mahnung und auslagen-/auskunftskosten gültig?

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4 Antworten

mal ein kleines update. :)

ich habe mich nach der Sache, (oben beschrieben) nicht weiter beim Inkassobüro gemeldet und nix überwiesen.

Ende April ist ein Brief gekommen mit der Aufforderung ich solle mich wegen einer dringenden Angelegenheit beim Inkassobüro telefonisch melden. Allerdings keine weiteren Angeben um was es geht... keine Namen keine Nummer.... nix. Habe wieder nicht reagiert.

Am 9.Mai kam ein Brief, ich solle ihnen Belge schicken über sämtliche Kontakte und Zahlungen zum Auftraggeber. Ansonsten müssen sie das Mahnverfahren auf meine Kosten vortsetzen. Wieder hab ich lange suchen müssen um überhaupt rauszufinden um welche sache es geht, denken konnte ich es mir ja, aber wieder keine Namen nur diesmal wenigstens eine Aktennummer. Auch hier habe ich erstmal wieder nicht reagiert.

Heute (22.05.) habe ich imgrunde nocheinmal den gleichen Brief mit den Belegen bekommen nur diesmal mit einem Ultimatum und dem Zusatz das ich nach der deutschen Rechtssprechung dazu verpflichtet bin, entlastende Beweise wie angefordert zur Verfügung zu stellen.

Ich bin mir grad unsicher was ich machen soll. Weiter nicht reagieren?

Ich habe noch dies Gefunden, was auch gut auf meine Sache zutrifft, mit nach nur einer Mahnung usw.

Das Amtsgericht Kehl hat in einem Urteil vom 26.04.2011 (Az. 4 C 19/11) die Erstattung von Kosten für die Inanspruchnahme eines Inkassobüros generell abgelehnt. ...Das Gericht schließt sich den vom OLG Dresden, a.a.O., angeführten Argumenten an, nach denen Inkassokosten im Regelfall nicht auf den Schuldner umgelegt werden können........Diesen grundsätzlich nicht ersatzfähigen Eigenaufwand für die Einziehung einer eigenen Rechnung hat die Klägerin vorliegend ausgelagert, indem sie vorliegend wenige Tage nach Eintritt des Verzugs mit der letzten Rechnung vom 06.05.2010 und nach nur einer Mahnung ein Inkassobüro mit der Beitreibung beauftragt hat. Ihr stand selbstverständlich frei so zu verfahren. Jedoch kann sie die damit verbundenen Kosten nicht auf den Schuldner umlegen, weil es sich gerade um Kosten des grundsätzlich nicht ersatzfähigen Eigenaufwands handelt.

Hauptforderung ü Verzugszinsen an den Gläubiger und das Inkassobüro ignorieren. Klappt eigentlich immer.

Rechtlich gesehen hat Acoreus schon recht was die Erstattung der Inkassokosten angeht. Einzig die Höhe der Gebühren ist nicht nachvollziehbar. Hier können max. € 45,00 an Inkassogebühren entstehen. das wäre im vorliegenden Fall eine 1,5 Gebühr inkl. Auslagenpauschale an das Rechtsanwaltvergütungsgesetz angelehnt, entstanden. Weitere Kosten könnten die Zinsen, max € 1,00 sowie die Mahnkosten des Gläubigers in Höhe von max. € 10,50 sein. Darüber hinausgehende Gebühren sind Fantasiegebühren und somit vollumfänglich abzulehnen.

Durch Ihr Schreiben an das IK-Unternehmen können keine weiteren Gebühren entstehen. Hierzu fehlt schlicht und ergreifend die rechtliche Befugnis bzw. so etwas gibt das herrschende Recht nicht wirklich her.

Wenn Sie hier dem Inkassounternehmen schreiben, nicht anrufen, dass Sie nicht bereit sind hier höheren Gebühren als der Anwalt verlangt zu bezahlen, Sie eine korrekte, der allgemeinen Rechtsprechung lautende Gebührenrechnung, den tatsächlich dem Gläubiger entstandenen Verzugsschaden zu erhalten sehen Sie von einer Begleichung der nicht nachvollziebaren Gebühren ab und stellen dem IK-Unternehmen den Rechtsweg anheim.

PS: Ein Schreiben von Ihnen kann niemals die Hauptforderung oder den Verzugsschaden erhöhen.

Dürfte so funktionieren.

rainerendres 15.03.2012, 08:41

Angesichts der vermutlich bevorstehenden Insolvens

Ich würde schon aus Mitleid zahlen ;-)))

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Ich habe bei acoreus gearbeitet

Die Gebühren sind nicht durchsetzungsfähig und werden nicht eingeklagt

2 bis 3 Bausteinbriefe kommen trotzdem immer

Warum der Forderungseinzug an ein anderes Inkassobüro abgegeben wird ist seltsam

Angeblich steht acoreus kurz vor der insolvens :

http://www.dgap.de/news/hauptversammlung/acoreus-bekanntmachung-der-einberufung-zur-hauptversammlung-duisburg-mit-dem-ziel-der-europaweiten-verbreitung-gemaess-aktg_373783_692685.htm

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