Macht Vegan agressiv?

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Liebe/r Doomer,

Deine Frage liegt Dir mit Sicherheit sehr am Herzen. Leider trifft sie nicht wirklich den Kern unserer Plattform. gutefrage.net steht für das Suchen, Geben und Finden von gutem Rat und dem Helfen bei echten Problemen aus dem Alltag. Alles weitere, beispielsweise interessante Erörterungen und originelle Sachverhalte usw. können und sollen besser in unserem Forum besprochen werden: http://www.gutefrage.net/forum Als alter Hase in unserer Community weißt Du darüber sicher selbst schon lange Bescheid. Deine Frage wurde daher nun geschlossen. Im Forum kannst Du sie erneut stellen und mit den Nutzern frank und frei besprechen. :-)

Herzliche Grüsse

Sophia vom gutefrage.net-Support

11 Antworten

Deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen. Ich habe oft Kurse betreut und die Mittagessen organisiert, es liessen sich durchwegs am Kurs wie beim Essen auffällige Zickereien ausmachen in dieser Gruppe. Interessant war auch, dass viele dieser Gruppe nach dem Essen rauchten und gegen Abend in der Stunde Schokolade verdrückten.

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Es macht eigentlich gar keinen Sinn, sich mit derart oberflächlichen und intoleranten Argumenten auseinander zu setzen. Aber trotzdem:

Wenn ich Menschen beobachte, die eine Schweinshaxe verspeist haben, dann waren die alles andere als aggressiv, sondern eher rundum satt und zufrieden.

Vergewaltigung von Kühen? Etwas seltsameres hab ich selten gehört. Wenn es die Viehzucht nicht gäbe, wären schon ganze Rassen von Haustieren ausgestorben. Also könne man umgekehrt den Veganern vorwerfen, dass sie die Ausrottung von Tierarten fordern.

Als nächstes warte ich noch darauf, dass Veganer fordern, Raubtiere zum Fleischverzicht aufzufordern, denn demnach sind diese ja auch Mörder.

Und nein, ich glaube nicht, dass die Form der Ernährung in irgend einer Weise den Charakter prägt. Den bringt man schon vorher mit. Allenfalls die Leute, die hungern müssen, könnten aggressiv werden, was dann aber auch einen konkreten Grund hat.

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Kommentar von Doomer
25.03.2012, 11:44

Als nächstes warte ich noch darauf, dass Veganer fordern, Raubtiere zum Fleischverzicht aufzufordern, denn demnach sind diese ja auch Mörder.

schon passiert. vor 2 monaten hat man mir gratisproben von veganem hundefutter in die hand gedrückt und mich (auf dem parkplatz vom fressnapf) gefragt, ob mir klar wäre, wieviele tiere für diesen 15kg sack hundefutter, den ich grad in meinen kofferraum lud, sterben mussten.

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Religiöser Fanatismus ist immer aggressiv. Wenn sich jemand dafür entscheidet, kein Raubtier mehr zu sein, geht das auch ohne die anderen umdrehen zu wollen. Aber es ist doch wie bei denen, die sich entscheiden zu glauben, dass irgend ein ätherisches Wesen die Welt erschaffen hat; sie sind davon überzeugt, im Recht zu sein und meistens wollen sie auch andere davon überzeugen, und wenn eine starke Community dahinter steht, kann das zu Kreuzzügen und ähnlichem führen. Sorry, deine Frage ist nicht wirklich beantwortet, aber dieser Aspekt spielt glaub'ich auch eine Rolle.

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Die überwiegende Zahl der Veganer ist sicherlich nicht aggressiv!, genau sowenig wie die meisten Demonstrationsteilnehmer auf/bei einer Friedensdemo! Auch die wenigsten Hundehalter machen ihre 4beinigen Freunde zu Kampfmaschinen, dies sind nur 3Bsp. die Dir zeigen,man darf nicht verallgemeinern! Das es in allen Gruppen auch Leute neben der Spur gibt ist bei den unterschiedlichen Erfahrungsschatz der vielen :Einzelnen Individuen ,leider nicht zu vermeiden...m.lieben Gruß h.

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Der Grund, warum dir speziell Veganer als so agressiv auffallen ist sicherlich nicht der Mangel eines Stoffes im Körper. Vielmehr ist Veganismus eine derart strenge Ernährungsform, dass die Menschen, die sie verteten sich ein demenstprechend strenges Urteil über ihr Umfeld erlauben.

