Mahnung und Verzugszinsen

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1 Antwort

Ganz grundsätzlich darfst du:

  • Mahngebühr von pauschal 40€ in Rechnung setzen
  • Verzugszinsen von 9% über Basiszins ab Verzugsdatum in Rechnung setzen. (siehe www.basiszins.de/zinsrechner den man aber auf Handelsgeschäft umstellen muss)

Du bist als Unternehmer gegenüber einem Unternehmer tätig. Da gilt der übliche Welpenschutz gegenüber Verbrauchern nicht. Beachte aber: Die 40€ sind eine Pauschale. Wenn du weitere Mahnungen schreibst oder wenn du beispielsweise einen gerichtlichen Mahnbescheid einreichen musst, dann muss dir das wieder angerechnet werden, so dass davon dann doch am Ende nur das Briefporto (So etwa 2,50€ pro Mahnbrief) übrig bleibt, wenn die nicht zahlen.

Für die Zinsen ist das Datum nun wichtig. Im einfachsten fall setzt du es auf das Datum der Mahnung. Ansonsten ist die Frage, ab wann die Zinsen gerechnet werden dürfen. Gab es ein Zahlungsziel auf der Rechnung? Dann wäre das das Datum deiner Wahl.

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