken und sich auf ihren Job konzentrieren. In Zukunft solltet Ihr aber mit der Urlaubsplanung etwas vorsichtiger sein und nicht jede Minute bis zuletzt "ausnutzen" wollen. Wo das durch unvorhergesehene Vorfälle hinführen kann, habt Ihr ja jetzt gemerkt und wenn in der Abmahnung der Hinweis zu einer evtl. Kündigung im Wiederholungsfall steht, sollte man dem AG keinen Grund dazu liefern.

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Wann hätte deine Mutter denn normalerweise wieder ihre Arbeit antrete müssen?

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Kommentar von EsraAladas
30.11.2015, 09:24

Am Montag,  hat es erstberatung am Donnerstag geschafft.

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Ihr habt viel Pech auf der Reise gehabt. Das der Arbeitgeber kein Verständnis zeigt ist nun die Schwierigkeit. Hat der Betrieb einen Betriebsrat? An den sollte sie sich mit den Unterlagen wenden. Aber wenn nicht, ein Anwalt in dieser Sache kostet sehr wenig.

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Kommentar von peterobm
30.11.2015, 09:37

der AG hat Verständniss, deswegen auch NUR die Abmahnung.

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Kommentar von SiViHa72
30.11.2015, 09:40

Der AG hat schon Verständnis, denn sonst wäre es mehr als eine Abmahnung. Er ermahnt sie,d emnächst korrekt zu sein. Wenn sie das nun immer ist in der Hinsicht, ist alles okay.

Und Erstgespräch beim Anwalt kostet so ca 200€ netto.A Alles weitere mehr. Und es ist rausgeworfenes Geld, denn die abmahnnung erfolgte zu recht.

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Kommentar von Vyled
30.11.2015, 09:53

Kein Verständnis? Der Arbeitgeber wollte eventuell mit Ihr Planen, hatte aufgaben bei Kunden oder sonst was, die nicht eingehalten werden konnten. Außerdem hatte er trotzdem weiterhin die kosten. 
Es ist ja was anderes, Krank zu sein, oder sich Montags zu melden, wo man eh noch viel zu weit weg ist. Man hätte sich wohl früher auf die Rückreise machen sollen.

Eine Abmahnung ist außerdem nur eine "Mahnung". Das heißt, Sie wird daran erinnert, bitte Pünktlich zu sein.

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Nein, es lohnt sich nicht. deine Ma hat leider unentschuldigt gefehlt. Daher hat sie die Abmahnung, die in ihren Akten verbleibt.

Die Sache ist die: wenn so was nicht nochmal vorkommt, ist es egal.

Sie ist nur ermahnt worden.

Es wird nur zu8m Problem, wenn sie genau deswegen nochmal auffällt.

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Sag Mutter, sie möchte sich mal an den Betriebsrat wenden. Die können sicherlich weiterhelfen.

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Kommentar von Sunnyday1981
30.11.2015, 09:26

Und was soll der Betriebsrat tun, wenn ein Arbeitnehmer unentschuldigt fehlt?

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Kommentar von SiViHa72
30.11.2015, 09:42

 Fehlen hat entschuldigt zu werden.  Jeder Tag, vergessen gilt nicht.

Der Betriebsrat kann es nicht ändern,d ass ein Angestellter sich nicht an gängige Regeln hält.

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Wenn  in dem Betrieb ein Betriebratsrat besteht,soll deine Mama sich an ein Betriebsratsmitglied ihres Vertraens wenden,und die Angelegenheit mit dem besprechen.

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Das würde sich nicht lohnen. Deine Mutter hat einen Arbeitsvertrag und ist verpflichtet ihren Teil (wie z. B. rechtzeitig bei der Arbeit zu erscheinen) zu erfüllen, egal was da sonst noch so los ist. Es wäre schön, wenn der Arbeitgeber ein wenig kulanter wäre, aber schlussendlich kann ihm durch so eine Situation ein Schaden entstehen, wesehalb die Abmahnung auch vollkommen in Ordnung ist. Was im Moment in diesen Ländern auf den Strassen los ist, ist ja absehbar, das hättet ihr alles einrechnen müssen.. 

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Als Arbeitnehmer hast du sicherzustellen das du pünktlich zur Arbeit kommst. Das steht auch so in dem Arbeitsvertrag. Deine Mutter hätte mit Stau etc rechnen müssen und die Rückfahrt dementsprechend planen müssen um sicher zu gehen das die wieder rechtzeitig zuhause ist.

Es ist ja nicht wie bei der Schule, wo du dir vom Busfahrer ne Bescheinigung geben lassen kannst das du wegen ihm zuspät kommst.

Dem Arbeitgeber geht damit Geld verloren wenn seine Mitarbeiter nicht auftauchen!

Wer ohne AU der Arbeit fernbleibt muss mit einer Abmahnung und bei wiederholung mit Kündigung rechnen.

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