Mädchenname nach Scheidung der Eltern?

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3 Antworten

Guten Abend,

Das wird meist nicht klappen. Hier gilt nicht mehr das Namensrecht des BGB zu Familiensachen. Bei Volljährigen müsste zwar der Vater grundsätzlich nicht zustimmen, aber das Problem ist ein ganz anderes. Das Problem ist, dass die Namensänderung nur nach dem Namensänderungsgesetz möglich ist. Danach ist eine Namensänderung aber nur zulässig, wenn es hierfür einen wichtigen Grund gibt; letzeres ist aber nur ganz selten der Fall.

Der mangelnde Kontakt zum Vater oder Verärgerung über ihn, weil er keinen Unterhalt zahlt, wird als wichtiger Grund keine Anerkennung finden. Familiäre Gründe scheiden bei Volljährigen regelmäßig aus. Der wichtige Grund müßte mit der Führung des aktuellen Namens einhergehen, also an dem Namen selbst liegen. Für Volljährige aus geschiedenen Ehen gelten keinen anderen Regeln, als für alle anderen, die ihren Namen ändern möchten.

Wenn der Namen unaussprechlich ist (Przwllcoscza), zu Wortspielen Anlass gibt (Bratwurst), auf Verbrecher hinweist  kommt eine Änderung in Betracht. Wenn der Vater also ein berühmter Verbrecher ist, wird die Namensänderung leichter klappen. Die Hürden stehen aber hoch. Die Kosten belaufen sich m.W. auf ca. 1.000,00 EUR, bei Ablehnung auf ca. 500,00 EUR.

Informationen: ehescheidung24.de

Ich denke, dass du keinen Erfolg damit haben wirst.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wissensdurst84

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Ich würde sagen, nein. Wichtige Gründe sind, so weit ich weiß, diese:

  • Wenn der Name anstößig oder Lächerlich ist.
  • Sehr schwierige Schreibweise oder Aussprache
  • Abweichende Schreibweisen, von dem, was man so kennt, und wenn das immer wieder zu Missverständnissen führt

Das was du nennst, sind ja sehr persönliche Gründe und sowas interessiert die Behörden für gewöhnlich nicht, aber das kannst du ja einfach mal die entsprechende Behörde (Standesamt) fragen.

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Deinen Namen darfst du dannn eh wieder annehmen/:) auch schon auf grund der Scheidung

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Kommentar von MaraMiez
25.12.2015, 23:45

Die Scheidung der Eltern berechtigt nicht zur Namensänderung eines volljährigen Kindes (auch nicht eines minderjährigen Kindes).

Das wird den Eltern auch so gesagt, wenn der Nachname des Kindes durch Eheschließung oder Namenserteilung geändert wird und das steht auch so in den entsprechenden Unterlagen...man kann es nicht rückgängig machen.

Das Ginge nur per Einbenennung z.B. bei Wiederheirat und neuem Familiennamen, da müsste dann aber der andere Elternteil seine Zustimmung geben.

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Kommentar von Wissensdurst84
25.12.2015, 23:47

Mal sowas von falsch dass der Name angenommen werden darf.

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Kommentar von Nikita1839
26.12.2015, 09:45

Bei uns ging es damals nunmal

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