Mahnbescheid vom Antragsteller FKH GbR Betrugs opfer oder rechtlich?

5 Antworten

Habe das gerade mit meiner Tochter durch, sie hat mehrere 100 EUR zahlen müssen ... Kein Mahnbescheid, kein Vollstreckungsbescheid bekommen, aber dann eine Kontopfändung. Uralte Forderung aus ungewolltem Abo der Fa. Provea, die 2012 bereits bezahlt wurde. Nachweis liegt vor, aber wird nicht akzeptiert. Mal kurz die Forderung weiter verkauft, neues AZ und man kann nichts machen. Jetzt ist alles bezahlt und die rücken den entwerteten Vollstreckungsbescheid nicht raus. wollen ihn wohl wieder weiter verkaufen ... Letztes Jahr im Mai wurde Strafanzeige wegen Betrug gegen die Kanzlei gestellt, wir warten ... Noch zu erwähnen, das alle beteiligten Personen bei denen unter der gleichen Anschrift sitzen, sagt doch alles? Wenn man da mal googelt, wird man fündig. Sollen Staatsanwalt und Gericht mit drin stecken, klar bei dem Gewinn

Wenn du tatsächlich bei Provea bestellt hast und die Begleichung dieser Rechnung nachweisen kannst, dann solltest du Widerspruch gegen diesen Mahnbescheid einlegen.

Leider kann ich es nicht mehr nachweisen!! Hab schon alles nach geschaut!

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@Sunybea20014

Und was mache ich denn wenn ich z.b jetzt nicht die Rechn. damals komplett bezahlt hätte?? Würdet ihr auf die Zahlung eingehen,des Mahnbescheides??

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@Sunybea20014

Ich würde erst mal Widerspruch einlegen. Dann muss das Inkasso-Büro nachweisen, ob du gezahlt hast oder nicht.

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Die Frist zum Widerspruch gegen den Mahnbescheid beträgt 14 Tage ab Zustellung.

Dazu auf dem beigefügten Formular ankreuzen: "Ich widerspreche der Forderung insgesamt", unterschreiben nicht vergessen. Begründen muss man das nicht. Mit Einschreiben ans Gericht zurückschicken.

Wenn FKH/UGV/Wehnert wirklich Klage vor Gericht einreichen (was sie höchstwahrscheinlich nicht tun werden...), dann kannst Du immer noch Deine Bank um Zusendung der Kontoauszüge aus 2012 bitten, um zu belegen, dass die Rechnung damals bezahlt wurde.

Wahrscheinlich werden noch einige böse Mahnbriefe kommen, in denen Du z.B. aufgefordert wirst, den Widerspruch gegen den Mahnbescheid zurückzunehmen. Das solltest Du natürlich auf gar keinen Fall tun. Und ebenfalls solltest Du auf gar keinen Fall die "Ratenzahlungsvereinbarung" unterschreiben, die dieses Inkassobüro immer gerne beilegt. Denn diese Vereinbarung enthält ein Schuldanerkenntnis, aus dem Du hinterher nur ganz schwer bzw. gar nicht wieder herauskommst. Du würdest Dich in die Zwangslage begeben, eine Forderung bezahlen zu müssen, die der Gegenseite vorher gar nicht zugestanden hätte.

Also: nicht einschüchtern lassen. Nach ein paar bösen Briefen hört das auf, das kann sich allerdings etwas hinziehen.

Was ist für eine Rechtsschutzversicherung ein bereits "laufendes" Verfahren, welches *vor* dem Abschluss der Versicherung existierte?

Ich habe vor einem Jahr (2015) einen Vertrag bei einer KG abgeschlossen. Die Firma schuldet mir noch Leistung oder zumindest die Rückerstattung des zuviel bezahlten Geldes, aufgrund nicht erbrachter Leistung.Die Firma ist zwar nicht beim Gewerbeamt und Amtsgericht abgemeldet, jedoch meldet sich dort niemand mehr. Angestellten wurden bereits gekündigt, und Kommunikation gibt es nur noch mit dem Geschäftsinhaber. Was da genau läuft, weiss ich nicht. Ich kann nur Vermutungen anstellen.

Was ist von meiner Seite gelaufen:

Ich habe bisher versucht mit ihm ohne Anwalt und Gericht die Sache vernünftig zu lösen. Ich, als Kunde, bin ihm sogar mehrfach entgegen gekommen indem ich seinen Lösungsvorschlag angenommen habe, obwohl er nicht dem tatsächlichen geschuldeten Wert entspricht. Selbst hier hat er versagt und nicht mal seine eigene Lösung umsetzen können. Schwammige Ausflüchte, Ausreden, Vertröstungen... mehr kam von ihm nicht.Nach 3 Wochen ihm hinterher telefonieren bekam ich nur eine pampigen Antwort, dass er mir keinen konkreten Termin nennen will und kann.

Ich habe ihn daraufhin angezeigt und einen Antrag für einen Mahnbescheid gestellt.Ich möchte (habe es aber noch nicht), mich rein informativ von einem Anwalt beraten lassen.

Ich möchte aber nun doch vorsichtshalber eine Rechtsschutzversicherung, weil ich nicht weiß wie weit der Mensch es treiben will. Die macht allerdings nur dann Sinn, wenn die hier auch schon greift. Ansonsten ist diese nur eine zusätzliche Kostenbelastung neben zu den eventuell anstehenden Gerichtskosten (die ich hoffe vermeiden zu können).

Reicht Vertrag, Anzeige, Mahnbescheid und reine informative Beratung durch einen Anwalt schon aus, dass ein daraus eventuell entstehendes Verfahren vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wird?

Konnte dazu nichts Aussagekräftiges finden. Und laufendes Verfahren klingt für mich als Laien eher nach "Gerichtsverfahren" und Klage. Und soweit bin ich ja noch nicht, und will ich auch nicht sein. Nur wer weiss, es könnte passieren.

Weiss einer mehr Konkretes/Aussagekräftiges dazu? PS: Das es eine Wartezeit gibt, ist mir bewusst - und auch nicht die Frage.

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