Mahnbescheid erhalten .... was passiert nach der Zeit?

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3 Antworten

Wenn du die Widerspruchsfrist beim Mahnbescheid ablaufen lässt ohne zu zahlen oder zu widersprechen, kann der Gläubiger den Vollstreckungsbescheid beantragen.

Hierbei gäbe es eine weitere Notfrist von 14 Tagen zum Erheben eines Einspruches, danach ist die Forderung tituliert und 30 Jahre lang vollstreckbar (Lohnpfändung, Gerichtsvollzieher, Schufa, Eidesstattliche Versicherung).

Das dauert immer ganz unterschiedlich lange. Am besten ist, du reagierst schon auf den Mahnbescheid. Entweder machst du das gleich schriftlich, oder du kannst auch vorher erstmal anrufen, stellst deine Situation dar und bittest um Aufschub bis zur Schuldensanierung.

Das Amtsgericht sagte mir bereits am Telefon das sie für Stundungen, Situationen und Zahlungen nicht Ansprechpartner sind sondern der Gläubiger und diese habe ich bereits mehrfach angeschrieben und angerufen, ignorieren allerdings meine Situation und sagen zahlen oder Sie lassen das Gerichtliche Verfahren laufen.

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wenn der vorliegende Mahnbescheid rechtens ist, d.h. die Forderung besteht und auch der Betrag dann lege den gelben briefumschlag zur seite - lasse es ohne Reaktion laufen.

In ca. 4/5 Wochen bekommst du dann einen weiteren Umschlag, das gleiche noch einmal als Volstreckungsbescheid.

Solltest du dann noch keinen Termin bzgl. deiner Schuldensanierung haben, dann lasse auch den Umschlag liegen.

Nun können Wochen und Monate vergehen bis evtl. ein Gerichtsvollzieher seinen Besuch bei dir ankündigt.

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