Magenverkleinerung. wo sind die gefahren?

4 Antworten

Früher war Magenband "in", jetzt andere Operationen, die den Körper wohl eher verstümmeln als heilen. Wenn sich jemand den Bauch aufschneiden und einen Teil des Magens heraus schneiden lässt, muss die Verzweiflung schon sehr gross sein. Dass so eine Operation nicht ungefährlich ist, sollte einleuchten. Nachblutungen, Infektionen,Verwachsungen, undichte Nähte, Kreislauf- und Herzprobleme, Schmerzen, chronische Verdauungsstörungen etc. Dazu ist sie nicht mehr rückgängig zu machen. Die Menschen können ihr ganzes Leben lang nicht mehr "normal" essen, sondern nur in kleinsten Portionen, sonst müssen sie erbrechen. Ist dann wie anoperierte Bulimie und wegen Mangelerscheinungen müssen lebenslang Zusatzstoffe genommen werden. Nein danke. Zu den ursächlichen psychischen Problemen kommen die körperlichen, nur nach aussen sieht die Figur scheinbar besser aus.

Ja, eine Magenverkleinerung birgt eine Menge Risiken. Daher wird sie auch nur bei Patienten durchgeführt, bei denen alle anderen Möglichkeiten der Gewichtsreduktion nichts gebracht haben. Eine Magenverkleinerung bringt ausserdem nur dann etwas, wenn man das Leben im Bezug auf die Ernährung komplett umstellt. Viele meinen, wenn der Magen kleiner ist, sind alle Probleme gelöst. Das ist so nicht der Fall.

abgesehen von den normalen op-risiken wie blutung, infektion, narkoserisiko etc. kannst mal nach den begriffen früh- und spätdumping googeln.

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