Also etwa gemäß dem Motto: "Weniger Ernährungstoleranz, weniger Allgemeintoleranz."

Aber, ich bitte: Das ist nicht allgemeingültig. Es gibt Veganer, die ihren Frieden damit finden und erkennen, dass sie ihr Umfeld nicht komplett bekehren können. Dass sie selbst Veganer sind reicht ihnen. Aber es gibt eben auch jene, die eine fanatische Einstellung dazu entwickeln. Nich umsonst gibt es den Begriff des "Ökotrerrorismus".

Der wissenschaftlichen Meinung nach ist das Diskutieren mit solchen Leuten unnötig, weil es ergebnislos bleibt. Du solltest sie einfach nicht beachten.

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Kommentar von Doomer
25.03.2012, 16:35

Nich umsonst gibt es den Begriff des "Ökotrerrorismus"

kenne ich hier in österreich unter dem namen GEMÜSE TALIBAN

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ich bemerke es auch oft. aber nur bei denen die auch "bekehren" wollen. ich kenne veganer die immer und immer wieder nur auf einen einreden und nicht in ruhe lassen. meine Freundin aber (veganerin) macht ihr ding für sich. Flippt nicht aus oder hält mir Vorträge wenn ich Fisch esse. Es gibt so oder so welche. Die lauten sind immer aggressiver (egal ob Fleischesser oder Veganer...). Am Nährstoff Mangel kann es nicht liegen, denke ich mal.

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Der Streit zwischen Veganern und Fleischessern macht agressiv. Aber nicht das Essen. Ich kenn einen Veganer und der ist ganz und gar nicht agressiv, sondern völlig normal.

Veganismus ist für die Anhänger desselben eine Ideologie, die entsprechend fanatisch verteidigt wird, zumindest von einem Teil der Veganer (die "normal" tickenden werden sich in so Diskussionen zurückhalten).

Das was du im letzten Absatz schreibst, trifft mit Sicherheit auf einen Teil der Veganer zu. Wie bei einer Religion gibt es Fundamentalisten, aber auch gemässigtere Strömungen. Erstere sind es, die sich in derartigen Diskussionen hervortun.

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ich bin veganerin :) und nein,ich bin nicht aggressiv.also vom gemüt her.das war ich früher nie und jetzt bin ichs auch nicht :) ich bin eher 'betrübt' darüber,dass so viele leute wissen,was fleisch-und milch etc-konsum anrichtet und trotzdem weiterkonsumieren.ich verstehe das einfach nicht :( allerdings finde ich vegetarier,die aus dem grund 'ich will nicht,dass tiere für mich sterben!' vegetarier sind,ein wenig heuchlerisch.es ist bewiesen,dass auch tiere für produkte wie eier,milch und so weiter sterben müssen (zB werden alle männlichen küken vergast oder zerschreddert...) aber wahrscheinlich ist es den meisten einfach zu mühsam,vegan zu leben...obwohl es eigentlich ganz einfach ist ;) es gehört halt der wille dazu... ich persönlich versuche nie,leute zum veganismus zu bewegen.wenn mich jemand fragt,dann sag ich ihm natürlich meine beweggründe.meistens ist es aber so,dass sich die fleischesser schon direkt angegriffen fühlen,wenn man sagt,dass man veganer ist.dann folgen so kommentare wie :"Ich ess ja auch weniger fleisch in letzter zeit!" xD aber naja....ich kann mir vorstellen,dass es veganer gibt,die aggressiv versuchen,alle menschen zum veganismus zu bewegen...aber nicht alle ;)

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Kommentar von Doomer
25.03.2012, 11:53

ich persönlich versuche nie,leute zum veganismus zu bewegen.wenn mich jemand fragt,dann sag ich ihm natürlich meine beweggründe

das find ich ok. mit dieser einstellung würden die veganer auch viel ernster genommen und nicht als hippis oder spinner abgetan.

aber was mich interessieren würde... warum wird es nicht akzeptiert, wenn jemand aus tierschutzgründen vegetarier wird oder (wie ich z.b.) fleisch nur noch vom bio bauern kauft, um massentierhaltung einzuschränken? ist doch immer noch besser als gar nichts zu tun.

