Mahnkosten auf Mahnkosten?

3 Antworten

Ja, dürfen sie. Du hast Schulden bei denen, die musst du begleichen, ansonsten wird die Versorgung eingestellt.

Gewöhne dich an den Gedanken " Vor dem Gesetz sind alle GLEICH ( damit Ruhe ist ) - die Lieblinge der Politik sind aber fast immer >VIEL GLEICHER< !!"

ja, du bist selbst dran schuld. hättest du dich dort gemeldet, als die rechnung kam, wären sie bestimmt auf die ratenzahlung eingegangen und du müsstest gar keine mahngebühren zahlen.

so ist es dein eigenverschulden und du musst zahlen.

hoffentlich lernst du was draus.

Sind diese Forderungen des Inkasso haltbar?

Wieder mal wird es kompliziert und ärgerlich, es geht um eine bereits beendete, kieferorthopädische Behandlung und die Forderung eines Inkasso gegen mich.

Eine übersehene Mahnung / Forderung des KO ging an ein Inkassounternehmen. Dieses forderte mir gegenüber eine Summe von 215,45 € auf eine Hauptforderung von 106,70 €. Telefonsch vereinbarte man mit mir zwei Raten, die nun seit November 2018 auch beglichen sind.

Anschließend erhielt ich ein weiteres Schreiben, in dem dann zu meiner Überraschung noch ein nicht näher betitelter Betrag von 110 € gefordert wurde.
Das wollte ich mir erklären lassen und bat schriftlich um entsprechende Erläuterung.

In der Antwort des Inkasso wurde ziemlich viel geschwafelt und mit §§ bzgl. der beereits gezahlten Inkassogebühr, Zinsen, Mahngebühren und "Steuer, da der Gläubiger nicht vorsteuerabzugsberechtigt sei" jongliert, aber nicht auf meine Frage eingengangen, wofür genau die erneuten 110 € sind. Stattdessen wurde erneut die Forderung über 110 € aussprochen, auch, "um mir weitere Kosten zu ersparen"...Blablabla...
In einem zweiten Schreiben änderte sich plötzlich der Betrag wieder. Natürlich hat er sich erhöht. Mittlerweile sollte ich insgesamt zwischen 328,60 und 342,33 bezahlen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe das Inkasso noch drei weitere Male aufgefordert die rechtliche Grundlage für die 110 € zu nennen, bat um Erklärung für die schwankenden Forderungen (ohne erneute Aufstellung)und erhielt keine Antwort mehr.

Gezahlt habe ich:
106,70 € Hauptforderung (inkl. urspr. Zinsen und Mahngebühren des Gläubigers!)

108,75 € Gebühren, Mahnkosten, Steuern, Porto, Zinsen, eben die typische Auflistung von Inkassounternehmen ...

Ich nehme an, dass es sich bei den 110 € um eine "Ratenzahlungsvereinbarung" handeln soll, die mir aber weder als solche genannt, noch später ausgewiesen wurde. Ich habe auch keinerlei Vereinbarung unterzeichnet. Telefonisch wie schriftlich war immer nur von 215,45 € die Rede.

Leider erhalte ich nun meine "Abschlussbescheinigung" nicht, um die Eigenanteile von der KK erstattet zu bekommen, denn, wie oft üblich, wird das Inkasso die offene Zahlung nicht weiterleitem, sondern erpresst mich so zur Zahlung der 110 €.

Frage: Wie wehre ich mich möglichst ohne Anwalt dagegen?

Bitte keine "selbst schuld" Kommentare, ich bin halt nicht bereit über 300 € auf die Hauptforderung von 106,70 €, zudem ich nun nicht mal weiß, welcher Betrag jetzt überhaupt gefordert wird. ich habe das Gefühl, wenn ich jetzt was zahle, kommt wieder irgendetwas hinterher.

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Bei Rechnung Bar Zahlung verweigert?

EDIT für die etwas weniger lesefreudigen Menschen unter uns: Müssen entstandene Mahnkosten genauso wie die ursprüngliche Rechnung beglichen werden oder kann auf eine Bar Zahlung bestanden werden?

