Mahngebühren für e-mail?

6 Antworten

Mach ne Kopie des Überweisungsbeleges und schicke es denen, mit dem Vermerk, dass Du auf die erste Mahnung reagiert hast.

Ignorieren ist immer schlecht, dann wird ein Inkassounternehmen beauftragt. Dann wird es richtig teuer.

Die 5,- Euro hättest Du mal besser bezahlt, das sind die Kosten dafür, dass ein Mitarbeiter sich mit diesem Vorgang noch mal beschäftigen musste und eine Mail rausgeschickt hat. Klar, Mails kosten nichts, aber der Angestellte hat dafür Zeit aufgewendet.

lg lilo

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danke für die Antwort, aber genau das stimmt ja nicht: es ist NICHT für Personalkosten oder IT Kosten! DIes darf nicht auf Mahnkosten umgelegt werden. Deshalb hab ich die ja nicht bezahlt. Ich habe um Aufschlüsselung gebeten, welche Kosten angefallen sind.

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Ignorieren ist immer schlecht, dann wird ein Inkassounternehmen beauftragt. Dann wird es richtig teuer.

Zum 2000. Mal:

  1. Inkassokosten sind Gläubigerkosten, keine Schuldnerkosten
  2. Ein Erstattungsanspruch entsteht gegen den Schuldner nur, wenn der Gläubiger die Kosten vorher tatsächlich ausgelegt hat und diese zweckdienlich und notwendig zur Forderungsbetreibung waren.
  3. Eine streitig gestellte (Teil-)Forderung darf NICHT zur Betreibung an ein Inkassobüro gegeben werden.

Grundsätzlich gehört Mahnwesen zu den Aufgaben eines Kaufmanns. Der Mitarbeiter erhält das gleiche Gehalt, egal ob er sich jetzt 1 oder 0 Mahnungen zur Hand nimmt.

Mahngebühren dürfen nur die tatsächlichen Kosten des Mahnschreibens selbst umfassen. Bei Briefmahnungen sind das die Kosten für Papier, Tinte, Umschlag und Porto. Und damit kommt man nicht auf 5,- €. Nicht mal mit Hochglanzpapier, Fototinte, Goldumschlag und Versand per ES/RS.

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@kevin1905

Ist ja alles ganz gut und schön - IN DER THEORIE. Die werden nicht locker lassen und das Geld haben wollen. Manche Unternehmen schreiben direkt in ihre Geschäftsbedingungen rein: "Sollten Sie mit einer Zahlung in Verzug kommen, so ist eine Mahngebühr zu entrichten. Sie erklären sich mit dem Kaufvertrag mit unseren Geschäftsbedingungen einverstanden." Habe ich wörtlich so schon gelesen

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Doch Mahngebühren dürfen grundsätzlich pauschal angesetzt werden, wenn die Pauschale dem Schnitt entspricht, der in etwa für eine Mahnung anfällt. Gerichte beziffern diese unterschiedlich, zwischen 1 und 3,- € pro Brief.

Diese Pauschale darf aber nur

  • Porto,
  • Tinte/Toner,
  • Papier und
  • Umschlag

einer postalischen Mahnung umfassen.

Es ist nicht erlaubt Arbeitszeit bzw. -aufand oder sonstige Gebühren über Mahngebühren zu kassieren oder dies zu versuchen.

Was fallen also an Kosten für eine elektronische Mahnung im Durchschnitt an? Strom! Ergo wären die Mahnkosten hier wahrscheinlich bis 0,01 oder 0,02 € statthaft.

Davon ab können für eine verzugsbegründende Mahnung keine Kosten erstattet verlangt werden.

Die Mahngebühren über €5 habe ich aber nicht bezahlt, da diese Gebühren nicht pauschal gesetzt werden dürfen, nur für tatsächlich anfallende Kosten (Druck, Porto,... NICHT für IT oder Personalkosten) und dies bei e-mail ja nicht der Fall ist.

Nur weil du die Mahnung per Email bekommen hast heißt das ja nicht das keine Kosten angefallen sind.
Wenn von dir zum Beispiel eine Akte geführt wird und dieser Vorgang da eingetragen wurde, dann hat ja auch eine Bearbeitung stattgefunden.

Jetzt hast halt wegen der 5 Euro mehr Arbeit als wenn du die gezahlt hättest...
Wenn telefonisch nichts zu erreichen ist, dann schick denen halt auch eine Email?!

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