Magenspiegelung? Wie läuft sie ab?

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8 Antworten

Ich habe das schon hinter mir. Es läuft folgendermaßen ab: Du bekommst normalerweise 3 Dinge. Erstens ein Mittel zum Schlucken, welches die Speiseröhre betäubt, dann wird mit einem Spray der Mundraum örtlich betäubt, und Du bekommst eine Beruhigungsspritze, die Dich ganz locker und auch etwas benommen macht. So bekommst Du wirklich nicht viel mit. Bei mir hat die Beruhigungsspritze so gut gewirkt, dass ich fast von der ganzen Untersuchung nichts mehr mitbekommen habe. Ich war aber danach nach ca. 15 Min. wieder soweit fit, dass ich gehen konnte. Allerdings wirst Du noch 1 - 2 Stunden danach etwas benommen und müde sein, deshalb nicht mit dem Auto dort hin gehen!

Also es wird eine Menge getan, dass der Würgereiz unterdrückt wird. Du brauchst keine Angst davor zu haben. Es ist auch Ruck-Zuck vorbei. Die ganze Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Also mein Magen wurde schon mehrmals gespiegelt und ich finde es nicht so schlimm. Klar der Würgereiz ist da und auch recht unangenehm. Man muss dann gleichmäßig atmen und dann geht es auch. Fangen wir mal von vorn an. Du bekommst ein Spray in den Hals gesprüht, welches Deinen Rachenraum ein wenig betäubt. Du kannst Dir auch eine Spritze geben lassen und bekommst dann nicht viel mit. Habe ich nur von anderen gehört, die sind dann wohl leicht benommen. Ich habe es ohne Spritze durchgestanden. Kann aber nicht jeder und sollte man für sich selbst entscheiden ob oder ob nicht. Der Arzt, der die Spiegelung durchführt, erklärt Dir vorher alles und kann Dir Deine Angst auch schon nehmen. Unangenehm ist der Moment indem der Schlauch durch den Rachen in die Speiseröhre gesteckt wird. Aber das ist nur kurz. Ich hoffe Dir kann geholfen werden, wünsch Dir gute Besserung.

Meine Mama hat das dieses Jahr mal machen lassen. Sie war auch etwas aufgeregt, aber sie sagt es war wirklich nur halb so schlimm. Du bekommst auf jeden Fall ein Medikament zur Beruhigung (deswegen durfte meine Mam nicht mehr heimfahren und ich musste sie dann abholen) weil das ja auch das Einführen von dem "Gerät" (mir fällt der genaue Name gerade nicht ein^^) erleichtert. Die Untersuchung dauert auch nicht lange, max. 10-15 Min. Allerdings wirst du noch etwas da behalten bzw. in einen Nebenraum gebracht bis du wieder richtig bei Bewusstsein bist.

Sollte sich der Behandlungsraum/Arzt sich in einem höher gelegenen Stockwerk befinden, lass dich auch von dort direkt abholen und z.b. bei Treppen etc. begleiten. Die Ärztin hat meiner Mama erzählt das es eine Patientin gab, die noch etwas benommen war und dann alleine die Praxis verlassen hat. Daraufhin ist sie auf die Straße gelaufen - zum Glück ist aber keinem etwas passiert. Seitdem dürfen die Patienten erst gehen, wenn sie von jemanden persönlich abgeholt werden.

Also hinsichtlich der Ursachen für Dein Problem hast Du ja bereits ziemlich umfangreiche Studien angestellt, was SEHR gut ist!

Die Magenspiegelung wird meist unter Narkose durchgeführt und Du wirst nichts davon merken. Falls Du aus irgendwelchen Gründen nicht narkotisiert werden kannst, willst oder darfst, dann kann es eine ziemlich unangenehme Prozedur werden. Ich kann Dir aber versichern, dass Du unter normalen Umständen nichts davon mitbekommen wirst. Und wenn es doch zu einer Wach-Behandlung kommt, dann werden die Ärzte mit Sicherheit alles tun, um es dennoch so erträglich wie möglich zu machen.

Ich habe sowohl die Wach-Prozedur, als auch die Prozedur unter Anästhesie erlebt und habe beide überlebt. Die erstere war echt hart, weil es vor langer Zeit passierte, praktisch in der medizinischen Steinzeit. Damals musste ich einen Schlauch schlucken und das war echt die harte Folter. Beim zweiten Mal (vor einigen Monaten) bin ich einfach ins Krankenhaus gegangen, wurde sehr nett befragt und beraten, dann bekam ich die Spritze und wachte sofort danach wieder auf und alles war erledigt. Ich war für den Rest des Tages noch ein wenig benommen, etwa so wie nach 2 Bier.

Also, kein Grund zur Sorge

Lass dir eine leichte Narkose geben (Spray in den Mund), dann merkst Du kaum noch etwas, wenn Dir der Schlauch eingeführt wird.

Du musst nur ganz konsequent darauf achten, durch die Nase zu atmen - sonst kommen Würgereize.

Du brauchst dich davor nicht zu fürchten. Ich würde dir aber raten, dir eine Beruhigungsspritze oder Kurznarkose geben zu lassen. Da ist es angenehmen. Es dauert aber wirklich nur ganz kurz, anschließend muss man noch etwas liegen bleiben, aber dann ist wieder alles vorbei.

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