Magen-Darm Spiegelung statt Urologe?

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6 Antworten

Das Problem wäre nicht, dass der Proktologe bei der Darmspiegelung mit Ultraschall die Prostata nicht sehen würde, er würde eine Diagnose nicht stellen und höchstens darauf hinweisen, dass sich ein Urologe die Prostata mal ansehen sollte. Insofern müsste man getrennt zu einem Proktologen und einen Urologen gehen, wenn beide Organe untersucht werden sollen.

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Lass dich von den vielen Antworten wirklich nicht irritieren. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Ohne die Vorsorge / Früherkennung Untersuchung wäre ich bereits tot. Ohne die Darmvorsorge hätte ich längst einen ausgewachsenen Darmkrebs. Vorsorge ist wichtig und aus meiner Sicht, richtig. Man muss nicht jedes Vorsorgeergebnis gleich durch eine großangelegte Therapie behandeln, man muss aber wissen was sich evtl. anbahnt und es in Beobachtung haben. Wenn es Leute gibt die behaupten, es wäre alles Unsinn, dann wünsche ich denen, dass zu den glücklichen gehören, die von einer Krebserkrankung verschont bleiben, denn  sonst kann es mit denen ein böses Ende nehmen. Zu deiner eigentlichen Frage: Nein, du musst schon zu beiden Ärzten gehen. Fachleute sind in jedem Fall gefragt

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Nein das geht nicht, das ist eine ganz andere Untersuchung.

Stelle dir deine Anatomie vor.....

Wo ist der Magen/Darmbereich und wo ist der UroBereich.....

Auch die Fachbgebiete sind verschieden.

Der Internist macht i.d.R. eine Magen/Darmspiegelung und der Urologe macht die sog. "Männervorsorge".




Lg

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Huflattich 01.10.2017, 21:34

"Männer-vorsorge" = allerhöchstens Krebsfrüherkennung und selbst das ist fraglich ...... lasst euch nicht für dumm verkaufen, es geht doch mMn einzig und allein - ums Geld verdienen .

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sonnymurmel 02.10.2017, 09:58
@Huflattich

Ok.....das deine Meinung.

 Ich nehme an du bist gesund und ich wünsche natürlich dass das auch so bleibt.

Ob jemand zur einer  Vorsorgeuntersuchung geht -sollte jeder für sich selbst entscheiden.

In der Praxis zeigt sich allerdings dass  Früherkennung sehr wichtig ist.

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Huflattich 02.10.2017, 12:38
@sonnymurmel

Ob jemand zur einer  Vorsorgeuntersuchung geht -sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Da hast Du natürlich recht, und meine Meinung wird hundertprozentig niemanden allein davon abhalten! 

Nochmals der Begriff Vorsorge ist mMn. schlicht weg falsch - da es impliziert, dass man mit der Untersuchung verhindern kann, das z.B.Krebs entsteht.

Bestenfalls handelt es sich dabei daher um Früherkennung

Vorsorge ist  mMn anders. Tägliche Bewegung gute mineralstoffreiche Ernährung Vitamine vor allem Vitamin C (siehe Linus Pauling und Dr. Rath http://quer-denken.tv/biologische-krebsvorsorge-krebstherapie-i-linus-pauling-und-vitamin-c/

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sonnymurmel 02.10.2017, 13:38
@Huflattich

 
Tägliche Bewegung gute mineralstoffreiche Ernährung Vitamine vor allem Vitamin C

..da hast du natürlich auch recht.

Man muss/sollte schon auch selbst "etwas" tun.

Trotzdem könnte ich dir aus der Praxis sehr viele Fälle zeigen, die nachweislich gesund gelebt haben ( Ernährung/Bewegung)  und trotzdem an Krebs erkrankt sind- während mir gerade aktuell ein Fall bekannt ist:

männl. 85 Jahre // Kettenraucher seit 70 Jahren, Bewegungsmuffel,unregelm. ungesunde Ernährung seit Jahren, ect.

dessen Labor- und Untersuchungswerte sind top.

Meine Meinung ist:

Die Vorsorgetermine wahrnehmen - denn somit ist die Chance einer Früherkennung zumindest gegeben.

