Mahnung an Vodafone!

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Kann ich das machen?

Klar. Denn die tatsächliche Leistung steht in so krassem Missverhältnis zur versprochenen, dass man hier eine unangemessene Benachteiligung annehmen kann (§ 307 BGB). Die Rechtsprechung lässt die TK-Anbieter nicht so leicht vom Haken. Wenn keine Mindestgeschwindigkeit garantiert wird geht der Konsens dahin über das mind. 50% dauerhaft und uneingeschränkt geliefert werden müssen.

Setze in der Mahnung eine Frist von 2 Wochen (exaktes Kalenderdatum angeben!) um die Missstände zu beheben. Schau doch mal bitte ob und wenn ja wie viel in deinem Vertrag/den AGB als Mindestgeschwindigkeit garantiert werden.

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Vgl.:

AG Fürth 340 C 3088/08

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Zwei Dinge: Du mahnst auf jeden Fall schon einmal per Einschreiben die Erfüllung der Leistung an. Setze eine genaue Frist, bis zu der die Leistung erfüllt sein soll und kündige die fristlose Kündigung an. Als zweites mache Messungen täglich zu verschiedenen Uhrzeiten wenn möglich, ggf. auch mit verschiedenen "DSL-Speedtests" und dokumentiere diese gut.

Sei dir aber bewusst, dass andere Anbieter ggf. ebenfalls nicht mehr anbieten können (Ausgenommen ggf. Kabelanschluss), denn das Problem könnte beispielsweise bei der Zuleitung zum Haus liegen.

"Werte Vodafone. Bei wiederholten Messungen stellte ich fest, dass die vertragliche zugesicherte Bandbreite nicht geliefert wird. Stattdessen liefern Sie nur rund 10% bis 15% der Bandbreite (etwas über 7000 kBit/s statt 50000 kBit/s). Ich fordere Sie hiermit auf, binnen 14 Tagen das Problem zu beseitigen, andernfalls bin ich gezwungen, eine außerordentliche fristlose Kündigung auszusprechen."

Entgegen der Antworten hier musst du dich nicht mit dem Argument zufrieden geben, dass es ja nur "bis zu" heißt. Natürlich kannst du keinen Anspruch auf exakt die richtige Bandbreite haben auf das Bit genau. Das ist technisch auch kaum möglich. Allerdings hast du Anspruch auf annähernd die korrekte Bandbreite. Auf jeden fall aber muss man Vodafone die eigene Tarifstruktur vorwerfen. Diese besagt, dass "bis zu 16MBit" um einiges günstiger sind als "bis zu 50MBit". Nämlich derzeit um 10€ monatlich. Alleine schon deswegen kommt für dich eine außerordentliche Kündigung in Betracht, denn einen Vertrag für nur 16MBit wolltest du ja nie abschließen.

Ansonsten ist die Grenze je nach Richter etwas verschieden. Bei manchen sind 85% der Bandbreite akzeptabel, bei manchen nur 90%. Ich würde mich mal so weit aus dem Fenster lehnen: Eine Schlechtleistung auf 10% bis 15% des versprochenen kann man niemals mit der bis-zu-Ausrede verargumentieren.

Sollte dir Vodafone im Gegenzug eine Ermäßigung anbieten um 10 € oder so, stell dir die Frage, ob du sie dann nicht lieber annimmst, wenn dir andere Anbieter auch nicht mehr bieten können.

Du hast vertraglich Anspruch auf bis zu 50.000 kbit/s. Bis zu. Die Leistung wird durch Vodafone erbracht, wenn technisch nicht mehr als 7.789 kbit/s möglich sind.

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