Magenkranke Hündin?

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11 Antworten

Hallo Nele235,

ich fühle mit Dir.

Ich habe meine Hunde immer gerne mit Homoöpathie behandelt. Meine 'Bibel' dafür war das Buch von H. G. Wolff: Unsere Hunde gesund durch Homoöpathie.

Ich habe schon reingeschaut wegen Deiner kranken Hündin, aber so aus der Ferne ist das unmöglich zu beurteilen. Da ja schulmedizinisch eigentlich alles durch ist, kann ich Dir nur empfehlen, Dir dieses Buch zu kaufen.

Da stehen ganz tolle  Erklärungen dabei, mit Dosierungen usw. Also man muss keine Hom.-Ausbildung haben, um damit gut zurechtzukommen. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.

Alles Gute für Dich und Deine Hündin wünscht

Buddhishi

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Hast du mal versucht rauszufinden, wie lange die Zeit zwischen fressen und den Attacken ist?

Hast du mal einen Allergietest auf alles, was im Futter vorkommen kann, machen lassen?

Wurde mal eine Kotuntersuchung gemacht?

Hast du es mal mit Heilerde probiert?

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Kommentar von Nele235
14.03.2016, 07:21

1. Ist sehr unterschiedlich. Manchmal liegen mehrere Stunden dazwischen, manchmal nur 30 Minuten.

2. keine allergischen Reaktionen. Wir wechseln das Futter auch nicht und geben keine Leckerchen.

3. Nicht deshalb. Sie hat alle 3 Mon. einen kompletten Check, weil sie mit im Betrieb ist. Da ist das mit dabei. Aktuell habe ich das nicht wieder machen lassen. 

4. Heilerde werde ich mir besorgen. Habe ich noch nicht probiert. 

Danke für den Tipp!

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Fangocur Heilerde - alternativ argiletz Heilerde ultrafein.

Magensäurehemmer haben das große Problem, das sie die Magensäure hemmen, daher kommen zu viele Bakterien im Darm an, was wiederrum der Heilung der Magenschleimhautentzündung (die dein Hund mit Sicherheit hat) nicht gerade zuträglich ist.

Heilerde bindet die Magensäure und sorgt dafür, das der Magen ausheilen kann, dies kann er jedoch nur wenn man auch gescheites Futter gibt.

Kein Hund sollte Trockenfutter bekommen, aber ein Magengeschädigter Hund darf auf gar keinen Fall Trockenfutter bekommen.

Nassfutter - und da auch nur die Reinfleischdosen noch besser gleich rohes Futter.

Bei den Nassfuttersorten ist darauf zu achten, das 80 % Fleischanteil ist und das genau drauf steht, was drin ist. Eine Dose wo drauf steht Fleisch und tierische Nebenprodukte kannst du getrost im Regal lassen.

Premiere hat Dosenfutter, rein Lamm, rein Rind und rein Huhn. Auch andere Marken haben Reinfleischdosen - immer darauf achten was drauf steht.

Such stellen aus, wo sehr saures Gras wächst, das ist meist in den feuchteren Teilen einer Wiese so. Auch hilft Baumrinde zum benagen sehr gut. Apfelbaum ist gut.

Die Heilerde hilft, aber sie tut das nicht von Heute auf Morgen, es dauert 2 bis 4 Wochen bis man eine Besserung sieht. Auch die Umstellung auf ein anderes Futter geht nicht über Nacht. Um den Magen Darm Trakt noch etwas mehr zu schonen und zu heilen hat sich Wermutkraut gut bewährt.

P.S. dein Hund darf keine Kohlehydrathaltigen Lebensmittel bekommen solange die Kur dauert. Und später nur wenige. Also kein Brot, Nudeln, Kartoffeln, Süßkartoffeln.

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Das Gleiche hat mein Hund auch, wir haben auch sämtliche Tierärzte befragt und keine Ursachen finden können. Eine deutliche Verbesserung trat aber auf , als wir uns auf ein Trockenfutter festgelegt haben und er seitdem nurnoch dieses bekommt (hat aber auch lange gedauert, bis er sich an DIESES Futter gewöhnt hat). Fett verträgt er überhaupt nicht, also in Form von Schinkenknochen oder Salami, die mal wer fallen lässt. Er geht auch nurnoch unter Beobachtung in den Garten, weil er wirklich alles aufsammelt. Das Bett muss auch täglich von Haaren befreit werden, da er diese sonst nachts frisst. Mit diesen Punkten konnten wir das Erbrechen gut eindämmen.

 Deine Hündin hat auf deiner Arbeit vielleicht einen Rückzugsort, aber kann vielleicht doch nicht abschalten, weil andere Menschen negative Energie in Form von Stress ausstrahlen und sich das auf sie überträgt. Es gibt Hunde, die sehr sensibel auf sowas reagieren.