Ich habe vor kurzem online im Wert von ca. 300€ eingekauft und das ganze über Klarna abwickeln lassen. Dummerweise das Zahlungsziel von 2 Wochen verstreichen lassen und am Tag nach dem Zahlungsziel eine Erinnerungsmail bekommen (das war am 1.12). Am 3.12 hab ich das Geld dann überweisen können, allerdings dann am 8.12 morgens eine Email von Klarna bekommen, ich solle nun die 300€ +1,20€ überweisen, 4 Stunden später wurde mir dann per Email mitgeteilt, dass am selben Tag die 300€ eingingen, ich aber jetzt noch die Mahngebühren in Höhe von 1,20€ überweisen soll.

Ich weiß, 1,20€ sind nicht die Welt und bei einem Einkauf von 300€ verschmerzbar, aber ich hab daraufhin den Kundendienst kontaktiert um die Sache womöglich zu klären, bekam aber ausschließlich die bekannten "Copy und Paste" Antworten und allgemein sehr unfreundlich. Bei Google Rezensionen liest man es ebenfalls mehrfach, dass am Tag des Zahlungseingangs zufällig auch noch Verzugszinsen berechnet werden.

Laut Rechnungsbrief, befindet sich der Sitz von Klarna in Nürnberg (Postfachadresse), laut Google in München.
Ist es denn vielleicht möglich auf eine Barzahlung der 1,20€ zu bestehen? Dass ich das Geld zahlen muss, steht außer Frage, aber vielleicht kann man sich aus dieser ärgerlichen Sache ja noch einen Spaß machen und darauf bestehen, dass man den fälligen Betrag in bar bezahlen möchte.

Bei Antworten würd ich um fundiertes Wissen bitten, also wenn möglich vllt sogar mit Gesetzesauszug.

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strom soll abgestellt werden.ich habe keinen vertrag mit den stadtwerken

Guten Abend! Ich habe heute dieses Einschreiben in der Post von den Stadtwerken gehabt:

"Sehr geehrte/r .... bei Durchsicht Ihres Kontos stellten wir fest, dass noch Rückstände aus der oben genannten Abgabestelle bestehen.

Nach unseren Lieferbedingungen sind wir nunmehr berechtigt, die Belieferung sofort einzustellen. Sie können die kostenpflichtige Einstellung Ihrer Versorgung vermeiden, wenn Sie unverzüglich den unten aufgeführten Gesamtbetrag einzahlen.

Bei Nichtzahlung werden wir die Energierversorgung ab dem 16.10.2013 "Adresse" kostenpflichtig einstellen! Die Zulässigkeit der Versorgeeinstellung in der neuen Wohnung des Schuldners wegen dAltschulden aus einer früheren Wohnung wird in Verbindung mit dem §273 BGB ebenfalls vom BGH bejaht. Mit freundlichen Grüßen Stadtwerke..."

Die Kosten belaufen sich auf 533,- aus einer Whg, die ich 2008 mit meinem Ex-Freund bewohnte. In dieser Wohnung, inzwischen verheiratet, 2 kleine Kinder (1,5 und 7Jahre) wohnen bei uns im Haushalt. Ich kann nun keine 533,- Euro auf einen Schlag zahlen! Da ich z.Z. auf dem Weg in die Privatinsolvenz bin.

Meine Fragen sind jetzt eigentlich: 1. Ich habe keinen Vertrag mit den Stadtwerken, da Strom, Wasser und Gas über unseren Vermieter läuft! Wir zahlen an ihn, er zahlt an die Stadtwerke. Da wir keinen separaten Stromzähler haben, sondern nur einen geeichten Zwischenzähler. D.h. doch im Endeffekt, dass sie unseren Nachbarn auch den Strom abstellen müssten? Dürfen die ohne das ich einen Vertrag hab, einfach Strom abklemmen?

  1. Kann ich durch unsere kleine Tochter, evtl einen Zahlungsaufshcub, oder eine Ratenzahlung, 2-3Monate vereinbaren? - Das war bisher immer das Problem... Ich habe keine Ratenzahlungsvereinbarung aushandeln können und nachher alleinerziehend, mit einem Kind, konnte ich keine ganze Summe tragen!

  2. Wie kann ich jetzt vorgehen? Auf einem Freitag nachmittag erreicht man natürlich keinen mehr...

  3. Ich wohne seit knapp 3 Jahren jetzt in dieser Whg, Wieso kam vorher noch nichts?

Wir arbeiten beide, ich davon Minijob-technisch, aufgrund der Kinder, trotzdem kann ich keine fast 550,- bezahlen. Wovon fast 200,-€ nur Mahnkosten zu sein scheinen.

Ich wäre um schnelle Hilfe dankbar! Ganz liebe Grüße

t.

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