Verhindern kann und wird die Vorsorgeuntersuchung eine Krankheit natürlich nicht.

Es ist auch anzumerken, dass in (Basis)Vorsorgeuntersuchungen z.B. nicht jedes Karzinom endeckt wird.

...oder anderes Beispiel :

Heute war die VS-Untersuchung noch oB und bereits eine Woche später entartet eine Zelle- und bis zur nächsten Vorsorge-Untersuchung (i.d.R 1 Jahr) bleibt es unendeckt und kann dann zu spät sein.

Das ist dann schwierig den Pat. zu vermitteln - da sie ja regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrgenommen haben.......

Es bleibt festzuhalten:

Eine 100% Sicherheit gibt es nicht .

Weiterhin gute Gesundheit

Lg Sonny

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Huflattich 02.10.2017, 14:40
@sonnymurmel

@sonnymurmel

Verhindern kann und wird die Vorsorgeuntersuchung eine Krankheit natürlich nicht.

Es ist auch anzumerken, dass in (Basis)Vorsorgeuntersuchungen z.B. nicht jedes Karzinom endeckt wird.

Heute war die VS-Untersuchung noch oB und bereits eine Woche später entartet eine Zelle- und bis zur nächsten Vorsorge-Untersuchung (i.d.R 1 Jahr) bleibt es unendeckt und kann dann zu spät sein.

Das ist dann schwierig den Pat. zu vermitteln - da sie ja regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrgenommen haben.......



All das sind die Gründe warum ich diese Untersuchungen nicht wahrnehmen werde - man wägt sich wirklich in scheinbarerer Sicherheit,.... 

Auch da teilweise sogar der Verdacht besteht, dass erst gerade diese Untersuchungen erst recht den Krebs zum Ausbruch bringen können (z.B. Mammographie). Aber o.k. das kann ja wohl niemand beweisen (will keine falschen Behauptungen in die Welt setzen) 

Natürlich heißt die bittere Wahrheit dann auch, dass man sich im Falle einer Erkrankung dann vorhalten lassen muss, dass man die "Vorsorgeuntersuchungen" nicht wahrgenommen hat. Das ist richtig 

ES GIBT NUN MAL - leider - KEINE GARANTIE.

Gehe übrigens regelmäßig zum ZA  zur Kontrolle. Hier ist es wirkliche "Vorsorge" denn wenn eine schadhafte Stelle repariert werden kann - kann zumindest der Zahn gerettet werden.

Wird man das deiner Meinung nach bei der Entdeckung von Krebs auch definitiv sagen können?  Ich denke - leider nein.

Am Ende ist eh alles eigene Entscheidung - und das Leben ist so oder so endlich. Manchmal vielleicht besser ein kurzes als ein langes qualvolles Leben gehabt zu haben.......

Hat halt jeder seine eigene Philosophie.

Dennoch ein netter Kommentar - Danke dafür !

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Weder das eine noch das andere ist wirklich sinnvoll, auch wenn andauernd behauptet wird, das Darmkrebs und Prostata - Krebs wenn früh erkannt - heilbar sind. 

Die Statistiken zeichnen ein anderes Bild.

Außerdem was hat der Darm mit der Prostata zu tun ? Natürlich ersetzt die eine Untersuchung die andere nicht . 

"Sparen "kann man sich mMn - beschwerdefrei (also ohne Blut im Stuhl und keine Probleme beim Sex und Wasserlassen) eh - beide. 

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Nein, das geht nicht!

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Eher nicht.
Oft wird ja bei einer Prostatauntersuchung eine Stanzung vorgenommen.
Je nachdem warum sie untersucht werden soll.

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Huflattich 01.10.2017, 21:41

Auch das noch !!!

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sonnymurmel 02.10.2017, 10:55
@gaby01

"Gestanzt"wird erst wenn der Facharzt eine Veränderung der Prostata feststellt. Um das Gewebe klassifizieren zu können wird dann eine Gewebeprobe entnommen (Biopsie/Stanzung).

Bei der Basisuntersuchung wird i.d.R. "nur" getastet und geschallt.

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