Mahngebühr bezahlen oder nicht?

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8 Antworten

  • Die Beweislast liegt immer bei dem, der gerne Geld hätte.
  • So lange du keine Rechnung hast, kannst du dich auch nicht in Verzug befinden.
  • Selbst wenn du dich in Verzug befunden hättest sind pro Mahnschreiben 2,50 - 3,- € angemessen und durchsetzungsfähig.

Ja, das Gesetz gibt es. Schau mal in §§ 280, 286 BGB.

Das ein Verzugsschaden bzw. Mahnkosten auf 2,50 € begrenzt sind, stimmt übrigens nicht. Wird ein Rechtsanwalt eingeschaltet, sind auch dessen Kosten als Verzugsschaden zu erstatten und die liegen immer über 2,50 €.

Die Frage ist, wie teuer man die Sache noch machen möchte. Kommt es wirklich zu einem Mahnbescheid und ist dieser begründet, können aus 14 € ganz schnell 50 € und mehr gemacht werden.

Es liegt aber kein Verzug vor, da keine Rechnung vorgelegt wurde.

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Ist es etwas, was du auf Rechnung bestellt hast? Wenn du das nicht gekauft hast, ignorierst es natürlich (Abzocke). Wenn die Rechnung nicht eingetroffen ist (wobei diese z.B. mit Artikel erscheint), müsstest du nicht zahlen und schreibst einfach zurück, dass bei dir keine Rechnung eingetroffen ist. Worum geht's denn überhaupt? Du schreibst extrem unspezifisch. Die Mahngebühr ist absoluter Wucher, würde ich nicht zahlen. Normal bewegt sich so etwas im Rahmen von ein paar Euro.

Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Zahlung des Verzugsschadens, also auch der Mahngebühren.

Die aktuelle Rechtssprechung erkennt jedoch maximal 2,50 Euro für eine Mahnung an. Höhere Kosten werden regelmäßig gestrichen bzw. gekürzt. Ein Anspruch auf 14,95 Euro besteht also nicht, auch dann nicht, wenn dies eventuell in den AGB der Vertragspartners so geregelt ist.

Wegen Mahngebühren ist mir noch kein Fall einer Klage bekannt. Einem Mahnbescheid würde ich widersprechen.

Bei einer Rechnung die zur Zhalungangemahnt wird und es nur um 55 € geht, ist die Mahngebühr von 14,95 € weit übertrieben. Ich würde diese Gebühr nicht zahlen. Würde dem VK zunächst mitteilen, dass ich keine Rechnung erhalten habe. Er möchte dir eine Kopie der Rechnung zukommen lassen und du nimmst den Ausgleich vor, ohne Mahngebühr. Wegen dieser Mahngebühr wird der VK keine weiteren Schritte einleiten. Das passiert nur bei Behörden, der GEZ oder Telefonanbietern, die bestehen auf die Zahlung von Mahngebühren.

wenn ich eine mahnung mit mahngebühr bekomme bezahle ich die mahngebür nie. ist noch nie was passiert. (telefon, internet, parkbusse, etc)

Hat aber mit der Rechtslage nichts zu tun und kann deutlich teurer werden.

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ich würde die rechnung (ohne gebühren) begleichen, direkt an den verkäufer.

oder ist dessen forderung ungerechtfertigt?

bezahl demnächst zügig!

Meinst du vielleicht, daß dir für 14,95€ jemand einen Mahnbescheid schickt? Ich habe noch nie Mahngebühr bezahlt und mache das auch künftig nicht.

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