Macht Tilidin körperlich abhängig?

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Also ich gehöre zu den echten Schmerzpatienten und ich ärgere mich jedes mal wieder über Leute die Weisheiten aus Frontal 21 und der Regenbogenpresse zum besten geben. Das frühere Tilidin (auch Valoron) war ein reines Opioid. Da der Verdacht bestand dass es Abhänigkeiten hervorbringt und daher beinah unter das Betäubungsmittelgesetz gefallen wäre gab man einen Antagonisten (Gegenspieler) dazu. Es heißt nun Tilidin plus bzw. Valoron N. Ich habe eine schwere Knieverletzung und leider vertrage ich die gesammte Breite der NSAR nicht ebenso wie Tramal und Novalgin. Da blieb nur noch Tilidin. Ich nehme es nach Bedarf und wenn ich es mal eine Woche nicht nehme, dann empfinde ich weder psychischen und physischen Entzug. Ich habe auch auf einem privaten Sender gesehen wie sich ein Junge etwas davon auf die Zunge gab und mit einem Schluck Cola runterspülte und dann nach zehn Sekunden sagte er würde nun keine Schmerzen mehr empfinden können und piekte sich auch gleich mit einer Nadel zum Beweis. Wenn ich es einnehme braucht es gut eine viertelstunde bis 20 Minuten bis es wirkt. Die Schmerzen lassen endlich nach und wenn ich es länger nicht genommen habe fühle ich mich die erste Stunde ein wenig müde. Ich werde davon weder euphorisch noch aggressiv. Es gibt Leute die sind von Aspirin und Abführmittel abhängig aber darüber berichtet oder sorgt sich keiner. Doch kaum hört einer Opioid wird man gleich zum Junkie abgestempelt und alles ist gleich wie Heroin. Ich hatte schon Ärzte die mir lieber Tramal verschrieben hätten als das nach einer OP. Das ich von Tramal schwere Herzprobleme bekomme war denen gleich hauptsache kein Valoron. Ich kann aus eigener erfahrung nur sagen ich bin nicht mehr angewiesen auf dieses Mittel wie ein Allergiker auf seine Antihistamenika. Ohne habe ich mehr Schmerzen und weniger Lebensqualität doch sonst ist mein Leben auch so ok.

Tilidin ist nahezu "baugleich" mit der bekannten Droge Herion. Das bedeutet schnelle Abhängigkeit, und schwere Entzugserscheinungen. Entgiftung unter ärtztliche Aufsicht nötig. Eine Folge bei langer Einnahme sind körperlicher und geistige Verfall, wie bei anderen opiathaltigen Medikamenten und Drogen.

Ist doch Quatsch mit der abhängigkeit, ich nehme schon seit über 2 Jahren (massive Chonische Schmerzen nach 3 Verpfuschten Bandscheiben OPs) Valoron bzw Tilidin aber wenn die Schmerzen einigermaßen erträglich setze ich die Medikamente auch mal ab, bisher ohne jegliche Entzugserscheinung. Das einzigste problem wo ich habe ist wenn ich wieder mit der Einahme der Medikamente beginne habe ich so die ersten 2-3 tage mit Übelkeit und Schwindel zu kämpfen.

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