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Die meisten Veganer sind Ideologen einer Bessermenschenphilosophie, mit dieser stellen sie sich über andere Menschen und verurteilen sie, weil sie ihre Weltanschauung nicht teilen, daraus resultiert eine starke latente Aggression gegenüber Andersdenkenden, die sich dann auch hin und wieder verbal und tätlich manifestiert.

Die verbalen Entgleisungen sind u.a. auch hier täglich zu bewundern.

Sie geben sich zwar als Tierfreunde aus, sind aber oft nichtmals Menschenfreunde.

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da kannst du schon recht damit haben. ich beobachte dieses verhalten auch seit jahren. auch bei den makrobioten (fettarm und ballaststoffreich,hat den schwerpunkt auf vollwertigem getreide und gemüse).

das ganze thema ist sehr emotional. wenn man nach indien schaut, hat man sehr freidliche menschen vor sich die es ganz natürlich ansehen, kein fleisch zu essen und machen es nicht zu "ihrem" thema. die ganze ideologie fällt weg.

ich glaube, dass zunächst alles extrem gelebt werden muss, damit es an die oberfläche kommt und somit gesehen werden kann. dann kann es sich auspendeln und in eine gesunde balance übergehn.

die grünen waren vor jahren revoluzzermässig drauf. davon ist heute nicht mehr viel übrig. aber sie haben das globale bewusstsein der menschen in eine andere richtung gebracht. gott sein dank!

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hm also ich argumentiere auch so, dass vegetarierinnen heuchlerinnen sind & selbstverständlich sind leute, die tierliche produkte & fleisch konsumieren, dafür verantwortlich, dass gewalt ausgeübt wird...

aggressiv? ich fühl mich oft eher hilflos & versteh nicht, wie ich diese ausbeutung & unterdrückung geduldet, gefordert & gewollt sein kann... die nichtmenschlichen tiere, denen die gewalt angetan wird, die werden kaum wahrgenommen, aber ich stehe dann in einer diskussion & versuche zu verdeutlichen, was passiert!

ich stell mir vor, dass das mit mir getan werden würde:

ich würde vergewaltigt & mir mein kind geraubt werden... ich würd frei drehen! & wofür? damit eine andere spezies die muttermilch trinken kann?

oder meine menstruationszyklus würde aufs drastischste verkürzt werden, damit mein menstruationsprodukt (welches ja zur befruchtung & demnach für den nachwuchs entsteht) gegessen werden kann!?

das klingt doch alles irgendwie nicht normal! aber das ist es... für millionen individuen & ja wenn ich ungerechtigkeit & gewalt erlebe, dann KANN ich auch aggressiv werden... aber das werde ich auch, wenn ich sehe wie nazis irgendwelche parolen brüllen, oder christen jungen menschen einreden wollen, dass sie an gott, anstatt ansich selbst zu glauben...

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Kommentar von Krtecek
25.03.2012, 17:17

an sich selbst glauben sollen... sooo

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Kommentar von Doomer
25.03.2012, 17:49

du weist ebaer schon, dass es überall in der natur so ist, dass die stärkeren die schwächeren als nahrung nehmen? solbst bei den pflanzen ist das so. die stärkeren ziehen den nährstoff aus dem boden und die schwächeren gehen ein. man nennt das den lauf der natur.

warum wollen veganer auf dieses vorrecht der menschen verzichten? natürlich gehört massentierhaltung verurteilt. aber deswegen menschen verurteilen, weil sie fleisch und tierische erzeugnisse essen?

wie PeterSchu hier schon fragte.... verurteilt ihr auch raubtiere? ist ein wolf böse, weil er ein reh frisst? ist eine katze böse, wenn sie eine maus anknabbert? ist ein hecht böse, wenn er einen karpfen verspeisst?

könnt ihr nicht erkennen, wie unsere welt aussehen würde, wenn nahrungskette unterbrochen werden würde? der mensch hat schon viel kaputt gemacht, weil er viele raubtiere (bären, wölfe etc) ausgerottet hat. der mensch muss jetzt viele waldtiere zum abschuss freigeben, um eine überpopulation zu vermeiden und somit die zerstörung des waldes zu verhindern. sollen diese tiere dann auf dem waldboden vergammeln? ist es nicht natürlich, dass man dieses fleisch nimmt um sich zu ernähren?

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