Mahnbescheid obowohl geld geschenkt

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15 Antworten

Erstmal hat da nicht das Gericht gehandelt, sondern der, der Dir das Geld geliehen hat, hat eine Mahnbescheid in Auftrag gegeben. Das kann jeder machen und bedeutet erst mal nichts - sieht nur gefährlich aus!

2 Möglichkeiten:

  1. Geld der Person zurück geben (Persönlich im Beisein von Zeugen, oder überweisen).

  2. Dem Mahnbescheid widersprechen und dem Gericht die Sachlage schildern. Steht jedoch Aussage gegen Aussage!

Mahnbescheid wegen 30,- ist jedoch echt sehr albern!

Ich tendiere zu Möglichkeit 1. Am besten Du schickst jemanden hin, dem man vertrauen kann und der lässt sich die Geldübergabe quittieren, oder eben Du überweist das Geld, wenn Du die Bankverbindung von der Person hast, bzw. bekommen kannst.

Am besten der "jemand" erhält von "irgendjemand" eine Ohrfeige zur Strafe, weil "jemand" gelogen hat und unnötigerweise die eh schon völlig ausgelasteten Ressourcen des AG mit solch 'nem Pippi-Kram in Anspruch nimmt. Und außerdem dafür, dass "jemand" nicht die Courage hat "irgendjemand" zu sagen, dass er es sich anders überlegt hat und sein Geld zurück haben möchte!!!

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Widerspruch eines Mahnbescheides geschied kommentarlos. Den Kommentar gibt man dann vor Gericht wenn der Mahnbescheidaussteller Klage einreicht.

Also einfach nur koimmentarlos der gesamten Forderung widersprechen.

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erkläre mal die geanuae sachlage wissen das deine eltern schon

Du musst gar nichts nachweisen, er muss dir nachweisen, dass Ihr vereinbart habt, dass das Geld zurückgezahlt werden muss. Sofern er das nicht kann, hat er Pech gehabt.

==> Mahnbescheid widersprechen, einen Grund musst du nicht angeben. Sodann müsste er Klage erheben und den Anspruch begründen.

  • Widerspruch ankreuzen
  • Unterschreiben
  • Abschicken (per Einschreiben) ans Amtsgericht

Fertig.

Hast du den Mahnbescheid bekommen oder deine Eltern?

Was steht da als Anspruchsgrundlage?

In jedem Fall sollten deine Eltern schriftlich gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen.

Also nochmal die Sachlage im detail

Er hat mir das Geld per Post geschickt (Express einSchreiben) Dann sagte er mir dass ich es behalten solle weil er es über habe (telefonisch)

in nem Chatdings sagte er dann plötzlich er will das geld wieder haben...

Ich brauch ne Gesetzliche grundlage sonst reist mir meine Mutter das Haus ein ^^

Nein das Schreiben ging an mich... Er hat mich nicht "schriftlich" sondern nur in diesem chat ding angeschrieben.

und er hat mir auch nicht direkt seine Kontodaten gegeben.. Sondern nur gesagt "ok dann gehts übers Amtsdings" (also diese gelbe sache :))

LG Ben

Rechtsgrundlage ist erstmal § 108 BGB, wonach der Leihvertrag schwebend unwirksam ist.

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@programmer92

Es ist vollkommen egal, ob du wa unterschrieben hast oder nicht. Verträge können auch mündlich geschlossen werden. Aber mit 17 kannst du ohne Zustimmung deiner Eltern keinen Leihvertrag schließen, er ist bis zur Genehmigung durch deine Eltern unwirksam.

Was ist aus dem Geld geworden? Hast du es ausgegeben?

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@NegierigEr

Also ich "musste" mir das Geld schenken lassen weil mir jemand meine Bankidentität geklaut hat (ja ein SK konto ) und da musste ich mein Konto erstmal decken damit kein Ärger kommt. Nach 3 Wochen habe ich das geld aber wieder bekommen und ich habe es auf mein Sparbuch getan. Ich werde jetzt erstmal widersprechen und das geld überweisen

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@programmer92

Deine Eltern sollten widersprechen, nicht du. Sie sind deine gesetzlichen Vertreter.

Wenn du das Geld noch hast, könntest du allerdings zur Rückzahlung verpflichtet sein.