Oder hast du mal über längere Zeit ein Tagebuch über ihr Futter, stressige Situationen, Läufigkeitsintervalle und ihr Erbrechen geführt?  So könnte man vielleicht ein Muster erkennen, das auf eine Unverträglichkeit oder eine plötzliche Schwankung in ihrem  Hormonhaushalt  hindeuten kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Wohnung. Bist du vielleicht schon einmal eine Weile mit ihr in den Urlaub gefahren und hast dort einen Unterschied festgestellt? Manchmal können auch Pilze, die sich in den Wänden oder Pflanzen ablagern und vom Menschen nicht wahrgenommen werden, solche Reaktionen auslösen. Dann ist ihr permanent schlecht und sie sucht Mittelchen wie Gras, um sich übergeben zu können.

Den "Stressmagen" würde ich nicht so hinnehmen. Bei Menschen mit Verdauungsproblemen wird das auch immer behauptet, um nicht weiter forschen zu müssen und als Arzt etwas dazu gesagt zu haben. In den meisten Fällen gibt es konkrete Auslöser für solche Reaktionen, Stress kann letztendlich nur die Anfälligkeit begünstigen.

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Kommentar von Nele235
13.03.2016, 23:04

Danke für deine Antwort.

Läufig wird sie nicht mehr. Wir mussten sie nach der zweiten Hitze kastrieren lassen, weil sie da bereits die 2. Gebärmuttervereiterung hatte. 

In der Pflegefamilie (andere Wohnung, anderer Ort) ist es genau so. 

Futter bekommt sie grundsätzlich immer dasselbe. Wir haben jetzt seit ca. 9 Monaten diese Sorte. Vorher 5 Jahre ein anderes. Zwischendurch selbst Gekochtes, wenn es mal ganz schlimm war. Keine Änderung.

Tagebuch habe ich nicht geführt. Sie erbricht auch nicht. 

In der Arbeit hat sie häufig Kundenkontakt und entscheidet sich meist, die Leute zu begrüßen und sich streicheln zu lassen. Hat sie keine Lust drauf, legt sie sich ins Büro und schläft. Sie ist meist die entspannteste im Betrieb. 

Nele

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Kommentar von friesennarr
14.03.2016, 08:49

Er geht auch nurnoch unter Beobachtung in den Garten, weil er wirklich alles aufsammelt.

Ihr hindert euren Hund aktiv daran, sich selbst zu Therapieren?

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Hallo

diese Krankheit nennt sich Licky Fits. 

Wir kennen das häufig bei Malinois oder deren Mixen, die sind schnell auf 180, leicht nervös zu machen oder supersensibel. Es ist also schon etwas psychosomatisch oder nervlich bedingt, aber auch eine genetische Disposition kann in frage kommen, da man hier einige Schäferhundefamilien kennt, in denen dies häufig vorkommt - aber dann erkranken schon die sehr jungen Hunde.

Irgendwas muss ja bei Euch vor 3 Jahren gewesen sein,  das als Auslöser in Betracht kommen könnte? Wurde eine Helicobacter Infektion ausgeschlossen? diese fiesen Magenkeime lösen nämlich oft Licky Fits aus, auch sollten die Verdauungsenzyme getestet werden. Sprich mal deinen Tierarzt darauf an (falls noch nicht geschehen).

Und frag mal deinen Tierarzt auch nach Barium. Das Mittel für die ganz schlechten Tage....  man nimmt es eigentlich als Kontrastmittel zum Röntgen. Es kleidet den ganzen Magen u Darm mit einer Schutzschicht aus. 

Säureblocker kannst du bedenkenlos längere Zeit geben, egal ob Maaloxan, Omeprazol, Ulcogant, Riopan usw,  versuche einfach, welche ihr am besten helfen (falls sie es nicht pur nimmt, am besten mit einer weichen "feuchten" Scheibe Wurst)  Immer noch besser, als ohne Medi ein Magengeschwür zu entwickeln oder wegen irgendwelcher Unratfresserei am Fremdkörper zu verenden. Licky Fits Hunde können sich nicht "selber therapieren". Sie sind in diesen Situationen völlig hilflos und wie von Sinnen. Man nimmt sie zu sich, auf den Schoss, gemeinsam auf dem Boden sitzend, Ruhe ausstrahlend, lenkt sie ab und achtet darauf das sie nichts ungenießbares fressen.

Futterumstellung hast du ja schon  gemacht? Ob sie besser  Rohfleischfütterung, Fertigfutter (Happy Dog Afrika zB) - ich kenne eine betroffene Hundehalterin, die hat nach langer Leidenszeit und viel Ausprobieren einschl. BARF, ihre Hündin auf Bosch Trockenfutter, welches Mais enthält, umgestellt und nun hat die Hündin Ruhe -  oder leicht gekochtes wie zB Hühnchenfleisch (an den besonders schlimmen Tagen) verträgt musst du auch ebenfalls ausprobieren. Dafür gibt es kein allgemeingültiges Rezept! Die einen vertragen besser das gewolfte rohe Fleisch, die anderen müssen es gekocht bekommen, wieder andere können nur mit hypoallergenem Fertigfutter überleben. Aber: das Futter sollte immer feucht sein! und in mehreren kleinen Portionen gegeben werden. Jegliche Reizung des Halses und der Speiseröhre sollte unterlassen werden! denn es löst sofort neue Schluckanfälle aus, harte Kausachen, säurehaltiges wie Äpfel oder krümeliges wie Brot oder Heilerde ebenfalls.

