Männerfrage: Sollte man in Deutschland die Geburtenrate erhöhen?

Das Ergebnis basiert auf 48 Abstimmungen

Ja in Deutschland sollten mehr Kinder geboren werden 52%
Nein in Deutschland sollten weniger Kinder geboren werden 29%
Es sollten nicht weniger und nicht mehr Kinder geboren werden 19%

37 Antworten

Nein in Deutschland sollten weniger Kinder geboren werden

Erstmal wundert mich die Einleitung "Männerfrage", da ja wohl Frauen, sowie auch Männer dazu beitragen, dass mehr oder weniger Kinder gezeugt werden.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir in Deutschland keine Kinder mehr zeugen sollten. Es gibt genug im Elend lebende Kinder und genug Völker, die noch nicht verstanden haben, dass zum Fortschritt - der ja auch weniger Kindersterblichkeit und eine längere Lebenserwartung mit sich bringt - auch gehört, dass es falsch ist, Kinder wie vor 100 Jahren zu zeugen. Da waren zum Erhalt der Menschheit noch viele Kinder notwendig, damit letztendlich nach einigen Todesfällen der Bestand der Menschen unverändert blieb. Heute bedeuten viele Kinder ein explosionsartiges Wachstum der Weltbevölkerung, so dass bald nicht mehr genug Platz für die Menschen auf der Erde vorhanden ist, bzw. wir in unverantwortlicher Weise die Natur zerstören, damit wir neuen Platz für mehr Menschen schaffen.

Da wir dies alles wissen und es noch Völker gibt, die diese Erkenntnis mangels ausreichender Bildung nicht haben, müssen wir die Zahl der Menschen hier reduzieren und uns darum kümmern, dass die in anderen Gebieten zu viel gezeugten Kinder die gleiche Bildung und die gleichen Informationen bekommen, damit in hoffentlich nicht allzu ferner Zeit die Weltbevölkerung einmal weniger wird und das Leben auf diesem Planeten wieder lebenswert wird.

ich finde es gut, wenn jetzt mal die Männer gefragt werden, denn die wollen ja meistens keine

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Nein in Deutschland sollten weniger Kinder geboren werden

Alle reden über das Klima - aber keiner über die Überbevölkerung.

Mag sein, dass in Afrika die Geburtenraten höher sind, aber dafür entspricht unser ökologischer Fußabdruck dem von 30 Afrikanern.

Mittelfristig muss die Bevölkerungszahl auf der Erde sinken - sonst nutzen auch Elektroautos und Windkraftanlagen nichts.

Wir haben die Chance, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Und wir können über die Entwicklungshilfe und politische Entscheidungen Einfluss nehmen. Ich persönlich würde Entwicklungshilfe nur noch für Frauenbildung und Familienplanung zahlen, nicht mehr für die Armeen irgendwelcher Diktatoren.

Die Geburtenrate kann niemand auf Kommando erhöhen.

Jedoch wäre es (theoretisch) möglich, die vielen mißlichen Dinge zu ändern, die dafür sorgen, daß den Menschen immer mehr die Lust vergeht, Nachwuchs zu bekommen. Das fängt bereits bei den anstehenden Zwangskosten an und geht weiter mit ungünstigen Wohnverhältnissen, Mißständen im Bildungswesen, familienfeindliche Arbeitsmarktpolitik usw. usw.

Doch das wäre dann eine Mammutaufgabe, die sich mit Sicherheit über mehrere Generationen hinzieht und bei dem das Herangehen an diese Sache durch eine weit verbreitete (und auf Deutschland bezogen) total unsinnige Angst vor möglicher Überbevölkerung gehemmt wird.

Stattdessen bevorzugt man es gegenwärtig immer noch, einer möglichen Überalterung durch den Import junger Menschen aus aller Herren Länder zu begegnen, ohne ehrlicherweise zuzugeben, daß es da im Schwerpunkt nur darum geht, die Arbeitslöhne (und damit den Wohlstand) in der Masse möglichst niedrig zu halten.

Was ist daran eine Männerfrage? Kinder werden von Frauen geboren und daran wird sich auch lange nichts ändern.

Kinder bekommen sollten diejenigen, die Kinder lieben und Verständnis für sie haben. Ob deutsch oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Es sollten nicht weniger und nicht mehr Kinder geboren werden

Man kann und darf niemandem vorschreiben, ob und wie viele Kinder er oder sie in die Welt setzen soll. Wie sollte das gehen? Abtreibungen verbieten, Frauen zwangsschwängern oder zum Abbruch zwingen? Am Ende noch entscheiden, wer mit wem wie viele Kinder haben darf?

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