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bist du dir sicher das es sich um die gleichen situationen handelt? weil wenn nichts schriftliches vorliegt wird das amtsgericht nicht so ohne weiteres tätig. da könnte ja jeder ankommen und sagen person x schuldet mit geld. also ich denke da stimmt was nicht, entweder fehlen hier infos oder du hast was unterschrieben

da könnte ja jeder ankommen und sagen person x schuldet mit geld.

Genau so ist das bei einem Mahnbescheid: es wird nichts vom Gericht geprüft !

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@franzi111

also schwachsinn in rechtssystem oder wie soll ich das verstehen? wenn ich was schriftliches oder zeugen habe ist das ja einleuchtend, aber jetzt muss doch derjenige der das geld verlangt den nachweis erbringen oder? also hat er keine aussicht auf erfolg, wenn nichts schriftliches vorliegt bzw keine zeugen da sind und der vermeintliche übeltäter das abstreitet?!

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@jgauswaf

Nein, der einzig praktikable Weg für Massenverfahren. Der Antragsgegner kann ja widersprechen und der Antragsteller muss ihm dann im Zweifel auch die Kosten erstatten.

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Genau so wie Du schreibst ist es auch! Jeder kann zum Amtsgericht gehen und für jede beliebige Person einen Mahnbescheid zustellen lassen! Das wird im Vorfeld vom Gericht nicht geprüft!

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@pcHeiler

ok was passiert wenn ich das mache und derjenige widerspruch einlegt bzw sagt dem ist nicht so, wer trägt dann entstehende kosten? der der das in die wege geleitet hat also der der geld haben möchte oder das volk?

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@ener76

stelle ich nicht in frage, sehe es persönlich als schwachsinn an

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@ener76

ich weiss , aber meine frage zielte dahin wer die kosten des amtsgreicht trägt wenn derjenige der angeblich zu zahlen hat, sagt ich habe bei dem anderen keine schulden. das gericht arbeitet ja nicht umsonst

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@jgauswaf

Zahlen muss zunächst mal der Antragsteller. Der versucht natürlich, das Geld vom Antragsgegner wieder einzutreiben. Scheitert das, bleibt er erst mal auf den Kosten sitzen und muss sein Geld einklagen.

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@outfreyn

Auf dem Schreiben steht auch dass das Gericht das nicht geprüft hat, ob ihm das tatsähclich zusteht

Aber meine Lösung einspruch einlegen und gut ist

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Lol, natürlich kann da jeder kommen.

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Einen Widerspruch schreiben und die Sachlage schildern.

Ankreuzen reicht. Begründung sollte man lassen.

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gib das Geld raus. Fuer 30 Euro lohnt kein Prozess.

Aber zu den 30 €kommen ja noch die Mahngebühren

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Man kann binnen 2 Wochen Widerspruch einlegen doch sollte man seine Behauptungen belegen können. Zeugen sind immer sinnvoll.

Er muss gar nichts beweisen.

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Deine Frage ist zwar in diesen Andeutungen nicht ganz verständlich, aber nach allem was ich herauslesen kann, würde ich sagen: Sprich mit dem "Jemand"!

schriftlich gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen

Das klingt ja mal wieder sehr nach konstruiertem Fall....

Ich wünschte mir das einige User einfach mal die tasten stille halten würden .. Ich habe gefragt "was kann ich tun" und nicht"hast du n Kommentar!!!

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Hat derjenige das schriftl. dat er dir 30,-€ geliehen hat???Sonst könnte man ja viel behaupten...

Selbst wenn ...

Der Leihvertrag wäre schwebend unwirksam.

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warum gibste die nicht einfach back??

Warum sollte er? Und warum sollte er dann noch die Kosten des Mahnverfahrens übernehmen?

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@ener76

Der Leihvertrag ist aber unwirksam und laut Sachverhalt wurde auch auf die Rückzahlung verzichtet.

Schon aus der Unwirksamkeit des Leihvertrages ergibt sich, dass hier nicht das Geld zurückzuzahlen ist und allenfalls ein Bereicherungsanspruch besteht, der allerdings mehr als zweifelhaft ist.

Auch ist die Zustellung des Mahnbescheids an den Fragesteller unwirksam gewesen.

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