Mahgebühr undVerwaltungskosten?

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5 Antworten

Ob die Pauschalen überhaupt verlangt werden dürfen, hängt davon ab, was in Deinem Vertrag dazu steht. Steht ein entsprechender Passus dort unterliegt dieser der Inhaltskontrolle des BGB und muss sich auch der BGH-Rechtsprechung unterziehen.

Insoweit sind die 3.- € RSL-Kosten, wenn sie rechtswirksam vereinbart worden sind, als pauschaler Schadenersatz angemessen. Eine Pauschale um etwaige Kosten der eigenen Verwaltung zu decken sind genauso wie Personalkosten nicht erstattungsfähig.

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Die Kosten für die Rücklastschrift sind auf jeden Fall nach Grund und Höhe statthaft.

Verwaltungskosten gibt es im Zivilrecht nicht.

Wenn du eine postalische Mahnung erhalten hast, schuldest du für diese maximal 2,50 € Mahngebühren.

Überweise also 5,50 € und deklariere diese als RL und Mahngebühr im Verwendungszweck.

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die Rückbuchung kostet den Einziehenden auch geld. Du kannst natürlich das ganze ignorieren und so tun als ob du das schreiben erst später bekommen hast. Einfach dort anrufen und sagen das du das geld schon eher überwiesen hast als das Schreiben kam- dann wirst du ja sehen wie sie reagieren.

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Kommentar von Yami101
10.06.2016, 15:28

Danke für die Antwort, dass diese was kostet sehe ich ein. Aber ob das tatsächlich 3€ sind wage ich zu bezweifeln. Mir geht es nur um das Prinzip.

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Kommentar von franneck1989
10.06.2016, 15:51

Durch die Rücklastschrift tritt Verzug ein, daher ist die Forderung dem Grunde nach in Ordnung. Nur die Höhe ist unangemessen

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Kommentar von mepeisen
10.06.2016, 16:12

die Rückbuchung kostet den Einziehenden auch geld

Richtig. Sie kostet, wie man hier sieht, dem Gläubiger exakt 3€.

Verwaltungspauschalen sind schlichtweg verboten. Das ist die Rechtsansicht unseres Bundesgerichtshofs und das bleibt auch so.

Ersetzbar ist ggf. nur eine normale Mahngebühr und da erkennen die Gerichte allerhöchstens zwischen 1,50€ und maximal 2,50€ an. Die 7€ sind einfach nur überzogen. Der Gläubiger hat weder das Recht, Strafgebühren zu verlangen noch hat er das Recht, sich selbst zu bereichern.

Und nach Ansicht des BGH hat er auch nicht das Recht, irgendeinen Personalaufwand über solche Verwaltungsgebühren abzurechnen.

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7,50€ Verwaltungspauschale ist frei erfundener Unsinn. Anerkannt wurden bisher maximal 2,50€.

Daher würde ich genau 5€ überweisen, das ist angemessen...

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Kommentar von franneck1989
10.06.2016, 15:50

5€ setzen sich zusammen aus 3€ Rücklastschrift plus 2€ Mahnpauschale. Auch wenn auf die AGB verwiesen werden sollte: entsprechende Passage wäre ungültig (vgl. §309 Nr,5 BGB)

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