Mädchen im Islam

14 Antworten

Im Islam wird keine Frau unterdrückt. Der Prophet Muhammed sagt sinngemäß, dass nur der ein guter Muslim ist, der seine Frau glücklich macht.

Allerdings gibt es einige Kulturkreise, die zwar mehrheitlich islamisch sind, in der viele Menschen nicht nach den Geboten leben. Dies aber damit zu verwechseln, wäre genauso falsch wie folgendes Beispiel:

In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es leider weit verbreitet, dass deutsche Männer ihre Frauen schlagen. Der Ehemann durfte sogar die "Vollziehung ehelicher Pflichten" durchsetzen. Wenn jetzt jemand behauptet hätte, dass das Christentum jetzt die Mißhandlung von Frauen fördert, wäre das sicher falsch. In dieser Zeit hatten wir viele Jahre in Deutschland eine christliche Regierung und trotzdem wäre das so nicht gerechtfertigt.

Genauso liegt es bei dem Islam. In Saudi-Arabien werden die Rechte der Frauen beschränkt und das ist falsch. Aber das ist Saudi-Arabien und nicht der Islam.

Das Erbrecht bei den Muslimen war eine Revolution FÜR die Frau. In den vorher verbreiteten monotheistischen Religionen des Christentums und des Judentums hat die Frau nichts geerbt und war mehr oder minder Eigentum des Mannes. Die Frau galt während der Periode als unrein und musste in dieser Zeit in einem gesonderten Haus leben.

Mit all dem hat der Islam aufgeräumt und Mann und Frau klare Rechte und Pflichten gegeben. Die Frau erbt im Islam nur eine Hälfte des Anteils eines Mannes, das ist richtig.

Die Frau darf dieses Geld aber auch uneingeschränkt für sich selbst behalten, weil sie nicht für den Lebensunterhalt einer Familie aufkommen muß. Das Geld meiner Frau gehört ganz allein ihr, während mein Verdienst für den Unterhalt der gesamten Familie dient.

Auch mit einer anderen "Blutschuld" wurde aufgeräumt. Schau dir die Geschichte des Christentums in Hinsicht auf die Schuld Eva´s an. Sie war schwach und wurde von Iblis verführt und hat daraufhin den lieben Adam verführt. Deshalb wurde sie mit der "Schuld" der Regelblutung geschlagen und musste dem Mann dienen. Ganz anders im Islam.

Die Regelblutung ist ein natürlicher Vorgang, der von Allah so gewollt und bestimmt wurde. Allah hat den Menschen schon bei der Ausweisung aus dem Paradies verziehen, es gibt keine Erbschuld.

Gerade wir im Westen sollten uns nicht über die Rückständigkeit der Menschen in den Entwicklungsländern aufregen. Durch die Politik des Kolonialismus haben wir Jahrhunderte dafür gesorgt, dass die Gesellschaften in Südamerika, Afrika und Arabien stehen bleiben und dass Korruption blüht. Auf diesem Fundament gründen wir auch heute unseren Reichtum.

Wenn wir uns jetzt mit erhobenem Zeigefinger hinstellen und ein Verhalten anprangern, dass mitten in Europa vor 100 Jahren noch total normal war, sind wir bestenfalls zynisch.

"Im Islam wird keine Frau unterdrückt. Der Prophet Muhammed sagt sinngemäß, dass nur der ein guter Muslim ist, der seine Frau glücklich macht."

Was hilft es, wenn die Worte des Propheten in der Praxis vielfach genau das Gegenteil bewirken? - Die islamische Kultur ist nun mal so, dass sie mehrheitlich auch über die Gesetze der Sharia die Frauen benachteiligt und diskriminiert. - Da helfen auch argumentative "Klimmzüge" nichts!

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@pasmalle

Bist du Muslim und kannst das deshalb beurteilen? In unserer Gemeinde gibt es Hunderte selbstbewusste, gläubige Muslima...erzählen denen mal bitte, sie werden von ihrem Mann unterdrückt:)

Ausserdem: du willst den Unterschied zwischen arabisch und muslimisch wohl nicht verstehen.

