Mahnbescheid wie gehts weiter?

4 Antworten

Mit dem Widerspruch ist das Mahnverfahren gescheitert, wenn Sie an Ihrem Anspruch festhalten, müssten Sie über Ihren Anwalt zeitnah die Durchführung des streitigen Verfahrens beantragen und einen Kostenvorschuss einzahlen.

In dem Fall würde das Mahngericht das Verfahren an das Gericht abgegeben, welches Sie (bzw. Ihr Rechtsanwalt) im Mahnverfahren dafür als zuständig benannt haben. Über diese Abgabe wird Ihr Anwalt informiert.

Anschließend wird das Streitgericht Ihren Anwalt auffordern, den Anspruch zu begründen.

Wie es dann weitergeht hängt auch vom Streitwert ab. Entweder wird das Gericht einen schnellen ersten Termin zur mündlichen Verhandlung bestimmen oder es wird zunächst ein schriftliches Vorverfahren geführt. Im letzeren Fall, wenn der Streitwert unter 600.- € liegt kann das Gericht auch auf die mündliche Verhandlung verzichten und nur schriftlich Verhandeln (es sei denn eine Seite beantragt die mündliche Verhandlung). 

Mit Zustimmung der Parteien kann das auch im schriftlichen Verfahren erledigt werden (§ 128 II ZPO), andernfalls gibt es eine mündliche Verhandlung. Dort kann dich aber auch dein Anwalt vertreten.

Ist die Forderung gerechtfertigt = zahlen

Ist die Forderung ungerechtfertigt = widerspruch einlegen

Auf jeden Fall innerhalb von 14 tagen reagieren, sonst kann der Antragsteller einen Vollstreckungstitel erwirken.

Was hat das mit der Frage zu tun?

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@luggels

Als ich sie beantwortet habe stand noch nichts darunter nur "Mahbescheid wie gehts weiter?"

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