Macht sich ein Arbeitnehmer strafbar bzw. ist es ein Kündigungsgrund wenn er einen selbst verursachten Schaden an einem Dienst-PKW als fremdverschuldet meldet?

4 Antworten

Es kommt heraus.

Es wird ein Sachverständiger herangezogen, der den entstandenen Schaden nicht mit dem angegebenen Hergang zusammen bringen kann. Vor 10 Jahren wäre so ein Fall vielleicht noch durchgekommen.

Und ja, dann ist es ein Kündigungsgrund.

Hin oder her, es handelt sich um einen Vollkaskoschaden. Hoffentlich hat der Arbeitgeber nicht an der Kasko gespart. Es ist sein eigenes Betriebsrisiko, absichern oder nicht. Welches er nicht an seine Angestellten weiter delegieren kann.

Bleib bei der Wahrheit, es ist nur ein Auto.

Strafbar wird es, wenn der Fahrer dann auch noch die angebliche fahrerflucht anzeigt -> Vortäuschen einer Straftat.

Gekündigt werden kann der MA wegen des Vertrauensbruchs.

Es ist Vortäuschung einer Straftat und Betrug gegenüber dem Arbeitgeber.

Fahrerflucht ohne Schaden?

Hallo,

mir ist grade etwas sehr Dummes passiert. Ich hab beim Ausparken mit meinem Auto im Rollen den hinter mir stehenden Wagen "berührt" (mit ca. 2-3km/). Habs natürlich bemerkt,bin ausgestiegen, und hab nachgeschaut,ob irgendein Schaden enstanden ist. Da ich rein gar nichts an Schäden gesehen habe, weder Kratzer noch Dellen, und auch an meinem Wagen absolut keine Schäden enstanden sind, bin ich in meiner Bequemlichkeit weggefahren.

Zu Hause angekommen hat mich dann das schlechte Gewissen gepackt. Klar,ich hab nachgeschaut ob ein Schaden entstanden ist,hab nichts gesehen,also ist ja eigentlich keiner geschädigt. Natürlich bin ich jetzt nicht mit 'ner Lupe drangegangen und hab geschaut,aber es war wirklich nichst zu sehen, so auf den ersten bis 5. Blick.

Nun frage ich mich,ob ich trotzdem Fahrerflucht begangen habe, wenn (meiner Ansicht nach) kein Schaden entstanden ist.

Ich bin ein Mensch der sich eigentlich immer zu viel Sorgen macht, wahrscheinlich bemerkt es der Fahrzeuginhaber noch nichtmal,da ich ja nichts gesehen habe,aber das schlechte Gewissen bleibt ja natürlich,weil ja immer die: "Wenn doch"-Frage bleibt.

Zeugen gab es meines Wissens nach auch keine. Zuletzt, ich bin absolut kein Mensch der gerne Gesetze bricht, wenn ein Schaden zu sehen gewesen wäre,auch nur ein minimaler,wäre ich auf jeden Fall dort geblieben.

Nun weiß ich nicht so recht,was ich tun soll,zurückfahren,abwarten? Habe ich Fahrerflucht begangen, ja oder nein?

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