Diese Erkrankung zerrt sehr an den Nerven und ist für den Hund enorm anstrengend. Ich wünsche eine rasche Besserung und hoffe dir einige Denkanstösse gegeben zu haben. Alles Gute!




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Problem haben wir auch. Seit dem er gebarft wird klappt es besser. Neumünster scheint es allerdings nur der leere Magen zu sein. Sprich nach ca. 12 Stunden nach dem füttern fängt er damit an.

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Hallo, manche Hund bekommen diese Probleme wenn der Magen leer ist. Geb dem Hund alle 3 Stunden etwas zu fressen. Ich hatte schon Hunde in Pflege denen es dadurch besser ging. Vielleicht hilft das.

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Kommentar von Namikiar
14.03.2016, 18:43

Ich habe eher das Gegenteil gelernt. Einmal am Tag füttern und dann eine größere Menge, damit sich der Magensaft optimal abbauen kann. In der Natur läuft auch nicht alle 3 Stunden ein Hase vorbei. Wölfe fressen oft mehrere Tage nicht.

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Vielleicht solltest Du mal zu einem anderen Tierarzt gehen oder in eine Tierklinik wo es mehrere Tierärzte gibt.

Zumal Dein Hund ja sichtbar dabei leidet.

Das es nur durch Stress bedingt ist würde mir nicht reichen zumal sie bei Dir so wie Du es beschreibst gar nicht soviel Stress hat oder besteht aus Deiner Sicht ein Zusammenhang zwischen dem lecken und dem Aufenthalt bei der Pflegefamilie?

Wenn ja, wäre es dann möglich das sie dort etwas frisst was ihr nicht bekommt?

Gute Besserung für Deinen Hund.

LG

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Kommentar von Nele235
13.03.2016, 22:58

Bei anderen TÄ war ich schon mit ihr. Auch in der Tierklinik. Damals schon, als alles anfing.

Die Pflegefamilie füttert niemals etwas, was ich nicht "abgesegnet" habe. Sie sind sehr verantwortungsvoll und wissen natürlich um das Problem des Hundes. 

Die Hündin ist ausgebildete Therapiebegleithündin. Ich habe sie aber nur 3 Monate wirklich eingesetzt, weil sie Stressreaktionen zeigte. Seitdem (das ist schon 5 Jahre her) ist sie zwar mit auf der Arbeit, kann aber tun, was sie möchte. (Also liegt sie am liebsten im Weg ;-) ) 

Abgesehen von diesen Attacken ist sie so wie immer: Sie tobt, spielt, ärgert die Katze, frisst normal...

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Hast Du deinen Hund mal auf Helicobacter Pylori testen lassen. Das sind ja die gleichen Symptome.

Sollte das hoffentlich nicht der Fall sein, wende Dich doch einmal an einen guten THP/ Homöopathen. Das Ganze ist bei dem Hund ja schon chronisch und wird wahrscheinlich nicht in 1 bis 2 Wochen ausgeheilt sein.

TÄ haben meistens nicht die Zeit , solche Fälle langfristig zu begleiten. Da gibt es dann zwar die notwendigen Untersuchungen und alle Mittel die evtl. in Frage kämen, und das wars dann auch schon. 

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Kommentar von Nele235
14.03.2016, 20:26

Helicobacter hat sie nicht. Alle Werte sind ok. Homöopathische Beh. macht unsere TÄ auch. Sie bekommt neben den schulmedizinischen Mitteln auch homöop. Sachen.

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Siehst Du einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Aufenthalt bei der Familie, die sie betreut?

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Kommentar von Nele235
13.03.2016, 22:50

Anfangs dachten wir (Tierärztin und ich), dass sie den "Abschied" von ihrem Pflege- Rudel nicht gut wegsteckt. Jetzt war sie aber nicht in der Pflegefamilie. 

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Vielen Dank an alle, die mir geantwortet und damit ein Stück weiter geholfen haben! 

Ein wenig Verwirrung ist schon dabei, da die Tipps teilweise in die entgegen gesetzte Richtung gehen. 

Wir haben beschlossen, dass wir auf Fleisch als Alleinfutter umsteigen werden, und zwar ganz langsam, und es mit der Heilerde probieren werden. 

Letztlich muss alles auch noch mit unserem Alltag kompatibel sein, denn wenn ich Extremstress habe, weil der Hund..... helfe ich ihr auch nicht. 

Heute war ein guter Tag- ganz ohne Medikamente und ohne Probleme.

Nele

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