Mahngebühren zahlen ohne Erinnerung zu kriegen?

8 Antworten

Ums kurz zu machen: eMail-Mahnungen verursachen keine messbaren Sachkosten. Briefpost-Mahnung maximal zwischen 1€ und 2,50€.

Die erste verzugsbegründende Mahnung muss kostenfrei erfolgen.

Ich würde maximal 2,50€ überwiesen, um einfach den Ärger aus dem Weg zu gehen und nicht diskutieren zu müssen, ob nun die Mahnungen ankamen oder nicht. Dann würde ich denen schreiben, dass die sich ihre frei erfundenen Mahngebühren sonst wo hinstecken sollen (etwas höflicher formuliert). Ich würde schreiben: Wegen den überzogenen Mahngebühren werde ich gerne die Wettbewerbszentrale oder die Verbraucherzentrale informieren, damit sie von dort eine kostenpflichtige und teure Abmahnung erhalten.

Ich nehme an, Du hast online bestellt und eine Mailadresse angeben müssen... In der Regel kommen die Erinnerungen und Mahnungen dann per Mail auf die angegebene Adresse. Diees können jedoch im Spam-Ordner landen.

Je nachdem, wie lange das schon her ist, kannst Du das nicht mehr nachvollziehen, da ein Spamordner in der Regel nach 30 Tagen automatisch geleert wird.

Ich würde an Deiner Stelle nachfragen, in welcher Form die Erinnerung und die Mahnung gekommen sein sollte. Sollte dies auf elektronischer Art und Weise erfolgt sein, kann Dir die Firma das nachweisen und soll Dir die Nachrichten mit Zeitstempel erneut zusenden.

PS: Sollte es die Sache mit dem Spamordner gewesen sein: Dann liegt der Fehler leider bei deinem Mailanbieter, nicht bei Eventim. In diesem Falle könntest du nichts dagegen tun.

Wo im Gesetz steht, dass es einer Mahnung bedarf? Wenn nichts vereinbart ist, so gilt sofort. Der Gesetzgeber räumt eine Schonfrist von 30 Tage ein und der (gewerbliche) Käufer muss dich darauf hinweisen. Aber dann bedarf es keine Mahnung.

Einer Mahnung bedarf es auch nicht, wenn auf der Recht eine Frist genannt wird wie 7 Tage.

Da nur als grober Anhaltspunkt, da ich eben nicht weißt, was der Käufer mit dir vereinbart hat.

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Wo im Gesetz steht, dass es einer Mahnung bedarf?

BGB §286

Der Gesetzgeber räumt eine Schonfrist von 30 Tage ein

nett von ihm.

und der (gewerbliche) Käufer muss dich darauf hinweisen

Du meinst wohl den Verkäufer. Aber das einfache darauf hinweisen reicht gerade nicht aus. Man lese mal den genauen Wortlaut des Gesetzes oder die Urteile. Gerade auch, was gegenüber Verbrauchern notwendig ist, damit die 30-Tages-Regel überhaupt greift.

Einer Mahnung bedarf es auch nicht, wenn auf der Recht eine Frist genannt wird wie 7 Tage.

Du meinst wohl "auf der Rechnung". Aber deine Ausführung ist absoluter Quatsch. Ein Zahlungstermin auf der Rechnung hat 0 Auswirkungen auf den Verzug.

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Ich finde es etwas unverschämt, dass die Kasse auf den 8 EUR Säumnis- und Mahngebühren besteht (laut Anruf). Die wollen offenbar säumigen Zahlern klare Kante zeigen. Ich hatte zudem einen Monat vorher gekündigt, vllt. passt ihnen das auch nicht.

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Vielen Dank

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