Macht uns technischer Fortschritt das Leben wirklich leichter?

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2 Antworten

Die Vorteile überwiegen die neu entstehenden Nachteile im Ganzen.

Was beim technischen Fortschritt zunimmt ist die Verantwortung, denn man kann größeren Schaden anrichten. Beispiel: Umwelt.

So betrachtet könnte man sagen, dass die Vor- und Nachteile technischen Fortschritt immer mit dem Gebrauch zusammenhängen. Nachteile können immer dann entstehen, wenn das neue Wissen nicht verantwortlich gebraucht wird.

Wir müssen demnach umsteuern, da die Nachteile in der Zukunft überwiegen werden in Bezug zur Umwelt, wenn wir weiter so machen wie bisher.

Es gibt auch ein unterschiedliches Gefährdungspotential in den jeweiligen Neuerungen. Zu fragen ist auch, ob die Menschheit damit umgehen kann und das Kontrollieren kann. In der Vergangenheit und aktuell bspw. mit den Atombomben, wie wird das in der Zukunft mit neuen Sachen sein?

Werden wir die Ausbeutung anderer Länder und Umwelt, Wirtschaftkriege und Kriege etc unterlassen? Der wesentliche Faktor liegt in der Weiterentwicklung der Menschheit, wie der technische Fortschritt genutzt wird.

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Kommentar von LukasAllKnown
12.12.2015, 00:14

Du meinst also, der technische Fortschritt eilt dem gesellschaftlichem Fortschritt noch voraus? Mit gesellschaftlichem Fortschritt meine ich den Fortschritt des Menschen an sich. Menschen töten immer noch Menschen, beuten die Umwelt aus und sowas.

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Ich glaube, das ist oft ein Nullsummenspiel. Die Zeit, die ein Computer einem schenkt, nimmt er einem an anderer Stelle auch wieder weg (durch Abstürze, Tool-Downloads, Sich-vertraut-machen mit komplexen Programmen und zuletzt auch noch durch die Verlockung zum Spielen).

Das gilt für sehr viele technischen Geräte. Allerdings geht es ja nicht nur um Zeit. Die Technik ermöglicht uns vieles, was früher überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Z.B. die Telekommunikation.

Und ich ertappe mich immer wieder mal bei dem Gedanken, was Goethe nach seiner Italienreise gesagt hätte, wenn ich ihm mitgeteilt hätte, dass ich von München aus in 4 Stunden zum Gardasee gelangen kann und zwar genau zu dem Haus in Torbole, in dem er "im Angesicht des Sees" an seiner Iphigenie gearbeitet hat. Und dass ich unterwegs in toller Soundqualität Mozart hören und telefonieren kann.

Im Kampf gegen die Technik und ihre Bedienung hilft es übrigens sehr, wenn man ihn als Teil des Spiels betrachtet. Auch beim Spielen muss man manchmal knobeln.

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