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Wie erklärst du dann, wieso Mohamed eine reiche Witwe geheiratet hat und die auch noch christlich. Hatte die im Lotto gewonnen, wenn Frauen im Christentum nicht erben dürfen.

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@Klaraaha

Chadija war Witwe, aber selbst Unternehmerin und Kaufmannsfrau. Von daher hatte sie eigenes Vermögen, über das sie frei verfügen konnte. Außerdem gibt es keinen Anhaltspunkt, sie wäre Christin gewesen. Sie lebte in Mekka und an dort war die christliche Religion nicht verbreitet.

Aber du wirst mir sicher erklären können, warum im "aufgeklärten" Christentum noch heute die Scheidung (siehe Malta) verboten ist, während im Islam schon vor 1.400 Jahren die Scheidung erlaubt wurde.

In der christlichen Schweiz durften Frauen bis vor wenigen Jahren nicht einmal wählen. Vergiß nicht, dass die positiven Errungenschaften der Emanzipation erst nach 1968 langsam eingesetzt haben. Vorher lebten wir hier auch noch sozusagen im Mittelater. Diese Zeit ist gerade mal 40 Jahre her, nicht genug Zeit, um deshalb auf andere Kulturkreise mit dem Finger zu zeigen.

Der Westen liebt es allerdings, die eigenen Errungenschaften als ewig erreicht anzupreisen, die eigenen Verbrechen werden schnell vergessen. Es ist kaum 40 Jahre her, dass die USA über 3 Mio. Vietnamesen abschlachtete und ein halbes Volk zur Prostitution zwang - aber das waren ja "nur Asiaten", deshalb war das wohl damals keine Verletzung der Frauenrechte...

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Der Junge wird im Islam mehr wertgeschätzt und die Frauen werden .Vor Gott sind beide gleich. Aber in ihrer Beziehung zueinander sind die jeweiligen Rechte des einzelnen unterschiedlich, wie ja auch Mann und Frau von Natur aus unterschiedlich sind. Grundsätzlich kann man sagen, daß sich die Rechte des einen aus den Pflichten des anderen ergeben und umgekehrt.
Mann und Frau sind vor Gott einander ebenbürtig und gleichwertig. Im Koran wird an vielen Stellen betont, daß die Belohnung bzw. Bestrafung im Jenseits nicht vom Geschlecht abhängig ist. So heißt es z.B. in Sure 3, Vers 195: "Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen." Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen. Innerhalb der Ehe sind Frau und Mann bezüglich ihrer Rechte und Pflichten in den Bereichen gleichgestellt, in denen sie von Natur aus gleich sind, Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind. Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen (s. Frage 4). Und auch bezüglich des Erbrechts wird auf die Pflicht des Mannes als Versorger der Familie Rücksicht genommen (s. Frage 15). Quelle : http://www.enfal.de/fragfrau.htm#a

es ist bei diesem thema hilfreich,sich mit gewissen gesetzen des islam vertraut zu machen!diese seite ist ganz gut denk ich! in den suren,die weiter unten stehen,wird die rolle der frau ganz gut dargestellt!

http://www.igfm.de/Frauen-und-Scharia.479.0.html

daraus:

Züchtigungsrecht: Sure 4,34 gesteht dem Ehemann ein Erziehungsrecht an seiner Frau zu: "Und wenn ihr fürchtet, daß (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!"(4,34). Zwar ruft die Überlieferung Männer dazu auf, ihre Frauen gut zu behandeln. Manche Theologen fordern, eine Frau dürfe niemals heftig oder ins Gesicht geschlagen werden. Aber da der Mann der Frau nun einmal übergeordnet sei, müsse er die Ordnung wahren und Unfrieden - notfalls mit Druck - abwenden. Von Muhammad ist überliefert: "Der Prophet sagte: Schlagt nicht die Mägde Gottes. Da kam Umar [der zweite Kalif, regierte 634-644 n. Chr.] und sagte: "O Gesandter Gottes, die Frauen rebellieren gegen ihre Gatten.' So erlaubte er, sie zu schlagen".

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