Mahngebühren zahlen trotz Überschneidung von Überweisung und Erster Mahnung?

8 Antworten

Du wirst zahlen müssen. Dass es außerhalb der Frist war, ist ohnehin klar. Wenn du am 30.1. überwiesen hast, ist es frühestens am 31.1. auf deren Konto gewesen (je nachdem, wann deine Überweisung genau war).

Wenn aber am 31.1. der Mahnbrief schon bei dir war, wurde der ja auch schon ein zwei Tage vorher versandt.

Allerdings sind 5€ viel zu hoch. Erlaubt sind nur die direkten Sachkosten (Briefporto, Briefpapier u.ä.) Je nach Gerichten zwischen 1€ und aller höchstens 2,50€ für alle Mahnbriefe. Ich würde daher noch 1€ oder 1,50€ zweckgebunden überweisen.

Einfach abwarten - wenn das Unternehmen die 5 Euro haben möchte - wovon ich nicht ausgehe - wird es sich melden.

Steht ja im Schreiben: "überschnitten".

Wenn doch, dann solltest du die Mahngebühr auch bezahlen - das ist nur fair.

Gruß Michael

Das ist eine Grauzone. Du hättest es bis zum 25.01. machen müssen, und theoretisch können Mahngebühren bereits ab dem 26.01. gefordert werden. Die meisten Shops haben allerdings noch eine Zusatzzeitspanne von einigen Tagen und du bist genau in diese Zeitspanne gelandet. Ich kann dir nicht sagen ob du innerhalb oder außerhalb dieser Zusatzzeitspanne gelandet bist. Die Mahnung ist wahrscheinlich am gleichen Tag verschickt worden, wie du deinen auftrag ausgeführt hast und es für uns nicht zu wissen ob es vorher oder danach war.

PayPal - imsense Inkassokosten ohne Zahlungserinnerung / Mahnung?

Hallo zusammen,

am 01.03.2018 hatte ich eine Überweisung mittels PayPal von 40,00€ überwiesen.
Da meine Bankverbindung jedoch noch nicht freigeschalten wurde (ich habe es vergessen zu authentifizieren) konnte der Betrag nicht abgebucht werden.
Einen guten Monat später, erhielt ich von einem Inkasseunternehmen (INFOSCORE) i.a von Paypal eine E-Mail sowie einen Brief über eine Forderung von knapp 90,00€ (Inkassokosten aus Inkassoauftrag (Verzugsschaden §§ 280, 286 BGB) analog §13 RVG i.V.m. VV).
Zustande gekommen durch Rechtsanwaltkosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz über 36,00€, sowie Mahnkosten, Verzugszinsen zzg. Auslagen von 13,00€.
Zuvor hatte ich jedoch keinerlei Zahlungserinnerung oder Auffordung / Mahnung seitens Paypal erhalten. Weder schriflich noch mündlich. Post wurde sowie das Mailpostfach ink. Spam durchgeschaut.
Nachdem ich mein Paypal-Konto ausgeglichen habe Frage ich mich ob ich gegen die Wucher-Gebühren vorgehen kann?
1. Ich würde zuerst einen Brief schreiben, indem ich vom Informations- und Darlegungspflicht gebraucht mache (§ 11 RDG), da keine Erinnerung / Mahnung seitens Paypal zuvor stattgefunden hatt.
2. Wenn die Mail / Post aus einem Grund doch untergegangen / nicht angekommen sein sollte, erscheinen mir die Mahngebühren dennoch sehr hoch. Kann ich in diesem Falle gegen diesen Wucher vorgehen?
Kann mir hierzu jemand einen Tipp / Rat geben? :)

Besten Dank!!!!
Karl-Max

...zur Frage

Mahnung verspätet erhalten-Anwaltskosten?

Hallo,

mich habe etwas im Internet bestellt und leider wohl die falsche E-Mail-Adresse angegeben, Telefonnummer und Anschrift stimmen aber. Jetzt kam eine Mahnung. Datiert auf den 29.12. - Poststempel 02.01. - aber erst gestern bei mir angekommen! Frist bis 10.01. Gestern habe ich die Rechnung + Mahngebühren auch gleich beglichen. Heute lag ein Brief von einem Anwalt im Briefkasten und ich solle doch die Anwaltskosten auch noch begleichen! Sehe ich aber nicht ein. Mahngebühren ja, war ja mein Fehler, dass ich die Rechnung nicht beglichen habe. (Oder? Habe ja nie eine bekommen)

aber das sehe ich nicht ein, wenn die Mahnung viel zu spät bei mir ankommt. Was kann ich tun? Mahnung kam nicht per Einschreiben oder so. Wie soll ich nachweisen, dass das erst gestern bei mir ankam? Ist das überhaupt rechtens?

Mit dem Anwalt habe ich telefoniert, der meinte, es seie meine Schuld. Ich habe die Rechnung zu begleichen, egal ob sie mir zugesandt wurde oder nicht (sehe ich ja irgendwie ein, aber die Anwaltskosten nicht!)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?