Mahnspesen zu hoch?

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4 Antworten

Ich gehe mal davon aus, dass Du Verbraucher bist (andernfalls gelten etwas abweichende Regeln).

Überweise sofort die 8,94 € und normalerweise ist damit gut.

Die Mahnkosten in dieser Höhe sind in Deutschland nicht zulässig und werden hier geregelt in §§ 286, 288 BGB.

Ob Mahnkosten überhaupt verlangt werden dürfen hängt davon ab, ob Du ohne Mahnung schon im Verzug warst. Im Verzug warst Du, wenn in der Rechnung steht, zahlbar innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt oder zahlbar bis zum 30.04.2016. Oder Du eindeutig in der Rechnung auf den Verzug hingewiesen wirst, dass dieser bei Nichtzahlung ohne Mahnung eintritt. Ist dies alles nicht der Fall, dürfen auch keine Mahnkosten verlangt werden.

Wenn Mahnkosten verlangt werden, darf auch eine Pauschale verlangt werden, die aber je nach Gericht maximal zwischen 1,20 und 2,50 € liegt.

10.- € sind, selbst wenn es in deren AGB steht, ungültig und nicht zulässig. Was soll an der Mahnung abgesehen vom Porto Geld gekostet haben? Da hast Du Deine Antwort. :-)

Mahngebühren: So wehren Sie sich gegen hohe Mahnkosten - Geld ...

www.sueddeutsche.de › Geld

Überhöhte Mahngebühren sind unzulässig - Finanztip

www.finanztip.de/mahngebuehren/

Wenn du in Zahlungsverzug gerätst, musst du bei einer ersten Mahnung höchstens 2,50€ zahlen.

Also an deiner Stelle würde ich die 2x 4,47€ bezahlen (8,94€)

als Verwendungszweck einfach dazu schreiben: Rechnung ohne Mahngebühr, da Mahngebühr zu hoch und somit unzulässig.

natürlich noch den normalen verwendungszweck, damit die Zahlung richtig ankommt.

Im Internet wirst du schnell fündig was Mahngebühren betrifft.

Rechnung ohne Mahngebühr, da Mahngebühr zu hoch und somit unzulässig.

Da wäre ich vorsichtig. Gänzlich unzulässig wird das ganze dadurch nicht.

Ich würde einfach gerundet 10 Euro überweisen

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Wenn Mahngebühren unzulässig sind, muss man diese nicht zahlen. Weder den Höchstsatz noch einen anderen Betrag.  Ich mache dad immer bei der Fa. Contipark Parkgaragengesellschaft. Die setzen auch direkt 7,50€ Mahngebühr an. Bis jetzt (seit über 5 strafzetteln und einem Jahr) noch nie weiteres passiert.  Kanns auch nicht hat mein Anwalt mir versichert.

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Zum einen, wenn der Fragesteller erst durch die Mahnung in Verzug gerät, braucht er keine Mahnkosten erstatten, denn für den Verzugsschaden ist der Eintritt des Verzugs Voraussetzung. Und zum anderen wird weder der Zugang der Mahnung nachweisbar sein, noch wird es wohl zu einem Kunden unfreundlichem rumgereite auf den Mahnspesen kommen.

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