''Männer werden immer weiblicher und Frauen werden immer männlicher'' stimmt ihr der Aussage zu?

Das Ergebnis basiert auf 120 Abstimmungen

Nein (bin Männlich) 38%
Nein (bin Weiblich) 36%
Ja (bin Männlich) 18%
Ja (bin Weiblich) 6%
Nein (bin Divers) 2%
Ja (bin Divers) 1%

45 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein (bin Männlich)

In meiner Jugend gab es diesen Trend. Frauen wie Alice Schwarzer hielten das Banner einer entweiblichten Frauenrolle hoch. Heute ist doch gerade Frau Schwarzer nur noch ein Museumsstück aus einer längst vergangenen Zeit. Es dominieren Vorreiterinnen wie bei Pussy Riot.

Bei manchen jungen Männern sehe ich aber ein Problem mit der Männlichkeit, das wird auch von jungen Frauen in meinem Bekanntenkreis beklagt. Entweder sind die Typen üble Machos oder verängstigte Softies. Hier so ein verunsicherter Softie auf der Suche nach seiner Männlichkeit:

https://www.youtube.com/watch?v=dvFJiPv93gc

Ja (bin Männlich)

Hallo Latthammer3,

heute kennen wir zwei Sichtweisen auf eine Geschlechtlichkeit:

  • das biologisch genetische Geschlecht mit entsprechendem Phänotyp,
  • die geschlechtliche Identifkation im Sinne der eigenen Wahrnehmung.

Beides kann aufeinander fallen oder auch verschieden sein. Und im Rahmen der geschlechtlichen Identifikation darf es "Grauzonen" geben, wo jemand sich irgendwie identifiziert aber auch prominente Dimensionen einer anderen Identifikation hat.

Betrachten wir jetzt jeweils eine genetisch biologische Frau wie ein Mann, die sich beide in diesen Geschlechtern auch identifizieren. Die beiden Menschen hätten eine jeweils prominente Dimension der Identifikation im jeweils anderen biologischen Geschlecht.

So mag es sein, dass sich diese Menschen auch mal in dieser anderen Dimension ausdrücken, z.B. in der Mode, im Verhalten, in der Wahrnehmung, usw. Wenn das immer mehr Menschen sind, die dies in sich wahrnehmen, so mag es erscheinen, als ob Männer weiblicher und Frauen männlicher werden.

Dazu kommt, dass sich ein traditionelles Rollenverständnis wie auch Erwartungshaltungen in den geschlechtlichen Identifikationen sebslt wie deren Dimensionen auflöst.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – langjährige Lebenserfahrung und persönliche Anschauung
Ja (bin Weiblich)

Ja, das liegt zum Großteil daran, dass keiner mehr richtig weiß wie er Männlichkeit oder Weiblichkeit überhaupt definieren soll.

Früher gab es ganz einfache Attribute, heute muss man ganz neu danach suchen, was zutiefst männlich oder weiblich ist.

Typisch männlich ist z.B. Zielgerichtetheit, Entschiedenheit und weiblich ist die Fähigkeit zu Kommunikation und Sanftheit/Liebe.

Also darf ich als man weder Sanftheit noch liebe als Fähigkeit haben oder gar extrem gute Kommunikation? XD

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@LukaUndShiba

Doch natürlich, das ist sogar sehr erwünscht. Für mich ist es auch kein Problem, wenn Männlichkeit sich mit weiblichen Elementen mischt und umgekehrt.

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Von Experte DianaValesko bestätigt
Nein (bin Männlich)

Den Eindruck habe ich nicht.

Natürlich gibt es intersexuelle Menschen, die liegen aber zahlenmäßig gesehen unter 1 % der Gesamtbevölkerung. Es ist ok, wenn diese Aufmerksamkeit bekommen, allerdings sollte man nicht vergessen, dass dies nach wie vor Ausnahmen sind.

Nein (bin Männlich)

Das glaub ich nicht...Tim

Woher ich das weiß:Hobby – eigene Erfahrung

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