Männliche Stimme verbessern?

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1 Antwort

Falsch! Nicht die Stimme macht den Ton, sondern der Ton macht die Stimme, sowie der Ton die Musik macht.

Es ist eine Frage der inneren Haltung und der psychischen Disposition, wie die Stimme klingt. Die Sprechweise ist ein Signal, das blitzartig Einsicht in das Rollenverhalten eines Menschen gewährt. Sprechtempo, Lautstärke, Artikulation und Sprechrhythmus sind für jeden Menschen so einzigartig charakteristisch, dass man einen Bekannten am Telefon oft an einem einzigen Wort erkennen kann. Schaltet man das Radio ein, kann man nach einem halben Satz erraten, ob ein Pfarrer predigt, selbst wenn er gerade einen Exkurs über Umweltverschmutzung macht.

  • Der Phlegmatiker spricht weich und leise, oft schlaff.
  • Der Choleriker spricht laut und hart, häufig schrill.
  • Der Melancholiker spricht artikuliert und als Wichtigtuer meist gepresst, zuweilen zerhackt.
  • Der Sanguiniker spricht schnell und manchmal undeutlich, fahrig.
  • Laut und artikuliert klingt energisch.
  • Laut und schnell klingt dröhnend.
  • Laut und weich klingt sonor.
  • Weich und schnell klingt beschwingt.
  • Weich und artikuliert klingt bedachtsam.

Auch die restlichen SprechStrukturen lassen sich direkt ableiten. Der Geborgenheitsdrang hat eine Sprechweise, die weich und verhalten langsam ist, sie klingt kindlich quengelnd. Wer aus Angst vor Misserfolg sich unsicher fühlt, spricht leise und undeutlich, er nuschelt. 

(Max Lüscher: "Signale der Persönlichkeit")

Signale der Persönlichkeit - (Stimme, verbessern)
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