Magenbypass OP

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Magenbypass ist kein kleiner Eingriff und will gut überlegt sein. An Deiner Stelle würde ich mir ruhig 2-3 Meinungen "guter" Adipositas-Chirurgen einholen. Da Du bereits ein Band hattest, ist der Umbau zum Bypass durchaus "üblich", wenn es sich um ULTIMO RATIO handelt. Allerdings zeigen gewisse Erfahrungswerte, dass ehemalige Bändler es schwerer haben, damit abzunehmen. Ich empfehle Dir zudem, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen - ggf. auch online. Das hier ist nicht die richtige Plattform für einen detaillierten, tiefgründigen Austausch. Ich empfehle Dir z. B. adipositas-foren.de, adipositas-portal.de, adipositasverband-international.de etc. Dort findest Du sehr viele Operierte mit denen Du Dich austauschen kannst. Auch die Antragstellung wird ein Thema für Dich sein - auch wenn die Ärzte das manchmal "übersehen". Denn Dein Hausarzt kann Dir nur ein Gutachten ausstellen. Den Antrag bei der KK musst Du jedoch selbst verfassen. Und dazu ist die Erfüllung diverser Grundvoraussetzungen (Multimordales Konzept) nötig.

Und wie DRIVER schon geschrieben hat, muss man nach Bypass sein Leben lang supplementieren (also Vitamine zuführen - auch Vit. B12 per Spritze 1xMonat).

Und dann kann es noch zu DUMPINGS kommen, wenn man das Falsche (Zucker im Übermaß etc.) isst. Das kann bis hin zur Ohnmacht (Schlafdumping) gehen. So "easy" ist das also alles nicht. Dennoch für manch einen (auch für mich) die letzte Option. Und ich persönlich lebe sehr gut damit. Aber es gibt auch diverse Patienten mit Komplikationen. Diese können tatsächlich auftreten und mitunter schwer sein.

Wie gesagt .. komm mal in eines der Foren und tausch Dich intensiv aus, bevor Du diesen Schritt gehst!!!

Liebe Grüße

danke für die Antwort, da hat es mir den Atem verschlagen, was danach alles auf mich zu kommt. Ich werde mir mehrere Spezis anhören, und dann entscheide ich mich. Die wichtigsten Fragen habe ich mir schon notiert. DANKE

0

Also meine Kollegin hat es vor kurzem machen lassen, es geht ihr soweit gut, nur das sie halt eine Menge Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel nehmen muss. Vorher hatte sie eine OP, hatte sich einen Schlauchmagen machen lassen und damit ca 60kg verloren. Wieviel sie jetzt abgenommen hat, habe ich noch nicht gefragt, ist aber auch noch nicht lange her. Aber viele Sachen verträgt sie auch einfach nicht mehr.

wenn das wirklich die letzte lösung ist dann mach das ruhig. es wird dir bestimmt danach besser gehen und dann musst du nicht jeden tag über dein "problem" nach denken. ich denke mal früher oder später musst du das eh machen,bring es hinter dir.es wird alles gut laufen.

magenbypass auch für „falschesser“?

hi, möchte wissen ob eine magenbypass operation nur für menschen sind die durch zuviel essen dick geworden sind oder auch für diejenigen die wenig essen aber dafür das falsche. ernährungsumstellung hat definitiv nicht auf dauer geklappt. ich esse zu gerne herzhaftes und süsses, trotz kleinen portionen. wenn disziplin die lösung wäre, wäre ja niemand mehr dick. es muss doch eine lösung geben.

danke schon mal für eure konstruktive antworten😉

...zur Frage

Verwandte ist übergewichtig und möchte eine Magenverkleinerung - Risiken?

Ihr BMI ist noch nicht ausreichend hoch, deshalb nimmt sie gerade zu, um die OP von der Krankenkasse bezahlen zu lassen.
Im Umkreis gibt es ein positives und ein negatives Beispiel von Personen, die das machen ließen. Wobei das Positive nicht überzeugend ist, Gewichtsverlust kaum sichtbar.
Wie kann man sie davon abhalten, ein gesundes Organ operieren zu lassen? Wer kennt Beispiele oder hat selbst Erfahrungen mit Magenverkleinerungen? Kann man sowas tatsächlich empfehlen?

...zur Frage

Kostenübernahme Magenband

Hallo, ich bin 19 jahre alt und wiege bei 1,67 m 113 kg und hab ein BMI von ca. 40,4. Ich habe also um die 60 kg an übergewicht..durch mein übergewicht leide ich an diabetes typ 2

ich denke schon seit mehreren jahren über eine op nach um abzunehmen doch habe mich nie getraut meinen arzt darauf anzusprechen.. letzte woche habe ich meinen ganzen mut zusammen genommen und meinen arzt darauf angesprochen was er davon hält. Er meinte das sei eine sehr gute idee, da ich noch jung bin und das dadurch sich mein zucker sehr verbessern wird und das heisst weniger spätfolgen (ich arbeite im Altenheim und sehe genug leute die an spätfolgen von diabetes leiden..ich will nicht irgendwann dazu gehören!) er stellte mir gleich eine überweissung an eine adipositas chirugie aus. Ich fragte ihn wie hoch meine chancen auf eine kostenübernahme sind er meinte sehr hoch, da ich erstens schon seit mind. 10 jahren versuche erfolglos abzunehmen (das erste mal mit 10 jahren dann 5 jahre später noch mal in die kur leider nichts gebracht und auch zwischen seitlich sehr viele diät versuche ohne erfolg leider ) ausserdem meinte er ich habe durch mein gewicht diabetes typ 2 das sei ein weiterer grund und die medikamente die ich nehme sind sehr sehr teuer ich bekomme victoza diese spritze kostet um die 500 euro und hält ca 2 - 3 monate das wären also schon um die 2000 euro im jahr oder auch mehr und da wäre die krankenkasse (aok) viel billiger drann, wenn sie jetzt die op bezahlen, denn später werden noch andere spätfolgen dazu kommen... ich weiss es wäre besser ohne op abzunehmen und ich hab mir auch jedes mal gedacht ach komm vielleicht schaffst du es ja doch abzunehmen hat nie funktionier mitlerweile hat sich das um jahre hinaus gezögert jetzt möchte ich nicht mehr warten! ein beratungstermin habe ich schon am 25.07.12.. ich versuche aber meine erwartungen nicht zu hoch zu halten damit die enttäuschung nicht so hoch ist was sagt ihr dazu ? hab ich gute chancen auf eine kostenübernahme?

...zur Frage

Würde AOK Magenbypass übernehmen?

Hallo. ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich möchte gerne einen magenbypass und wollte euch fragen ob ihr mir meine chance cerraten könnt. Kurz was zu mir: bin w 21 habe schon immer mit Übergewicht zu kämpfen gehabt. Habe damals mit 80kg ca. 2010 -2011 eine abnehmkur auf rügen gemacht die nichts brachte, ebenfalls besuche im fitnessstudio brachten nichts. Ich habe 2016 meine tochter entbunden und da ging mein Gewicht am ende rapide bergauf. Ich habe in der ss knapp 40kg zugelegt. Momentan wiege ich 112kg bei einer Größe von 168 und einem alter von 21 jahren. Schilddrüse und co. Sind ok.

Ich bin bei der aok niedersachsen.

Wie schätzt ihr die chancen das ich so eine op bekomme?

Danke an euch.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?