Macht zu viel Wissen unglücklich?

18 Antworten

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2 Wissenschaftler treffen sich nach einiger Zeit mal wieder. Der eine erzählt, dass ihm vor 2 Nächten Gott erschienen wäre und ihn vor die Wahl stellte. Er könne wählen zwischen allumfassenden Wissen oder immerwährenden Glücks. 

Da fragte der andere Wissenschaftler: "Und? Wie hast du gewählt?". "Ich habe natürlich das allumfassende Wissen gewählt."

"Und welche neue, wichtige Erkenntnis möchtest du mit mir teilen?"

"Es war die falsche Wahl!"

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Ich denke, da es durchaus auch viele weniger intelligente und gleichzeitig unglückliche Menschen gibt hast du als intelligenter Mensch alle Möglichkeiten, glücklich sein zu lernen.

Danke, der Witz ist wirklich gut ;)

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Ich finde deine Ausführung phänomenal. Nicht des Witzes wegen an sich, sondern die Hochwertigkeit deiner gesamten Zeilen, die verschiedene Menschen tatsächlich begreifen sollten.

Dafür hau ich Dir ein Danke rein. Hoffe, ist ok!

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@ChloeSLaurent

Ich find hier sind wirklich sehr gute Antworten bei, wer sich für die Frage interessiert sollte auch bitte die anderen Kommentare lesen, sind gute Aussagen bei, keine Frage!

Aber der Witz mit den beiden Wissenschaftlern bringt es wirklich auf den Punkt ;D

Also ich hätte "immerwährendes Glück" gewählt :)

Danke für die vielen guten Antworten.

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Abgesehen davon dass zu viel Selbstlob stinkt, ist das von der Person abhängig.

Es gibt Personen, die sind unglücklich, weil sie zu intelligent sind. Sie machen sich zu allem einen Kopf und kommen zu Erkenntnisse, die deprimierend sind. Sie kommen an einen Punkt, an dem sie nur noch Sinnlosigkeit sehen.

Dann gibt es andere Personen, die können damit gut umgehen. Sie ignorieren die Erkenntnisse, die deprimierend sind und konzentrieren sich auf Konstruktives, darauf, neue, andere Erkenntnisse zu gewinnen oder auch die Welt ein kleines Stückchen zu verändern.

Ist jetzt alles sehr allgemein gehalten, ist aber auch so gewollt.

Kurz gesagt: Es kommt alles auf die innere Einstellung an.

Abgesehen davon dass zu viel Selbstlob stinkt, ist das von der Person abhängig

Recht hast du, aber ich möchte mich an keiner Stelle selbst loben. Vielleicht kam das falsch rüber, eigtl ist die frage eher allgemein bezogen.

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wir bestehen nur aus Materie die gewissen chemischen und physikalischen Prozessen unterliegt. unsere Existenz ist nur ein reiner Zufall und das was wir tun und warum wir es tun ist universell gesehen praktisch unendlich bedeutungslos... ja, darüber mache ich mir Gedanken :D

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@Wrakas

Gut zu wissen das andere auch so denken ;D auch wenn es sinnlos ist :p bzw einem nicht wirklich was bringt das zu wissen außer das man dadurch evtl nur noch unglücklicher wird.

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man muss das beste daraus machen :D egal wie sinnlos es eigentlich ist.

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@Wrakas

Naja, wenn ihr, wie aus Statjuice Antwort hervorgeht, nicht gerne unglücklich seid, dann ist "das Beste daraus zu machen" eigentlich ganz und gar nicht sinnlos, denn in diesem Fall bedeutet das ja dann, glücklich zu sein. Ein normalerweise angestrebter Zustand.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet ist das Beste daraus machen also ganz und gar nicht sinnlos.

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Das thema der gesunden mitte zwischen gegensätzen hat schon früh aristoteles in seiner "nikomachischen" ethik besprochen, allerdings mit schwerpunkt tugenden.

Wissen ist -wie erfahrung- eine kategorie, die einen zweifellos negativen gegenpol hat, das nichtwissen. Bei solchen paaren gilt: je weiter am positivpol, umso besser.

Mit wissen und erfahrung kommt dann irgendwann auch die erkenntnis, dass "zu viel" wissen das leben dann bereichert, wenn man zu geselligkeit, spontaneität und unbeschwerter lebensfreude eine gesunde mitte findet :-)

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